Beiträge von Malou95

    Ist ja wirklich "nett" hier!

    Ich bin emotional total am Ende und anstatt Verständnis wird hier auf einen eingeprügelt und man als Tierquäler dargestellt!!

    Ich misshandle meinen Hund nicht, ich habe meine Katzen nicht absichtlich in Gefahr gebracht! Ich hatte ganz am Anfang als Cash einzog einen Trainer vom Tierheim hier der mir bei der Zusammenführung half und sie letztendlich absegnete und sagte, dass ich einen tollen Hund erwischt habe!

    Schön, wenn ihr so tun könntet als wäre nichts passiert und den Hund kuscheln und lieb haben wie zuvor. Aber ich kann das nicht! Wenn ich ihn ansehe muss ich fast heulen oder schreien oder beides und damit ich meine Wut nicht am Hund auslasse ignoriere ich ihn lieber.

    Ich bin übrigens überzeugt, dass Hunde wissen wenn sie etwas falsch gemacht haben, da gibts so viele Bilder von "schuldigen Hunden" und ich kann es Cash ansehen, er weiß, dass etwas nicht stimmt. Ich glaube er versteht den Zusammenhang dass er die Katzen jetzt nicht mehr sehen darf und dass ich so wütend bin mit dem Vorfall.

    Dann gib den Hund ab, und zwar schnellstmöglich. Sorry, deine Gefühle sind mir als Katzenhalterin und Hundeliebhaberin absolut, voll und ganz verständlich, aber der Hund kann einfach nichts dafür, er versteht deine Gefühle nicht und er ist nicht verantwortlich für sein Verhalten, welches halt ganz einfach Hundetypisch ist. Stell dir vor, du hast Katzen und Rennmäuse. Eine Rennmaus zischt ab, deine Katze - gabz katzentypisch - jagt sie, fängt sie und tötet sie. Für dich furchtbar, für die Rennmaus furchtbar, aber für die Katze einfach nur natürliches Verhalten.

    Zum Thema "Hunde wissen, was sie falsch gemacht haben": Nein, tun sie nicht. Ancho, umser Familoenhund, war immer zutiefst betroffen, wenn er mal wieder den Müllbeutel ausgeräumt hat. Aber definitiv nicht, weil er wusste, dass er das nicht sollte - wie soll er auch unterscheiden zwischen normalem Essbarem und Essbarem in Mülltüte? Nein, er war betroffen, weil er unsere Missmut spürte. Er war aber zB genau so betroffen, wenn ich und meine Mutter stritten, obwohl das gar nichts mit ihm. zu tun hatte - er spürte nur die Stimmung.

    Cash spürt, dass etwas nicht stimmt - du verhälst dich anderst. Er macht aber den Link "Ich hab die Katze verletzt, deshalb ist Frauchen sauer" nicht. Kann er nicht, sein Hirn ist nicht entsprechend aufgebaut und nicht auf solche Verknüpfungen ausgelegt. Etwas anderes zu behaupten ist, mit Verlaub, komplett Weltfremd.

    Danke für eure Antworten, auch wenn sie teilweise etwas hart sind.

    Ich will Cash nicht abgeben, aber ich will, dass er versteht, dass er sowas nie, nie, NIE wieder tun darf. Er soll merken, wie tief er mich damit enttäuscht und verletzt hat, er soll sehen, dass ich seinetwegen leide.

    Ich foltere ihn bestimmt nicht seelisch, er bekommt nach wie vor Fressen und ich gehe auch Gassi mit ihm, wenn auch kürzere Runden. Er bekommt einfach momentan keine Streicheleinheiten, keine Übungen und kein Spielen.

    Cash ist ein Hund. Hunde können nicht auf diese Art vernetzt denken - die ziehen nicht den Link "Oh, vor drei Tagen hab ich Herrchens Schuhe angeknabbert, deshalb bekomme ich heute keine Kekse". Konsequenzen für Handlungen - sei es Lob oder Tadel - müssen innerhalb von Sekunden eintreffen, ansonsten kann der Hund diese nicht mehr mit dem vom. Menschen gemeinten Verhalten verbinden. Das "schuldig dreinschauen" ist nichts anderes als beschwichtigendes Verhalten auf deine aktuelle Laune.

    Zitat

    Ich bin mir übrigens sicher, dass Cash mit den Katzen gespielt hat. Ich weiß wie er aussieht, wenn er wirklich jagt. Bei den Jagdspielen mit den Katzen war seine Körperhaltung ganz anders, entspannt, es gab kein bellen oder knurren, im Gegenteil, er hat sogar manchmal dabei mit dem Schwanz gewedelt. Die Katzen waren auch nicht gestresst. Es ging ja auch immer nur kurz, nicht ewig lange oder so

    Joa, unser alter Nachbar war auch immer überzeugt, dass sein Dackel mit den Kaninchen "spielt". Und Schwanzwedeln bedeutet in erster Linie nur Erregung, nicht per se Freude/Spass. Auch wenn das Spiel war - das ist rein aus Erzählungen nicht nachvollziehbar - hätte ein Ungleichgewicht der Kräfte geherrscht und es hätte unterbunden werden sollen. Man lässt ja aucch keinen Chi mit einem Schäferhund spielen.

