Beiträge von Appelschnut

    Ich habe nur eine kurze Schleppleine aus Biothane. Diese 3 Meter Schleppleinen habe ich außerdem in Fettleder, Kunstfaser und Kunstfaser gummiert.

    Was soll ich sagen, alle haben ihre Vor- und Nachteile. Biothane verschmutzt bei Mistwetter am wenigsten, ist aber nass total rutschig in der Hand und mit Leder wohl ernsthaft nicht zu verwechseln.

    Fettleder ist von vornherein schon mal schwerer als die anderen Materialien und bei Nässe noch viel mehr. Glitschig wird's auch.

    Am griffigsten sind die gummierten Nylonleinen. Die bleiben das auch bei Nässe. Aber wenn man sie wirklich schleppen lässt, dann sauen sie auch am meisten ein. Und wenns öfter ernsthaft durch's Gestrüpp geht, dann finden Dornen und Geäst an den Leinen Angriffspunkte und sie fransen aus. D.h. man muss sie häufiger ersetzen.

    LG Appelschnut

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    Übrigens, deshalb habe ich auch nach den Verordnungen für solche Reitbahnen gefragt, damit ich mir einen besseren bzw. systematischeren Überblick schaffen kann.
    Vom AmtsVet gibts jedes Jahr wohl ein ok.

    Das heißt, Du bezweifelst, dass der AmtsVet den rechtlichen Rahmen richtig anwendet? Der gibt ein OK und Du willst das auf Fehlerhaftigkeit überprüfen :???: .

    LG Appelschnut

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    ...... aber jeder hund ist anders und geht mit dem alleinsein anders um. den zeitraum, den du beschreibst, finde ich allerdings unproblematisch.

    Unproblematisch in dem Sinne, dass Hund es lernen kann, denke ich, oder? Aber die Lernphase kann durchaus ein paar Monate dauern. Habt Ihr dafür die Freiräume, dass evtl. abwechselnd jemand aus der Familie anwesend ist und dann auch noch konsequent das Alleinsein trainiert?

    Selbst wenn Ihr einen erwachsenen Hund nehmt, der Alleinsein gewohnt ist, ist das keine Garantie, dass es ihm in einer neuen Familie und ungewohnter Umgebung keine Probleme bereitet.

    LG Appelschnut

    Hallo,

    ich denke, bei den Kindern wird das ganz viel von den Erwachsenen eingeimpft. Ich hatte tatsächlich gerade heute so ein Erlebnis. Zwei kleine Mädchen, ich denke so etwa drei Jahre, also richtig klein, kamen vorbei und näherten sich ohne Scheu meinem Hund. Mein Hund liebt Kinder, aber das kann ja nicht jeder wissen. Aber er war an der kurzen Leine obendrein unter Kontrolle. Als dann aber die Begleitperson (Oma/Erzieherin?) kam, wurden die Mädchen sofort panisch weggescheucht. Irgendwann werden auch diese Mädchen gelernt haben, dass Hunde was Gefährliches sind. Ich find's nicht nur für die Hunde schade, sondern auch für die Kinder.

    LG Appelschnut

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    ein foto kann man nicht sehen.

    Doch kann man! Musst nur den ersten Link anklicken. Scheint mir auch ein Yorkshire-Mix zu sein.

    Ich denke, heute Nacht ist nicht mehr viel zu machen. Wenn Tierheime der Umgebung, Polizei und Tasso informiert sind und Du ihm ein Nachtlager bieten kannst, dann legt Euch zur Ruhe und unternehmt alles Weitere morgen früh. Am Wichtigsten wäre m.E. festzustellen, ob er gechippt ist. Das kann nicht nur der Tierarzt, sondern auch das Tierheim, die haben auch Lesegeräte. Weiteres hängt dann von dem Ergebnis ab und ob Du ggf. selbst den Hund betreuen möchtest, bis er seine Familie evtl. wiederfindet. Ansonsten wird sich das Tierheim um alles Weitere kümmern.

    LG Appelschnut

    Hallo zusammen,

    sorry wusste leider nicht, ob ich mit dem Thema in dieser Kathegorie richtig bin und auch nicht, ob's schon mal angesprochen wurde. Wenn ja gebt mir bitte Bescheid.

