Beiträge von Appelschnut

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    nachteil ist dass er laut ta und klinik nicht öfter als 5x gesetzt werden darf.

    Hallo,

    kannst Du TA und Klinik mal fragen, wo man das nachlesen kann? Ich wäre total dankbar, wenn ich mal Informationen zum Dauereinsatz des Chips finden könnte, egal ob positiv oder negativ.

    Hintergrund: Mein Hund veränderte sich sehr positiv durch den Chip, worauf ich mich schweren Herzens entschloss, ihn chirurgisch kastrieren zu lassen. Leider hat er die Narkose nicht vertragen (musste abgebrochen werden) und war sehr dramatisch zuwege, bevor er nach ein paar Stunden Infusion doch noch die Kurve kriegte. Das möchte ich kein zweites Mal riskieren.

    Wenn ich allerdings nicht für den Rest seines Lebens einsam mit ihm durch die Wälder streifen möchte, dann muss er testosteronfrei sein. Ich habe deshalb jetzt darauf gesetzt, Suprelorin dauerhaft einzusetzen. In zwei Monaten soll er den jetzt zugelassenen Einjahreschip erhalten. Drei Tierärzte, die ich kontaktiert habe, sagten mir, dass es in Deutschland keine Erfahrungen mit Langzeitbehandlung gibt, sie aber andererseits auch keine Studien kennen, die dagegen sprechen.

    Insofern würdest Du mir sehr helfen, wenn Dein TA / die Klinik Dir eine Literaturquelle nennen könnten (gern auch auf Englisch).

    LG Appelschnut

    Danke Snowman,

    die Frage, ob Hund an dem Erreger auch so gravierend erkranken kann und dann evtl. sogar Menschen anstecken, hat mich auch bewegt. Natürlich wäre auch ich auf's Höchste interessiert, falls jemand andere Erkrenntnisse gefunden hat. Schließlich wurde in einem anderen Thread ja schon diskutiert, ob man sich als Barfer noch traut rohes Rindfleisch zu füttern.

    Ansonsten mache ich mir auch als Nordlicht keine großen Sorgen. Ich denke, aufgrund der Informationen kann man das Infektionsrisiko gut kontrollieren durch entsprechenden Umgang mit betroffenen Lebensmitteln. Allerdings fällt es mir schwer zu glauben, dass ausschließlich spanische Gurken schuld daran sind, dass in kürzester Zeit mehrere hundert Menschen deutschlandweit am EHEC-Erreger erkrankt sind. Aus diesen Zweifeln heraus habe ich beschlossen, ein vor kurzem erworbenes Kilo norddeutscher Tomaten zu Tomatensuppe zu verarbeiten. Kochen findet EHEC ja wohl nicht so gut.

    LG Appelschnut

    Harry hat die meisten Zecken am Kopf. Ich denke, das hängt damit zusammen, dass er dort viel kürzeres Fell hat. Die Zecken, die auf einem Hund landen, müssen sich ja erstmal zur Haut durcharbeiten. Das ist bei 1 cm Länge ohne Unterwolle auf dem Kopf wohl leichter als bei 6 - 8 cm Länge mit dichtem Unterwollgestrüpp am übrigen Körper.

    Insoweit würde ich aus meinen Erfahrungen heraus denken, dass die bevorzugt befallenen Körperpartien sehr von der Fellstruktur abhängen. Würde mich interessieren, ob andere ähnliche Erfahrungen haben.

    LG Appelschnut

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    Findeste? Wenn ich einen Hund an der Leine habe von dem ich weiss das er sich fremde aufdringliche Hunde packt dann hab' ich Hund so abzusichern das ihm das nicht moeglich ist. Kann ich das durch reines anleinen nicht sicher stellen, gerade wenn ich mit 3 Hunden gleichzeitig unterwegs bin, pack' ich zur Not einen MK drauf.

    Das ist der Punkt, der auch mich irritiert. Wie kann ein Hund an der Leine einen anderen so übel zurichten? Das hat bestimmt damit zu tun, dass die Halterin der drei Hunde ihr Rudel nicht gleichzeitig unter Kontrolle halten konnte und das muss sie sich vorhalten lassen.

    Ansonsten ist ganz klar, dass das Timmy-Frauchen einen Tritt in den Hintern verdient, weil sie so gar nichts unternommen hat, dass ihr Hund abrufbar ist, wenn es so offensichtlich brenzlich wird. Gewarnt wurde ja und auch noch aus dem Weg gegangen.

    Die zwei sollten sich den Schaden teilen und eine Anzeige würde ich total daneben finden. Predige dem Timmy-Frauchen mal ein bisschen Vernunft, damit sie sich mal an die Erziehung des Hundes macht und Fairness gegenüber der anderen Hundehalterin übt.

    LG Appelschnut

    Blizzard und blika, Eure Beiträge fand ich echt hilfreich und auch für mich, obwohl akut nicht betroffen, informativ.

