Beiträge von Appelschnut

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    Was mir noch einfällt: Warum wird zwischen Kunststückchen und normalem Gehorsam unterschieden? Warum müssen Kunststückchen nicht immer so 100% ausgeführt werden, der normale Gehorsam aber schon? Ich denke das liegt nur an unserer Sichtweise: Kunststückchen sind was schönes und sollen Spaß machen. Aber im Endeffekt verlangt man etwas von seinem Hund und er sollte es ausführen. Ich glaube nicht, dass er da Unterschiede macht, oder was meint ihr?

    Das sehe ich genauso. Für den Hund ist ein Sitz, Platz, Hier etc. genauso ein Kunststückchen wie Pfötchen geben und Co. Nur wir machen einen Unterschied daraus, weil wir das eine beibringen, damit der Alltag mit Hund läuft (und nennen das Erziehung) und das andere, weil es eine nette Beschäftigung ist (und nennen das Spaß). Der Hund hat, zum Leidwesen mancher Hundehalter, kein Bewusstsein, dass einige Regeln eingehalten werden müssen, damit es keinen Stress in der Menschenwelt mit Hund gibt und widmet den Kunststückchen des Erziehungsrepertoires entsprechend auch keinen besonderen Eifer.

    LG Appelschnut

    Entschuldige, aber ich bin jetzt tatsächlich so unbeleckt. Was empört Dich so an der Anzeige?

    Den Preis würde ich bei einem Rassehund der nach den Zuchtbestimmungen eines seriösen Verbandes gezüchtet wurde, für eher niedrig halten. Zum Verband habe ich allerdings nichts in der Anzeige finden können.

    LG Appelschnut

    Es ist von der gleichen Qualität, wie die Berichterstattung der Sensationspresse.

    Es geht schon los damit, dass es sich um einen "angeblichen" Beissvorfall handelt, sondern nur eine kleine Revierstreitigkeit.

    Tochter ist ihres Glaubens an Freund und Helfer Polizei und Feuerwehr beraubt, die sie um eine helfende Hand gebeten hat. Hat sie ja gar nicht. Oder doch? Gab es den Nachbarn mit der Harke, der die Hunde vertrieb nicht und das Mädel hat die Hilfskräfte alarmiert, damit sie die Hunde schonend nach Hause bringen?

    Ich könnte so fortfahren und jeden Satz kommentieren. Mag ich aber nicht. Mutter sagt:

    Die wahren Bestien sind die Einsatzkräfte, Tochter war eigentlich voll ausgebildet die Hunde zu händeln, hätte das auch geschafft, wenn sie nicht vergessen hätte, dass sie einen Arm im Gips hat. Hunde hatten sich total lieb und waren sowas von 110 % erzogen. Menschen hatten sie noch lieber als sich selbst.

    Eins dieser Idealbilder der Hundewelt, haben die Einsatzkräfte mit einem mehrere Tonnen schweren Tanklaster "absichtlich überfahren, so dass der Hund platzt" und den anderen "als lebendige Zielscheibe benutzt - zum Spaß der Beamten".

    Zitate Mutter:

    - "Sie (die Hunde) wurden aus der Wohnung gezerrt und damit zum Freiwild der aufgebrachten Menge gemacht."

    Wo war die Menge? war außer dem Nachbarn mit Harke oder Mistgabel noch jemand vor Ort? Und wer hat die Hunde aus dem sicheren Haus gezerrt?

    - "Aufgebrachte und sich im Mordrausch befindende Feuerwehrleute und Polizisten waren nicht mehr zu stoppen"

    Sorry, aber mit dem Stil kann Mutter sofort bei der Bildzeitung anheuern

    - "Sie haben die Hunde, von denen keine Gefahr ausging, verfolgt und qualvoll getötet"

    Aber bestimmt erst nach einer stundenlangen Lagebesprechung, in der sie sich vergewissert hatten, dass von den Hunden wirklich keine Gefahr ausgeht .... sonst wär's ja kein Spaß gewesen(Vorsicht Ironie)

    Die Hunde wurden "hingerichtet", obwohl sie doch bei Prüfungen so toll abgeschnitten hatten, sogar bei Deutschen Meisterschaften und sogar für die Spurensuche nach vermissten Menschen ausgebildet waren. Darüberhinaus war ja der eine noch ein Junghund. Wieso haben Polizei und Feuerwehr das alles nicht berücksichtigt?

