Beiträge von Jetset

Wir führen derzeit umfassende Wartungsarbeiten durch. Es kann bis zum Abschluss zu Verzögerungen beim Ladevorgang kommen.

    Also....als erstes finde ich das der Hund sich an der Leine orientieren sollte...und nicht an dem was er trägt.
    Wie einige hier auch schon geschrieben haben...es sollte nach möglichkeit gar nicht gezogen werden ...egal ob Geschirr oder Halsband.

    Auf der Route die wir bisher gingen, laufen eigendlich fast alle Hunde frei. Wenn ich das von weitem nicht erkennen konnte hab ich ihn zeitig zurückgerufen und natürlich angeleint.
    Zwischenzeitlich immer mal wieder so den Rückruf geübt.
    Er läuft nie weit weg....an Wegkreuzungen wartet er Grundsätzlich wenn er nicht sicher ist wo ich abbiege.
    Wenn andere Freilaufende Hunde uns entgegenkommen geb ich ihn frei...falls es noch nicht zu spät ist und ich weiss das es sinnlos wäre Ihn noch zurück zurufen. Viele kennen sicher diesen Moment^^
    Er ist vorsichtig...bei Hunden grade seiner größe legt er sich meist auf die Lauer und wartet bis ich aufgeschlossen habe.

    Derzeit machen wir kein Dummy Training oder ähnliches. Der Retriever Club wo wir uns jetzt angemeldet haben startet die neuen Kurse erst im April.
    Aber generell wird Ferris schon beschäftigt...er kann ja 2 mal am Tag laufen und zu Hause und im Garten werden auch immer noch irgendwelche Such oder Zerrspiele gemacht.
    Also...er ist so schon ausgeglichen wenn Du darauf hinaus willst.
    Er macht keinen Streß wenn er mal alleine bleiben muss, er hat noch nie irgendwas kapputt gemacht oder an Türen gekrazt etc...selbst seinen Futtersack der eigendlich in einem Raum steht der immer offen ist lässt er in ruhe.

    Erst war er 1 mal die Woche in der Hundeschule wo wir dann noch 2-3mal die Woche abends trainiert haben. Und bis vor nem Monat hatten wir 1 mal die Woche den Trainer da wo wir dann die Woche über zwischendurch immer mal geübt haben.
    Das schien für Ihn immer schon recht anstrengend.

    Was vielleicht auch noch spannend ist....als er zuletzt den Fluß überquert hat...war er in einer Gruppe von 6 Hunden im Freilauf unterwegs wo auch Hündinnen bei waren..
    Daher hatte meine Lebensgefährtin auch nicht damit gerechnet....Was ihn da gestochen hat...keine Ahnung.
    Und er geht, trotz Rasse, von sich aus eigentlich nie schwimmen. Mit Ausnahme das man irgendwas ins Wasser wirft was er holen soll. Da kriegt er dann nie genug....aber ansonstenten...maximal mit den Füßen rein und was trinken.


    @alsatian_00
    Vorrangig sollte die Leine nicht auf Spannung sein.
    Wenn die Leine Durchhängt und er schnuppert mal irgendwo solls mir egal sein.
    Der soll jetzt nicht bei ner Parade mitmarschieren....' :winking_face:

    @tinybutmighty
    Das witzige ist ja....das die Hündinen wo er hingerannt ist nicht mal läufig waren und das in der Regel nicht seinem Vehaltensmuster entspricht.
    Der hat die von weitem gesehen....Attacke. Warum es jetzt diese speziellen Hündinen waren...keine Ahnung was da den Reiz ausgelösst hat.
    Warum rennt er nicht zu jeder....? Man weiss es nicht :thinking_face:

    @Lalaland
    Wie ich schon geschrieben habe.....das kam bis jetzt 3 oder 4 mal vor und wenn er nicht grade auf die andere Flussseite schwimmt bin ich auch sofort da um ihn zu sichern.
    Aber die Route werden wir auch mit Schleppleine erstmal meiden. Das Risiko da ist mir zu hoch.
    Will es mir da ja auch nicht mit den anderen Hundehaltern verscherzen.

    Das mit dem Geschirr mag sicher seine berechtigung haben allerdings ist es damit für Sie kaum möglich den Hund noch zu halten da er darüber viel mehr Kraft aufbringen kann als übers Halsband.
    Wenn der im Geschirr abgeht ist es für mich schon anstregend den zu halten.