    Ansonsten gings ja drunter und drüber, da kann ein 13-jähriges Mädel wie die TS wohl die Panik kriegen. Sowas finde ich schlimm. Klar kann, und die Betonung liegt auf KANN, Durchfall bei einem Welpen relativ rasch ein schwerwiegendes Problem sein, aber wenn er ausreichend trinkt, sollten 12 Stunden bis der TA am nächsten Tag wieder auf hat, nicht das Leben kosten.

    Die diätetischen Ernährungstipps, die da so kamen, sind alle gut, aber nichts um im Notfall schnell zu helfen. Da hilft nur Magen/Darm in Ruhe lassen und für Getränke, z.B. schwarzen Tee sorgen ;) !

    LG Appelschnut

    Hier werden aber Klischees bedient :sad2: .

    Lass Dich nicht ins Bockshorn jagen. Dreimal am Tag Auslauf ist total ausreichend. Sofern es ein Welpe wird, muss er natürlich anfangs im ca. Zweistunden-Rhythmus raus, das aber nur für Minuten. Später sollte es einmal am Tag mindestens eine Stunde sein und die anderen Male ne halbe Stunde (Plus). Das kriegt Ihr ganz von selbst aufgrund Erfahrung heraus.

    Die schon erwähnte Kopfarbeit solltet Ihr allerdings nicht vernachlässigen. Dazu gehört ganz am Anfang auch das Üben der Grundkommandos im häuslichen Umfeld. Um das "Mehr" kann man sich dann kümmern, wenn der Hund älter wird. Also immer schön langsam Schritt nach Schritt.

    Ich denke, ein Labrador könnte gut in Eure Bedingungen passen, aber die Entlebucher, die ich kenne, wären auch sehr geeignet.

    LG Appelschnut

    Ich hatte mir das "hier" auch total versaut, wie andere schon geschrieben haben, indem es ohne Konsequenzen zu oft vom Hund ignoriert wurde. Ich habe dann beim Neuaufbau ein neues Kommando gewählt.

    Wichtig ist dann aber, wie auch schon geschrieben, dass Du im Training das Kommando auch durchsetzen kannst, der Hund also an der (Schlepp-)leine ist. Ich habe beim Neuaufbau des Rückrufkommandos außerdem eingeführt, dass er nicht nur kommt, sondern mit der Nase meine ausgestreckte Handfläche wie ein Target berühren muss. Das gibt dann eher die Ruhe, ihn im Zweifelsfall auch anleinen zu können (wenn das Kommando mal sitzt und er aus dem Freilauf abgerufen wird). Man kann das Ganze auch an der kurzen Leine üben. Wenn das Kommando so verinnerlicht wurde, dass Hund es ohne "Nachzudenken" sozusagen automatisch befolgt, dann klappt es auch im Freilauf.

    Einen Rückrufpfiff habe ich auch, der ist aber nur für den Notfall und sollte selten eingesetzt werden. Mit dem kann ich ihn sogar von flüchtendem Wild abrufen. Dafür gibt es die ultimative Belohnung, ein Spiel mit dem Moosgummiball. Das ist für meinen Hund um Klassen besser, als Fleischwurst & Co und auch als ein Spiel mit anderen Bällen. Aber da sind die Vorlieben der Hunde sicherlich verschieden gelagert.

    Dennoch gibt es Situationen, aus denen ich keinen Abruf hinbekomme, z.B. wenn er sich in einer gespannten Situation mit einem anderen imponierenden Rüden befindet. Aber ich persönlich halte das für normal. Hilfreich ist in den Situationen, wenn ich mich schnell entferne, dann dreht er sich sehr bald aus der Rüdenbegegnung heraus und sucht den Anschluss bei mir.

    LG Appelschnut

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    Aha Donna, aber was soll uns das sagen? Hast Du versäumt einen eigenen Kommentar hinzuzufügen?

    Im Wesentlichen gings doch um die Frage, ob es normal ist ein Messer herumzutragen, das geeignet ist, einen Hund einfach abzustechen. Raven hat da in meinen Augen etwas merkwürdige Ansichten geäußert.

    LG Appelschnut

    Raven

    und du hälst es für richtig, dass erwachsene Männer, von denen ich aufgrund ihres Alters etwas Übersicht erwarten würde, ein Messer in der Tasche tragen und das dann auch rücksichtslos einsetzen? Es dürfte wohl kaum ein Taschenmesser gewesen sein, das erst umständlich aufgeklappt werden musste.

    Ich finde Deine Ansichten schon etwas krass.

    Gruß Appelschnut

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    Aber bei einem Hund, der 4 Monate alt ist, ist das alles noch vieeeel einfacher.(oh ja, ich spreche aus Erfahrung) Wie oben schon geschrieben, mit 11 Monaten sieht das schon ganz anders aus.

    Du sprichst das aus, was ich grad beim vorletzten Beitrag gedacht habe.

    Mit 4 Monaten hatte mein Hund Angst, er könnte mich und meinen Zugriff auf den Futtersack verlieren :D .

    Kniffelig wird's erst, wenn die Pubertät einsetzt und der Hund meint, das lahme Frauchen hole ich doch allemal wieder ein. Ich würde eindeutig für die Schleppleine plädieren.

    LG Appelschnut