    Harry, mein Hund, hat so einige Macken bei der Begegnung mit anderen Hunden. Z.B. Mobben des unterlegenen, wenn zwei andere sich zoffen, Ressourcenverteidigung aufs übelste, wenn Spielzeug geworfen wird, ängstliche kleine Hunde erst recht einschüchtern und (inzwischen in Maßen) Rüden ähnlicher Größe besteigen.

    Man könnte die Liste noch ein bisschen fortführen, z.B. begegnet er kleinen Provokateuren nicht mit Gleichmut und wenn zwei andere so richtig am Toben sind, möchte er die manchmal disziplinieren. Das habe ich aber jetzt nicht geschrieben, damit Ihr mir Tipps für seine Erziehung gebt, denn ich arbeite mit Hilfe einer Trainerin daran.

    Aber da beginnt mein Problem. Um sicher zu sein, dass es zu keinen Zwischenfällen kommt, läuft Harry mit einer kurzen Schleppleine, die ich bei Erstbegegnungen mit fremden Hunden aufnehme und wenn die Sympathie stimmt, fallen lasse. Aber die Erstbegegnung an der Leine empfinden andere Hundehalter oft als "gefährlich". Irgendwie hat sich die Meinung durchgesetzt, ohne Leine können Hunde gut miteinander, wenn aber einer festgehalten wird, reagiert er aggressiv. Ich habe schon oft den Satz gehört: Das ist aber gefährlich.

    Ich halte Harry im übrigen nicht fest. Die Leine wird kurz gehalten, aber immer locker solange sich die Hunde nur beschnuppern, auch wenn's etwas angespannt ist.

    Jetzt meine Frage an Euch, wie würdet Ihr reagieren, wenn wir Euch so begegnen würden? Vertrauen haben, dass der andere Hundehalter weiß was er tut? Den Hundehalter ansprechen, warum er die Leine aufnimmt? Evtl. fragen, ob man selber anleinen soll? Ihn auffordern, die Leine abzumachen/fallen zu lassen? Schnellstens die Flucht ergreifen? Auffordern, dass wir uns nicht dort bewegen sollen, wo auch andere Hunde sind? Spaßeshalber einen eigenen imponierenden Hund immer wieder vorbeiführen? Wenn wir zügig weitergehen ebenso zügig den eigenen Weg weiterverfolgen?

    Alles Reaktionen, die ich erlebt habe und immer wieder erlebe. Nur einen entspannten Umgang mit einem Hund der vollkommen offensichtlich nicht leinenaggressiv ist, aber im Moment per Leine mit der Hand seines Halters verbunden, erlebe ich selten. Meistens sind es übrigens die Halter von nicht abrufbaren Hunden, die was sagen. Wobei mir das egal ist, ihre dürfen ruhig rankommen. Meiner frisst ja nicht andere Hunde, ich möchte bloß mit Hilfe der Leine Situationen managen können.

    Wow, was für ein Roman! Aber ich mach mich jetzt nicht nochmal ans Kürzen. Hab wahrscheinlich mein Anliegen verwässert. Aber es steht ja im Betreff. Haltet Ihr grundsätzlich angeleinte Hunde für gefährlich?

    LG Appelschnut

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    danke für die schnele antwort. ich sehe keine anzeichen für eine stich. es bleibt auch bloß die pfote etwas dick. schätze sie ist irgendwo angeschlagen oder umgeknickt... lappen will sie garnicht....

    Ist nicht bös gemeint, aber in sochen Situationen gilt bei uns: Will nicht gibt's nicht.

    Vor ca drei Monaten hatte ich 'ne ähnliche Situation, nur wohl noch etwas schlimmer, Harry hat das Bein gar nicht mehr benutzt. Weil's Samstag Abend war und wohl nicht an's Leben ging, hab ich auch hier nachgefragt, ob Kühlen gut ist.

    Tja und als klar war, dass das helfen könnte, gab's ein Kühlpack auf die Pfote, Socke drüber und das ganze mit Powertape fixiert. Jeder Versuch dran zu gehen wurde mit entschiedenem Nein unterbunden.