    Zitat

    Momentan trenne ich strikt, Cash hält sich momentan nur in einem Raum auf, in den die Katzen jetzt nicht reindürfen.


    Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich einen Trainer brauche, ich hatte gehofft ich kann es mir ersparen, da ich bereits verdammt viel Geld dank Cash in der Tierklinik ausgeben musste und weiterhin noch muss

    Ganz ehrlich, meiner Meinung nach ist der Zug für ein harmonisches zusammenleben, auch mit Training, abgefahren. Für die Katzen wird das zusammenleben immer stressig sein und auch wenn augenscheinlich Akzeptanz im Zusammenleben herrscht - das dachtest du ja schon vor dem Vorfall. Es wird immer ein Restrisiko geben - willst du das eingehen, kannst du mit den allfälligen Konsequenzen leben?

    Ich bin gar nicht gegen Haltung von Hunden und Katzen in einem Haushalt. Hatten wir jahrelang und wir hatten nie Probleme, obwohl Hund und Katze(n) oft unbeaufsichtigt zusammen waren. ABER wir hatten es auch vom Welpenalter an korrekt aufgebaut und die Katzen hatten diverse Rückzugsorte.

    Bei uns im Stall gibt es unter anderem einen Lagotto Romagnolo und einen Terriermix. Der Lagotto wird aber, soweit ich weiss, aufgrund des Jagdtriebs immer an der Leine geführt. Finde ich im Sattel auf Dauer suboptimal, scheint bei ihnen aber zu klappen. Im alten Stall trafen wir oftmals einen älteren Herren mit Pferd und Setter. Der war einfach so top erzogen, dass er trotz Jadgtrieb frei am Pferd mitlief.

    Alternativ zum Pudel könnte ich mir noch den Bolonka vorstellen - meine Mama hat einen, habe Bolonkas allgemein als unkomplizierte, fröhliche Gesellen kennengelernt. Idealer Begleiter, auch in der Stadt. Etwas robuster als viele Zwerg-/Kleinpudel, kann das sein?

    Einzig das Fell würde mir beim Bolonka und auch beim Pudel Sorgen mache. Ich weiss nicht, obs am Hund liegt, aber der Hund meiner Mama sieht immer furchtbar aus, wenn wir unterwegs waren 😂 gerade bei so "bodenläufigen" Hunden bleibt halt alles hängen. Wir haben extrem viele Kletten bei uns in der Umgebung und die aus dem Lockenfell rauszuzupfen, das ist kein Spass. Da entklette ich schon lieber das glatte Fell meiner Langhaarkatzen.

    Bolonka wären für die Stadt perfekt,das stimmt. Allerdings weiß ich nicht,ob sie als Reitbegleithund so eine gute Figur abgeben würden. Zu klein sollte der Hund auch nicht sein, um nicht von einem Pferd ausversehen übersehen zu werden

    Bolonkas gibt es in verschiedenen Grössen. Die Rasse ist ja nicht offziell anerkannt und daher noch recht offen. Der Bolonka meiner Mutter zB wiegt ca. 7kg. Wir haben aber im Dorf auch eine Boli Hündin, die knapp grösser als ein Zwergpinscher ist.

    Zwei eher seltene Rassen, aber früher als Kind, als ich oft auf dem Zweitpferd einer Bekannten auf Ausritte mit durfte, haben uns immer ihr Westgotenspitz und ihr Schipperke begleitet. Beide kamen auch auf längeren Ausritten gut mit und soweit ich mich erinnern kann, waren Wildsichtungen nie ein Problem. Zumindest der Schipperke war aber auch eher laut um Haus und Hof, das war aber auch so gewollt.

    Edit bzgl. Grösse des Reitbegleithundes: Im alten Stall hatten wir zwei Chis und einen Zwergpinscher, die regelmässig im Stall und auf Ausritte dabei waren. Wäre mir persönlich zu klein, genau wie der Papillon. Beim Bolonka habe ich halt eher den meiner Mama im Kopf, der ist scho eher robust und wie gesagt nicht winzig.

    Bei uns im Stall gibt es unter anderem einen Lagotto Romagnolo und einen Terriermix. Der Lagotto wird aber, soweit ich weiss, aufgrund des Jagdtriebs immer an der Leine geführt. Finde ich im Sattel auf Dauer suboptimal, scheint bei ihnen aber zu klappen. Im alten Stall trafen wir oftmals einen älteren Herren mit Pferd und Setter. Der war einfach so top erzogen, dass er trotz Jadgtrieb frei am Pferd mitlief.

