Beiträge von Appelschnut

    Ich hoffe, man muss kein persönliches "Erweckungserlebnis" gehabt haben, um hier schreiben zu dürfen. Ich sage klipp und klar, dass ich Tierkommunikation für Humbug halte.

    Ich habe niemals so wirklich an das Übernatürliche geglaubt, aber was ich im Laufe der Zeit hier im DF zu konkreten Kommunikationsversuchen gelesen habe, war so lächerlich, dass sich jeder Kommentar erübrigt. Wir hatten ja sogar mal einen Thread, wo jemand der ein Kurzseminar gemacht hatte, anbot mit jedem Userhund zu kommunizieren. Davon wurde fleißig Gebrauch gemacht, und es kamen vage Allgemeinplätze wie: ich fühle mich wohl, geborgen, schimpf nicht soviel mit mir etc. heraus. Alles Sachen, die jeder sensible Mensch schreiben könnte.

    Fazit: M.E. totaler Quatsch!

    LG Appelschnut

    Zitat

    Hallo zusammen,

    hatte auch einen sogenannten "Kampfhund" in Berlin.

    Er war ordentlich angemeldet und getestet. Allerdings brauchte ich weder einen Kaufvertrag noch ein Führungszeugnis!

    Also erstmal nicht verrückt machen lassen ;)

    Öööööhhhhmmm! Kannst Du das noch mal hilfreich für den TS ausführen? Du hast einen Boxer, ich glaube, sogar in Berlin kein Kampfhund :???:

    LG Appelschnut

    Ich hoffe, Ihr habt bemerkt, dass ich diesen Thread im Forum "Sonstiger Talk rund um den Hund" aufgemacht habe. Ich wollte kein Problem mit meinem Hund schildern. Aber es bewegt mich seit Jahren.

    Als ich vor nahezu fünf Jahren in Harrys Erziehung durch Teilnahme an einer Welpengruppe eintrat, geschah das mit einer Theoriestunde. So ziemlich als erstes wurden wir geschockt mit der Aussage, Euer Hund liebt Euch nicht. Hunde sind nicht in der Lage zu lieben. Ein totaler Aufschrei war die Reaktion.

    Ich habe auch ein bisschen gebraucht, bis ich die Aussage einordnen konnte. Ein paar Hundebücher hatte ich ja schon gelesen und Statements mitgekriegt wie: Hunde sind Opportunisten oder Hunde sind keine Demokraten. Aber irgendwie hing ich trotzdem auch der romantischen Vorstellung an, mein kleiner Hund solllte mich bis zu seinem Ende lieben und wenn ich vorher sterbe aus Liebeskummer nie mehr einem anderen Menschen anhängen.

    Davon habe ich mich gründlich erholt. Möchte aber auch Eure Einschätzungen mal hören. Heute denke ich im Hier und Jetzt lieben Hunde durchaus, aber wenn wir morgen nicht mehr für sie da sind, trauern sie nicht lange. Ich persönlich finde das gut. Wenn Harry woanders unterkommen müsste, weil ich nicht mehr bin, dann wünschte ich mir, dass er das ohne Vergangenheitslast schafft. Und außerdem .... wie kann es sonst so oft funktionieren, dass Tierheimhunde sich in kürzester Frist ihren neuen Haltern vertrauensvoll anschließen.

    LG Appelschnut

    Hallo,

    habe immer mal wieder in diesen Thread reingeschielt, aber nichts geschrieben. Ihr habt ja alle total Recht ...... und dennoch .......

    Minus: Ich habe einen Balljunkie, der obendrein ressourcenverteidigend jeden Hund frisst, der irgendein Ding, das ein Mensch wirft auch haben möchte. Ist nicht lustig gemeint. Eher Glück, dass bisher nichts passiert ist und nach den ersten Erfahrungen Managementkunst meinerseits gereicht hat, den Situationen auszuweichen.

