Beiträge von Mrs Barnaby

    DerFrechdax hat das gut zusammengefasst, dass im Laufe eines Lebens sich Beziehungen, Freundschaften und Prioritäten verändern.

    Tiefe, echte Freundschaften halten auch Funkstillen aus.

    Es ging bad_angel auch nicht darum glaub ich, "hofiert" zu werden. Sondern dass Gesagtes und Gefühltes nicht zusammen passten.

    Ich habe es so verstanden, dass diese Bekanntschaft/Freundschaft noch relativ jung ist, nicht schon seit Jahren besteht und deswegen nicht auf ein solides Fundament zurückgreifen kann.

    Finde ich also ansolut nachvollziehbar, bad_angel dass du Gehörtes, aber nicht Gelebtes hinterfragst und dann bei dir den Fehler suchst, dich fragst "war ich zu viel, bin ich zu empfindlich".

    Ich verstehe, dass das Gefühl sich wie Zurückweisung anfühlt. Die, die sich nicht melden, meinen es nicht so. Die, bei denen sich nicht gemeldet wird, fühlen es aber so. Und wenn es schon "eine Aussprache" gab, sich aber nichts ändert und in der heutigen Zeit dann nicht mal so ne kleine Geste drin ist, wie ein WA- Smilie, geringster Aufwand, dann muss man sich als gefühlt Zurückgewiesener innerlich distanzieren. Is so


    Es beschäftigt mich ja, sonst würde ich hier nicht schreiben. Ich suche für mich irgendwie einen Weg damit umzugehen. Ich frag mich halt manchmal ob ich mich da falsch verhalte.

    Also euer Feedback hilft mir sehr ein Gefühl für die Situation zu bekommen.

    Ich kenne das von einer Gassibekannschaft ( minus das Baby). Die Hunde haben voneinander profitiert, Jackpott gleiche Rasse, zwischen uns Frauen war es auch immer locker und entspannt, ein Alter, beide berufstätig, beide noch Sport ohne Hund als zeitintensives Hobby, im Grunde selbe Ausgangslage zeitlich für Treffen.

    Trotzdem ging es grundsätzlich von mir aus. Auch, wenn die Treffen immer endeten mit "Müssen wir öfter machen!" und "Müssen wir bald wieder machen!" plus hinterher Austausch von Bildern und Videos des Tages - ich war immer diejenige, die sich gemeldet hat. Ich hatte die selben Gedanken und Gefühle wie du und war es am Ende leid. Mir tut es heute noch leid für Herrn Hund, weil ich wirklich wirklich gehofft habe, dass wir mit dieser Hündin und Halterin eine Retrieverfreundin fürs Leben gefunden haben, aber dazu braucht es 2 (oder halt 4. )

    Manchmal denke ich noch, sie könnte sich ruhig mal wieder melden, aus der Versenkung auftauchen, ich hab die Tür nicht zugeschlagen, ich wäre auch bereit, mich nochmal zu treffen. Aber das wird nicht passieren, so nach fast 2J inzwischen.

    Ich hab mich auch hinterfragt, ob ich zu aufdringlich war, oder nicht auffordernd genug. Hab einer Freundin mit Hund davon erzählt, die die Person von Spaziergängen zu dritt mit drei Hunden kennt - das Outcome war immer, dass ich echt alles gegeben habe, ohne creepy zu sein und dass es nach x Absagen von der Gegenseite dann völlig richtig war, meinerseits den Kontakt nicht mehr zu suchen.

    Wir haben zum Glück eine neue,beste Retrieverfreundin für Herrn Hund gefunden, zufällig durch unseren Hundesportverein/Hundeschule, da hat die Halterin mich angesprochen und die Initiativ ergriffen, ob wir uns treffen wollen. Auch schon seit gut 1 3/4J treffen wir uns regelmäßig und da sind wir Frauen zwar altersmäßig weit auseinander, aber es ist eine gute Freundschaft entstanden , auf Augenhöhe, Treffen und Melden geht von beiden Parteien aus.

    Will sagen : Ich fühl dich total.