    Naja, wenn man in "Mordlust" ist, geraten einem solche Details wohl aus dem Hirn. Zumal wenn man ohne weitere Informationen als Polizist oder Feuerwehrmann zu einem blutigen Notfall gerufen wird.

    Mutters Stellungnahme enthält keinerlei Selbstkritik oder Mit-Verschuldensbewusstsein.

    Im Gegenteil, sie ruft uns Hundehalter auch noch auf, gegen diese "Ungerechtigkeit" zu kämpfen. Ich werde mit der mit Sicherheit gegen gar nichts kämpfen.

    Und da helfen auch siebenundreissig Ausrufezeichen am Ende ihres Statements nichts

    LG Appelschnut

    Ich wollte mich hier eigentlich nicht mehr äußern, aber ich würde platzen, würde ich nicht sagen, dass ich die Stellungnahme der Mutter, die hier zitiert wurde, einfach nur unterirdisch finde.

    LG Appelschnut

    Ich finde die Diskussion langsam nur noch krank. Es geht nur noch um die armen Hunde, die nicht hätten sterben dürfen.

    Polizei und Feuerwehr hätten natürlich alles mögliche Equipment herbeischaffen müssen, um die Hunde schonend einzufangen, möglichst ohne dass sie einen psychischen Knacks kriegen. Die Ambulanz zur nächsten Tierklinik hätte natürlich auch sofort vor Ort sein müssen. (Ironie aus).

    Ich geb's zu, meine Sympathien sind bei den Jagdszenen auf Seiten der Polizisten. Hunde haben einen Menschen verletzt, ängstigen blutüberströmt und von niemandem kontrolliert die Bevölkerung, rennen in den Verkehr und auf den Bahndamm. Verdammt noch mal, dann ist es die Pflicht der Polizei das mit allen Mitteln zu stoppen.

    Statt über die Polizei zu meckern und den Tod zweier Hunde zu beklagen, regt Euch doch lieber mal über die (Lokal-)Politiker auf, die den Vorfall zum Anlass nehmen sich zu profilieren und in populistischer Absicht eine Verschärfung der Hundegesetze fordern.

    LG Appelschnut

    Zitat

    Sorry wenn mein Hund nach dem toben brechen würde und dann noch so oft, wäre ich sofort beim TA.

    Eben wegen dem Verdacht auf Magendrehung. Wenn es keine ist umso besser.

    Kotzen ist doch aber kein typischer Hinweis auf Magendrehung. Eher im Gegenteil. Früher hat man geglaubt, dass ein Hund, der noch trinkt oder kotzt auf jeden Fall keine Magendrehung hat, weil ja der Weg von Speiseröhre zu Magen frei ist. Heute weiß man, dass es auch "halbe" Magendrehungen gibt, bei denen nur einer der beiden Magenzu-/ausgänge abgeschnürt ist. Aber ein Hund mit aufgegastem Magen leidet auffällig und wird nicht fröhlich Lust auf ein Spiel haben um sich anschließend friedlich zum Schlafen zu legen.

    So sehr ich Verständnis dafür habe, dass man als Laie keine entwarnende Ferndiagnose stellen mag und lieber einmal mehr als einmal zu wenig zum TA-Besuch rät, so wenig finde ich es hilfreich, wenn man ohne entsprechende Erkenntnisse gleich den Teufel an die Wand malt.

    Im übrigen passiert der überwiegende Teil der Magendrehungen in langen Ruhephasen, meistens bei Nacht.

    LG Appelschnut

    Meinte im Text.

    Also ich schreibe einen Beitrag und füge in den Text dann die Animation ein. Geht sowas?

    War jetzt nur mal 'ne Überlegung von mir, weil ich immer mal Fotos habe, wo ich die Kombination gelungen fände, weil es wie ein natürlicher Ablauf wirkt und lustig ist.

    LG Appelschnut