    Versuch's doch noch mal mit Kühlen. Wir selber wissen doch auch wie wohltuend das ist, wenn wir uns mal was verknackst haben und auch wenn es doch ein Stich sein sollte, machst Du damit nichts falsch.

    LG Appelschnut

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    hier gibt es einen thread, wo schon sehr viele user ihre erfahrung berichtet haben, der darf gerne weitergeführt werden und ist sicher auch für dich interessant, ingo.
    https://www.dogforum.de/suprelorin-che…cht-t64772.html

    Carnivora
    Ich kenne den Thread natürlich, weil ich mich darin bereits 2008 (auf Seite 2 erstmalig) an der Diskussion beteiligt habe. Aber ich finde ernsthaft, dass ein drei Jahre alter Thread, der alle möglichen Aspekte, der seinerzeit noch neuen Implantate behandelt und inzwischen 92 Seiten lang ist, nicht einem Fragenden als Antwort entgegengehalten werden sollte. Es steht auch ziemlich viel Müll in dem Thread. Warum soll sich der TS da durch quälen und die Spreu vom Weizen trennen, wenn er eine konkrete Frage hat? Ich fände es als Forum viel freundlicher, wenn wir uns die kleine Mühe machen und auf aktuelle Anliegen eingehen.

    LG Appelschnut

    Hallo,

    dazu kann ich Erfahrungen beitragen. Erst habe ich einen zweiten Chip setzen lassen, weil das Verhalten meines Hundes ohne Testosteron wirklich um Lichtjahre verbessert war. Es war also klar, dass sein schlechter Umgang mit anderen Hunden durch Kastration gebessert werden könnte. ABER ich habe eine tiefe gefühlsmäßige Abneigung gegen den Eingriff und ich hatte die Hoffnung, dass wir nur eine pubertäre Phase überbrücken müssten und mein dann auch mental erwachsener Hund, sich unauffällig verhält.

    In dem Sinne habe ich dann die Wirkung des Suprelorins auslaufen lassen. Was soll ich sagen, sein Verhalten wurde schlimmer als jemals zuvor. :sad2: . Kein Hund, aber wirklich keiner war vor ihm sicher. Alles wurde bestiegen, egal ob Rüde oder Hündin, ob jung oder alt, ob groß oder klein. Ein Freilauf mit anderen Hunden war überhaupt nicht möglich.

    Die vielen Trainingsstunden, die wir in der Zwischenzeit hatten, führten zwar dazu, dass er sich etwas abrufen ließ, aber niemals dazu, dass er seine Aufreitversuche unterließ. Zumindest ich hatte den totalen Stress und war lieber mit ihm einsam im Wald unterwegs.

    Daraufhin habe ich ihn erneut chippen lassen, mit der vorherigen Erfahrung mäßigender Auswirkungen auf sein Verhalten. Das hat für mich dann den Ausschlag gegeben mich endlich zu einer chirurgischen Kastration durchzuringen. Leider kam es zu einem Narkosezwischenfall, die OP wurde abgebrochen, bzw. hatte noch gar nicht angefangen und ich habe vier Stunden gebangt, ob mein Hund wieder auf die Beine kommt.Danach hatte ich keinen Mumm es noch mal mit OP und ggf. anderem Narkosemittel zu probieren.

    Fazit: Weil er (wir) ohne Kastration nicht in Hundegesellschaft gehen kann/können, ich aber bei einer neuerlichen OP Angst um sein Leben habe, ist er erstmal wieder gechipt, diesmal mit dem Suprelorinimplantat für ein Jahr.

    Sicher ist es ein unüblicher Unglücksfall mit dem Narkosezwischenfall. Aber auf Deine Fragen:

    1. Nein, meine Hoffnung, nach einiger Zeit der Beruhigung unter der Chipwirkung (und parallelem Training) würde das unerwünschte Verhalten vergessen sein, ist nicht eingetreten

    2. Ja, ich habe mich letztlich tatsächlich für eine chirurgische Kastration entschieden. Ist nur leider auch zum Desaster geworden. Aber ich denke, das ist wohl eher ein individuell disponierter Einzelfall.

    LG Appelschnut