    Anabanana wir sind ein 2 Personen Haushalt und haben die Ninja mit 2 Kammern. Würden wir immer wieder kaufen. Du kannst sie bei unterschiedlichen Garzeiten so einstellen, dass beides zeitgleich fertig ist. Vom einfachen Brötchen aufbacken bis zum Brathähnchen mit Pommes oder Fisch und Gemüse geht echt alles

    Böse. Wollte immer den Jumpa Pomppa. Aber in lila, mh ...

    Hallo liebe J4ne3004 .

    Bei deinem Threadtitel "Hilfe ich hab das Gefühl zu ersticken" habe ich auch das Gefühl, dass es hier nicht um einen normalen Welpenblues geht.

    Jetzt haben wir seit 4 Tagen einen Labradorwelpen

    Nach 4 Tagen war ich auch müde vom nächtlichen Aufstehen und hatte zum Teil Unsicherheit, ob die abendlichen Zoomies meines 8W(+4T) alten Labradorwelpen normal sind, aber die Freude und das Glück haben überwogen.

    Du sagst:

    Jetzt fühlt es sich seit 2 Tagen für mich ganz schrecklich an. Mir ist dauerhaft schlecht ich bin nur am weinen. Ich wünsche mich so sehr in die Zeit davor zurück.

    Das ist ja schon mehr als nur eine Art Kaufreue und großem Respekt vor der Aufgabe.

    Ich möchte mal diese Dinge hier raus ziehen zu deiner Entlastung:

    Meine Tochter und mein Mann lieben Sammy.

    Eine 4 jährige kommt klar, wenn der WauWau morgen wieder auszieht, weil es dir dann besser geht. Für mich hat sie hier keine Stimme.

    Dein Mann hat den Sammy also So mit abgeholt und war dann Mo,Di,Mi arbeiten und hat ihn dann nur wenige, vermutlich müde Stunden am Abend erlebt. Für mich ist er hier in der Pflicht, dich zu unterstützen oder ganz klar deinen Hilferuf ernst zu nehmen. Die "Liebe" zu einem Welpen wird nicht die Liebe zu dir überwiegen.

    Ich sehe aktuell nur einen Eindringling und komme überhaupt nicht mehr klar. Ich kann mich zu nichts aufraffen. Es fühlt sich wie eine extreme psychische Ausnahmesituation an.

    Ich weiß nicht mehr weiter.

    Ich nehme das als wirklich ernsthaften Hilferuf war und ich würde mit dem Züchter sprechen, dass er ihn zurück nimmt.

    Ich habe so oft den Gedanken, dass abgeben mein einziger Ausweg ist. Aber das kann ich nicht machen. Meine Tochter wäre am Boden zerstört und mein Mann wäre bestimmt auch nicht gerade begeistert.

    Siehe oben. Deine Vierjährige hat da keine Entscheidung zu beeinflussen, das passiert zwischen euch Erwachsenen.

    mir geht es gerade wirklich schlecht genug.

    Ich drück dich.

    Bei uns war es so, dass ich zum Einzug 2W Urlaub hatte und er dann mit ins Büro sollte.

    Am Einzugstag meldete sich die gerade eingearbeitete neue Kollegin schwanger und war von jetzt auf gleich weg.

    Das hat bei mir den Welpenblues ausgelöst - den Druck von außen, dass es im Büro funktionieren muss. Die 2W Urlaub waren überschattet von Sorgen und wenig Schlaf kam dazu.

    Ich habe daraufhin offen mit meinem Mann gesprochen und er hat sofort mit seinem Arbeitgeber gesprochen, dass er sich eine Woche frei nimmt, und übernahm ein dritte Einzugswoche, sodass ich ohne Hund gestartet bin und durchatmen konnte. Ich konnte neu Kraft schöpfen und dann lief es rund- Herr Hund war ein super Arbeitsbegleiter.

    Sprich mit deinem Mann, noch heute Abend und entscheidet, ob er dich zu Hause unterstützen kann in dem er Urlaub nimmt, den Welpen mit nimmt zur Arbeit oder ihn abgebt. Das rate ich sonst nie oder nicht leichtfertig, aber " Hilfe , ich hab das Gefühl zu ersticken" ist schon eine Aussage.