    Alternativ zum Pudel könnte ich mir noch den Bolonka vorstellen - meine Mama hat einen, habe Bolonkas allgemein als unkomplizierte, fröhliche Gesellen kennengelernt. Idealer Begleiter, auch in der Stadt. Etwas robuster als viele Zwerg-/Kleinpudel, kann das sein?

    Einzig das Fell würde mir beim Bolonka und auch beim Pudel Sorgen mache. Ich weiss nicht, obs am Hund liegt, aber der Hund meiner Mama sieht immer furchtbar aus, wenn wir unterwegs waren 😂 gerade bei so "bodenläufigen" Hunden bleibt halt alles hängen. Wir haben extrem viele Kletten bei uns in der Umgebung und die aus dem Lockenfell rauszuzupfen, das ist kein Spass. Da entklette ich schon lieber das glatte Fell meiner Langhaarkatzen.

    ... oder eine Klein-Malou, damals knapp 4 Jahre alt, die den Fleischkäse nicht mochte und ihn daher elegant hinter der Sitzbank verschwinden liess :pfeif:

    Meine Mama war weniger erfreut, als sie irgendwann dem immer stärker werdenden Geruch folgte. Aber immerhin konnte sie sich dann erklären, wieso unsere Katzen und der Hund so scharf auf diese Sitzecke waren.

    Ab dem Donnerwetter nach dieser Aktion habe ich übrigens dazugelernt und unliebsame Nahrungsmittel einfach im Hund verschwinden lassen :bindafür:

    Mein Mitbewohner gestern. Wir haben einen kleinen Balkon neben der Küche, zum Hauseingang hin. Für die Katzen ist es immer ein Highlight, wenn sie dort raus dürfen - der Balkon wird nur als Abstellfläche benutzt, wir habe ja hinten raus noch den Garten.

    Gestern war aber die Tür kurz offen, Malou also raus. Irgendwann wollte mein Mitbewohner sie wieder reinholen, macht die Tür auf und ruft: "Hey Mäuschen, willst du rein?"

    Nur blöd, das genau dann eine Besucherin unserer Nachbarn an der Eingangstür stand 😂 ihr Blick war unbezahlbar

    Heute Vormittag habe ich den ganzen Vorratsraum ausgeräumt, weil wir Mäusekot und angebissenes Mehö gefunden haben.

    Charly ließ sich auf der Terrasse die Sonne auf den Pelz scheinen, Johnny saß an der Türe zum Vorratsraum und schaute mir zu.

    Plötzlich bemerkte ich die Maus, die auf einem der Regalbretter saß und mir ebenfalls zusah. Dann kletterte sie an einem der Elektrorohre gemächlich hinunter.

    Und was machte mein angeblich zum Mäuse fangen gezüchteter Dreiviertel-Terrier? Schaute der Maus interessiert zu, und als sie hinter dem Gefrierschrank verschwand, versuchte er eine Fliege zu schnappen.

    :doh: :headbash:

    Ach, das kann ich toppen. Wir hatten über zwei Wochen eine Maus als Untermieterin. Sie lebte hinter der Küche und düste gerne mal durch die Wohnung. Wir hatten zu dem Zeitpunkt acht (in Zahlen: 8!!!) Katzen :ugly: gefangen hat sie schlussendlich mein Mitbewohner und sie wurde wieder in die Wildnis entlassen :D

    "Sie haben Ihr Ziel erreicht!" - - im Züricher See xD xD (so passiert)

    OT aber: Zürichsee 🙈 Liebe Grüsse, eine Schweizerin ☺️

    Bemerkenswerte Situation heute morgen. Seit einer Weile höre ich immer morgens einen Hund kläffen. Also den ganzen Morgen, von ca 07.00 bis 11.00 Uhr. Nur wusste ich nie, wo genau der wohnt und wem er gehört.

    Heute morgen brachte meine Mama mir kurz etwas vorbei, also spazierte ich kurz zum Parkplatz (wir haben keine direkte Zufahrtsstrasse vor der Wohnung) und traf dort wohl besagten Hund - seines Zeichens Zwergspitz - und dessen Frauchen. Habe mich kurz, unterbrochen von Kläffkonzerten seitens Hund, mit ihr unterhalten.

    Sie: "Ja, er ist halt noch jung und etwas wild, ich muss ihn morgens immer in den Garten sperren"

    Ich: "Oje, bellt er denn draussen nicht?"

    Sie: "Doch, aber ich kann ihn ja nicht reinlassen - sonst würde er ja drinnen bellen"

    🙄😅 toll, hauptsache SIE hat Ruhe vor IHREM Hund