    Neutral: Ich habe ihn nicht zum Balljunkie erzogen. Klar, wurden mal Bällchen geworfen, aber als Welpe/Junghund ist er hinterhergesprungen und hat den Ball dann liegengelassen nach dem Motto: Was Du wegwirfst, kannst Du auch selber wiederholen. Ich hab keinen Plan, wann es umgeschlagen ist und wüsste heute noch gern, wann was schief gegangen ist und sei es nur, um bei einem nächsten Hund, falls es noch einen gibt, den Fehler nicht zu wiederholen.

    Plus: Mit Ball ist er aus nahezu jeder Situation abzurufen. Jagdtrieb gar kein Thema mehr. Rehe und Hasen springen vor der Nase, egal! Erzfeind Rüde springt zähnefletschend auf Armeslänge herum, unattraktiv! Zwanzig Meter weiter findet ein lautstarker, aufregender Hundekampf statt, nicht interessant! Das alles natürlich nur, weil der Ball (oder ein anderes Spielzeug) interessanter ist. Nachdem ich mit Hilfe einer Trainerin vergeblich versucht habe, den Ball "eklig" zu machen, haben wir dann gemeinsam beschlossen, aus der Not eine Tugend zu machen und zumindest den Super-Abruf (konditioniert auf Pfeife) zu etablieren. Das klappt ganz gut und mit Impulskontrolle schafft man es dann auch noch, dass er nicht schon auf hundert Meter irgendwo hinsprintet, wo ein Ball geworfen wird.

    LG Appelschnut

    PS: das mit der Impulskontrolle klappt nicht, wenn ein anderer HH seinem Hund einen Ball ins Wasser wirft. Wasser ist noch besser als Ball und die Kombi unwiderstehlich :sad2: . Jedenfalls für Harry :sad2:

    könnte ich heulen.

    Nicht über meinen Hund :smile: . Ich weiß nicht wirklich worüber, weil die Menschen schlecht sind?

    Mir sind heute eine sehr gute Hundeleine und ein ebenso gutes Halsband geklaut worden. Wie das kommen konnte?

    Wir waren beim Spürnasenschnüffelkurs im Wald, wo Harry an kurzer Schleppleine und Geschirr läuft. Sein Halsband und die Führleine hatte ich auf einen Baumstamm gelegt, um die Hände frei zu haben. Im Verlaufe des Trainings haben wir uns etwa 30 Meter von dem Ort entfernt, keineswegs aber außer Sichtweite. Aber ich hab auch nicht dauernd drauf geachtet, weil ich in hundert Jahren nicht drauf gekommen wäre, dass zufällig vorbeikommende Hundehalter auf die Idee kommen könnten, sich Leine und Halsband anzueignen. Aber genauso kam's wohl. :sad2:

    Es kamen genau drei HH und ein Jogger vorbei. Da gibt's kein Vertun, weil unsere Schnüffelhunde immer sofort unter strengerer Beobachtung stehen, wenn auf dem Weg was kommt.

    Langer Rede kurzer Sinn, als wir zurückgingen und ich Halsband und Leine einsammeln wollte, war von denen keine Spur mehr.

    Ich finde das nicht nur total dreist, sondern fühle mich total enttäuscht. Selbst wenn ich etwas scheinbar "Verlorenes" finde, aber in Sichtweite Menschen mit ihren Hunden üben sehe, dann würde ich doch fragen, ob einer von denen die Teile vermisst.

    Naja, hab ich heut wieder was gelernt. Aber das sind die Lektionen, die ich eigentlich lieber nicht lernen möchte. Der finanzielle Verlust ist zwar auch doof, aber ich würde lieber glauben mögen, dass sich andere Menschen ebenso ehrlich verhalten, wie es für mich eine Selbstverständlichkeit ist.

    LG Appelschnut

    Zitat

    Allerdings nur, wenn DU was von denen willst - andersrum sind sie gaaaaanz fix, v.a. wenn sie Geld wollen :hust:

    Naja, in dem Fall kann ich das nicht bestätigen. Ich wollte ja mein Geld aufdrängen und die Hundemarke bekommen. Aber die Behördenmühle sagte: Gemach, gemach und auch: alles cool, kein Grund hektisch zu werden :D . Der Behördenmoloch hat am Ende das gemacht, was man am Wenigsten erwartet, nämlich schlicht funktioniert. Alles gut =)

    Deshalb meine Empfehlung: etwas Geduld :sleep:

    LG Appelschnut

    Das finde ich auch. TeddyKa, halt doch einfach die Schnute, wenn Du ein Thema nicht wichtig findest.

