Alles anzeigenHi,
"ein sanfter großer Kuschelbär" wäre wohl die Laienhafte-Beschreibung von meinem Wunschhund
Etwas präziser: Menschenbezogen, kein zu großer Wachtrieb, und zwar sportlich aber in Maßen d.h. ich weiß, dass ich sehr bewegungsfreudige Rassen z.b. ein Mali oder ein Boxer nur schwer ausreichend auslasten könnte. Ein pflegeleichtes Fell wäre auch von Vorteil - am liebsten Kurzhaar.
Was ich bieten kann: 2 Stunden Spaziergang am Tag und am Wochenende 2 Stunden Wanderung oder 30 min Joggen als Zusatz.
Ich war auch am liebäugeln mit einem Broholmer oder Labrador.
LG
Ich sehe die Eingangsfrage als beantwortet.
Ein erwachsener Hund kann, wenn es vernünftig aufgebaut wurde, unter Umständen an einigen Tagen im Monat auch 9 Std allein sein, wenn diese einmal fürs Lösen unterbrochen wurde, ja
-wenn er kein Typ ist, der sich mit dem Alleine sein schwer tut.
- und wenn die Auslastung und Beschäftigung an den anderen Tagen stimmt.
Es braucht aber einen festen Plan B und C!
Und es ist nicht zu erwarten, dass das 6 Monate nach Einzug, also mit 8 Monaten, schon klappt.
Zur Rasse:
Eine Dogge sehe ich bei dir nicht. Weder ist die Dogge Typ 'sanfter Kuschelbär', noch easy fremdzubetreuen, noch so kompakt, dass sie leicht in der Öffentlichkeit mit zu führen ist, noch eine gesunde Rasse, die man sich wünschen sollte.
Ich weiß nicht, wie viele du in Realität kennengelernt hast - ich kenne 5, und die sind alle nicht ohne, davon würde keine in dein Leben passen.
Der Satz "Nicht so bewegungsfreudig wie Mali oder Boxer" ist mir noch aufgefallen.
Der Mali ist ganz klar nichts für dich, den stimme ich zu. Aber der Boxer gefällt dir optisch?
Ich habe ihn für mich nicht als außergewöhnlich bewegungsfreudig einsortiert.
Vielleicht möchte SavoirVivre was zu ihrem Boxer erzählen.
Desweiteren macht es mich immer betroffen, wenn so grundsätzlich zum Labrador geraten wird. Das erlebe ich in vielen Threads, in denen sich auch völlig unpassende Rassen gewünscht werden. Irgendwer schreibt immer "was ist mit dem Labrador".
Ich würde tatsächlich den Labi mal näher anschauen, einen Broholmer sehe ich mit den Anforderungen nicht. Generell würde mir tatsächlich kein Molosser einfallen, den ich da empfehlen würde (generell haben die gesundheitliche Thematiken, aber auch Fremdbetreuung, Bahn fahren mit vielen fremden Menschen etc finden die meisten nicht so geil).
Ich schätze Elaia vom Lesen hier, von ihr ist es sicher nicht so einfach dahin gesagt,
als Labrador Retriever Halterin möchte ich dir aber sagen, dass der "Labi" keine eierlegende Wollmilchsau ist, der bequem in jedes Leben passt, sich mit allem arrangiert und easy mit läuft.
Der Labrador Retriever ist im Grunde eine Arbeitsrasse, die ausgelastet werden will, auch vom Köpfchen her, die nicht per se mit 2 Std um den Block laufen zufrieden ist und mit Nichten mit 8 Monaten erwachsen. Das sind große Hunde, nicht leichtführig, nicht durch jeden fremdzubetreuen, die hören nicht auf jeden, sie sind nämlich nicht leicht zu beeindrucken und haben ihren eigenen Kopf.
Natürlich dürfen auch Berufstätige einen Hund haben, aber gerade in den ersten Jahren, bis der Hund charakterlich gefestigt ist, braucht es ein gutes Netzwerk, um Allein bleib Zeiten zu überbrücken.
Und es braucht einen festen, funktionierenden Plan, falls er Probleme hat, allein zu sein.