    @Lalaland

    Die Sache mit der Konsequenz kann ich natürlich nur bedingt kontrollieren da an den Wochentagen meine Lebensgefährtin mit ihm geht da ich fast den ganzen Tag arbeiten bin.
    Ja, sie lässt ihm gerne schon mal etwas mehr durchgehen als ich und sicher hat sich mittlerweile auch ein Teil resignation eingeschlichen. Was mich wenig wundert.
    Ich selbst hab das beim Labrador unterschätzt sonst wäre ich da von klein auf energischer gewesen.
    Meinem Rotti damals wäre ziehen viel zu anstregend gewesen :D
    Vielleicht können wir noch das ein oder andere vom Retriever Club mitnehmen wo wir das Begleithundtraining im April starten.
    Ich habe grade was die Leinenführung angeht auch schon ähnliches von einigen anderen Labradorbesitzern gehört die auch damit kämpfen. Selbst bei Hunden die schon teils 7 oder 8 Jahre sind.
    Was sein spordisch auftretendes Fehlverhalten bei Hündinnen angeht werden wir das mit Schleppleine mal versuchen.
    Den Hund abzurufen ist eigendlich kein Problem....das Problem ist den Hund abzurufen auch wenn er extrem abgelenkt ist.
    Müssen wir mal schauen was es hier für Übungen gibt um da besser eingreifen zu können.
    Weil dauerhaft mit Schleppleine zu gehen kann ja auch nicht die Lösung sein.

    @Elaia
    Natürlich lernt der Hund nicht über Nacht.
    Das ist uns schon bewusst allerdings sollte man nach einem halben Jahr schon mal erste erfolge sehen.
    Wir haben viel trainiert. Aber er ist halt auch immer viel frei gelaufen.
    Auch wenn der Trainer meinte das hätte damit nichts zu tun habe ich da mittlerweile meine Zweifel dran....

    @flying-paws

    Neben dem Leinenführigkeitstraining, wo die anderen ja schon gesagt haben, dass das geändert werden sollte ...

    Wie oft und lange gehst Du denn spazieren?

    Hast Du beim Umgang der Hunde untereinander von Anfang an Regeln etabliert? Kannst Du da zum Beispiel für sorgen, dass er vom anderen Hund weggeht, sobald Du das sagst? Ist er in der Lage sofort mit spielen aufzuhören, wenn Du das sagst? Hast Du auch geübt mit anderen Hunden zu gehen, ohne, dass er Kontakt aufnehmen darf? (Nicht über Leinengezerre, sondern im Freilauf.)

    Wir gehen einmal Vormittags und einmal Nachmittags...je ca. 1 Stunde mit Ihm.
    Nein, wir haben keine Regeln etabliert. Der Rückruf, auch von anderen Hunden , hat in der regel auch so ganz gut funktioniert.
    Wir sind schon öfter in Gruppen mit anderen Hunden gelaufen .
    Hier stellt es sich in der Regel eher so da das er nach einer kurzen begrüßung die anderen Hunde meist ignoriert.
    Da wird eher hier und da mal am Boden geschnuppert als das er da großes intresse zeigt.
    Naja....aus dem Spiel mit anderen abrufen.....? Sagen wir mal...ist Tagesform abhängig. :face_with_rolling_eyes:

    @Elaia
    Bei Hündinen die Ihm eine ordentliche Schelte verpassen lässt er auch ab.
    JA....es ist unhöflich und nicht gewollt....daher haben wir uns bereits eine andere Strecke gesucht wo wir kaum auf andere Stoßen.
    KEKS/gut haben wir durch...wie oben beschrieben. Ich hatte schon vorher Hunde wo sich diese Problematik so nicht stellte.
    Daher hatten wir uns durch einen Hundetrainer Hilfe erhofft. Allerdings stellte sich dies auch nur als ziemlich teurer Versuch heraus^^

    @EmDee
    Natürlich sind wir uns dessen bewusst und haben bereits die Strecke bis auf weiteres gewechselt.

    @alsatian_00
    Ich denke auch das der häufige Freilauf einen Großteil dazu beigetragen hat.
    Die Frage ist in welchem Rahmen man dies jetzt einschränken sollte....