    @Bambi1988
    Ich bin zwar nicht aus Niedersachsen, sondern aus Hamburg und es hat endlos gedauert mit der Marke, nachdem ich Harry beim Hamburger Hunderegister angemeldet hatte. Schließlich habe ich sogar, beim zuständigen Finanzamt für Hundesteuern angerufen, obwohl es hieß, die Anmeldung beim Hunderegister würde automatisch auch an die Hundesteuerabteilung weitergeleitet.

    Als Neu-Hundebesitzer war ich auch etwas nervös. Ich habe in der Übergangszeit immer eine Kopie des Anmeldeformulars bei mir getragen, um ggf. nachweisen zu können, dass alles i.O. ist. Vielleicht würde Dir das auch etwas Beruhigung bringen.

    Die Behördenmühlen mahlen halt oft langsam, aaaaber gründlich :lol:

    LG Appelschnut

    Hallo,

    ich kann natürlich noch keinen Erfahrungsbericht geben, ob Fehldiagnose oder nicht, da ich Mitte dieses Monats erst aufgehört habe Thyroxin zu substituieren (ich habe es sehr langsam ausgeschlichen). Danach, wurde mir gesagt, muss 4 bis 6 Wochen gewartet werden, bis der TSH-Stimulationstest aussagekräftig sein kann. Ich werde somit Ende September mehr wissen.

    Der Test geht laienhaft beschrieben so (wer mehr wissen will, kann z.B. hier lesen http://www.albrecht.eu/pdf/FP/49/IM_1.pdf): Dem Hund wird im Abstand von 6 Stunden zweimal Blut abgenommen. Nach der ersten Blutentnahme wird TSH gespritzt. Das ist das Hormon aus der Hypophyse, das die Schilddrüse zur Produktion und Ausschüttung von Thyroxin anregt. Nach 6 Stunden wird dann, wie gesagt, noch einmal Blut abgenommen und die T4-Werte der beiden Blutproben verglichen. Bei einer funktionierenden Schilddrüse muss der zweite Wert deutlich höher sein als der erste. Wie das interpretiert wird steht in dem Artikel, den ich verlinkt habe.

    Ich kann jetzt nicht alles aufschreiben, was mich veranlasst hat bei meinem Hund die Diagnose noch einmal zu hinterfragen, den Roman würdet Ihr nicht aushalten :roll: . Aber den letzten Ausschlag gab, dass bei der dritten Kontrolluntersuchung, jeweils im Abstand von 6 - 8 Wochen plötzlich ein total überhöhter T4 Wert herauskam.

    So, und nun bin ich auch sehr gespannt auf Eure Berichte. Evtl. hat ja auch jemand eine Ultraschalluntersuchung machen lassen?

    LG Appelschnut

    Bitte seid mir nicht böse, wenn mein Anliegen nicht direkt mit der Ausgangserhebung zu tun hat. Ich hätte dazu was schreiben können, aber ich hab nach einem Dreivierteljahr die T4-Substitution grad wieder ausgeschlichen.

    Es gab Ungereimtheiten, die nicht zu einer SDU passten und dann Aussagen von zwei gestandenen TÄ, dass SDU die häufigste Fehldiagnose bei Hunden überhaupt ist. Ich möchte um Himmels willen niemanden verunsichern. Aber ich habe mich für meinen Hund entschieden, nochmal zum Ausgangspunkt zurückzugehen und die Voraussetzungen für einen TSH-Stimulanztest zu schaffen. Und da bin ich direkt bei meinem Anliegen.

    Wer von Euch hat die SDU durch den TSH-Stimulanztest nachweisen lassen? Welche Erkenntnisse hat das ggf. ergeben?

    LG Appelschnut