    Im Moment gehen wir überhaupt nicht mehr mit Ihm spazieren wo er auf andere Hunde trifft.
    Wir hatten sonst immer eine schöne Route ganz in der nähe wo eigentlich alle Halter ihre Hunde frei laufen haben.
    Problem ist das die Strecke entlang eines Flußes führt und Ferris es jetzt einigemale gebracht hat den Fluß zu durchqueren um zu einer Hündin auf der anderen Seite zu kommen.

    Hi,

    zum Leinenführungstraining….

    wenn wir losgehen lass ich Ferris erstmal Sitz machen. Das stellt kein Problem da. Er setzt sich und bleibt soweit ruhig. Ich hatte anfangs gehofft das sich so die Aufregung ein wenig legt und er in Ruhe erstmal seine Umgebung wahrnehmen kann bevor wir losgehen.

    Ich lasse Ihn nirgendwo schnuppern oder Pinkeln wo er es grade will. Geht er schön neben mir bekommt er Leckerchen….aber er macht es auch nur dann wenn er weiss das ich welche dabei habe und sobald der Vorrat aufgebraucht ist fällt er wieder ins alte Muster. Ich kann ihn ja auch schlecht dauerhaft während eines Spaziergangs mit Leckerchen vollstopfen. Da müsst ich ja Rucksack mitnehmen. :D

    Anhalten und bei zug in die entgegensetzte Richtung gehen ….sich vor den Hund stellen mit Handzeichen …hatte alles bisher keinen Erfolg.

    Mit dem Trainer funktionierte dies teilweise besser….ohne das er groß daran beteiligt war. Der Hund weiß irgendwie genau ob das jetzt training ist oder nicht.

    Hallo zusammen,

    unser 20 Monate alter Labrador Rüde (unkastriert) stellt uns wirklich vor einige Herausforderungen.

    Zu den Problemen zählen hauptsächlich die strikte Verweigerung ein Leinenführungstraining anzunehmen und das völlig unberechenbare loslaufen zu anderen Hündinen.

    Wir waren mit Ferris in der Welpenschule und haben bis zu einem durch den Trainer Verursachten Beissunfall auf dem Platz auch noch eine Weile das Junghundetraining mitgemacht.

    Danach hatten wir eine ganze Weile einen Privaten Hundetrainer.

    Leider hat beides trotz konsequenter Übungen nicht wirklich zum gewünschten Erfolg geführt.

    Das regelrechte reißen an der Leine ist extrem wenn man grade erst losgeht oder sich in einer für den Hund neuen Umgebung bewegt.
    Es legt sich erst nach einer ganzen Weile.

    Ich muss dazu sagen, wir wohnen sehr ländlich und den Großteil der Spaziergänge läuft der Hund frei.

    Sollte man den Freilauf vielleicht einfach mal für eine Weile komplett einstellen? Kann dies Teil des Problems sein?

    Wobei wir beim 2ten Problem sind was vor ca. 2 Monaten begonnen hat aufzutreten.

    Der Hund ließ sich im Freilauf eigentlich immer ganz gut abrufen allerdings hat er begonnen bei wirklich wenigen Hündinnen das Gehör komplett abzustellen.

    Er Stürmt hin, auch wenn die Hündinnen nicht heiß sind und ihm das auch energisch klarmachen, und versucht aufzureiten. :see_no_evil_monkey:

    Er macht das nicht bei allen und ich weiß ehrlich gesagt nicht welches Kriterium ihn dazu bewegt.

    Kann auch mal sein das er es eine ganze Woche gar nicht macht.
    Es ist zumindest insoweit kein Problem da er Gott sein Dank keinerlei aggressionen gegenüber anderen Hunden zeigt und ärger eher aus dem Weg geht.

    Wird sich das ggf. nach der Pubertät legen?

    Eine Kastration wäre wirklich der letzte schritt. Wir hatten überlegt ob wir Ihn eventuell wenn er 2 Jahre ist Chippen lassen um zu sehen ob es sich bessert.

    Hat hier jemand Erfahrungen damit ?

    Wir werden im April mit Ihm zum Begleithundtraining gehen und mal sehen wie er sich da macht.

    Ich habe wenig Zweifel das er das hinbekommt. Ferris scheint immer genau zu wissen was eine Trainingssituation ist und verhält sich dann dementsprechend.

    Sobald das beendet ist scheint alles vergessen.

    Bin gespannt auf Eure Antworten. :upside_down_face: