Beiträge von Malou95

    Habe nicht alles gelesen, hier wurde aber auch der Bolonka empfohlen und zu dem kann ich ein bisschen was erzählen ☺️ meine Mutter hat einen inzwischen 2jährigen Bolonka-Rüden. Filou ist der inbegriff von unkompliziert: mag alles und jeden, ist dabei aber nie aufdringlich (obwohl er von vorne bis hinten verwöhnt wird Zuhause), kann überall hin mit und ist alles in allem einfach ein super lieber, fröhlicher Kerl. Er ist auch etwas grösser als die meisten Bolis, die ich so kenne, also auch etwas robuster gebaut.

    Sein Fell neigt zum verfilzen, gerade weil bei uns im Wald Kletten en mass sind. Er wird alle 2-3 Tage kurz gebürstet und gebadet - dies aber nur, weil er bei meiner Mutter im Bett schläft und sie da etwas heikel ist. Nötig wäre so viel baden bestimmt nicht.

    Sie schert ihn übrigens selbst ca. alle 3 Wochen relativ kurz.

    Fellpflege ist reine Gewöhnungsache - ich habe drei Langhaarkatzen mit Vorliebe für Abenteuer im Klettendickicht und Bädern in Tümpeln Zuhause sitzen, ich weiss von was ich rede 😂

    Das war bei uns ganz ähnlich. Filou hatte damit gar kein Problem - er kam ziemlich ungeplant zu meiner Mama und musste recht früh teilweise mit ins Büro und teilweise Zuhause bleiben, entweder mit meiner Mutter, ihrem Partner oder mir. Ausserdem waren noch Ferien gebucht und er wurde knapp 5 Wochen nach seiner Ankunft zwei Wochen durch meine Grosseltern fremdbetreut. Auch heute ist es noch so, dass Filou teilweise den Tag durch bei mir ist, bei meiner Mutter schläft und am nächsten Tag zu meinen Grosseltern geht. Ich denke, jeder nicht total sensible Hund aus guter Aufzucht sollte das verkraften können.

    Ganz vergessen, auch sehr schön ist Silvaplana. Meine Grosseltern gehen seit Jahren dort Campen und hatten früher oft unseren Familienhund mit. Meine Mutter war diesen Sommer auch dort, auch mit Hund, in einem Hotel. Zum Wandern ist es auch schön und es hat einen See.

    Bezüglich Leinenpflicht im Kanton Zürich. Wir haben keine generelle Leinenpflicht, die gilt nur an öffentlichen Orten und natürlich im Naturschutzgebiet. Gesetze rund um den Hund sind von Kanton zu Kanton unterschiedlich, am besten imformiert man sich da kurz. Hier sind alle Gesetze nach Kantonen geordnet: https://www.tierimrecht.org/de/recht/hunderecht/

    Ich weiss nicht, was für einen Hund du hast, aber mit Listenhunden und deren Mischlingen darf man sich nicht bzw. nur eine bestimmte Zeit in bestimmten Kantonen (u.A. Zürich) aufhalten und es gilt Leinen- und Maulkorbpflicht. Da ist es auch wichtig, sich im Voraus darüber zu informieren.

    Sind ja doch ganz viele Schweizer hier :D

    Weil hier jemand den Pfäffikersee erwähnt hat: Ich wohne im Nachbarsdorf und bin öfters dort unterwegs. Mit Hund finde ich es aber eher mühsam - praktisch die ganze Strecke ist Naturschutzgebiet und wenn man auf Hundehalter trifft, dann meist nicht die der guten Sorte. Mir persönlich gefällt da der Greifensee besser. In Pfäffikon hätte es ein AirBnB gleich am Bahnhof, in dem Hunde erlaubt sind. Meine Mama hat dort während ihr Haus renoviert wurde gewohnt.

    Das Tösstal kann ich auch empfehlen, an der Töss entlang spatzierts sich gut und Hunde sind überall recht gerne gesehen.

    Ansonsten finde ich, gerade mit Hund, Ägeri und den Ägerisee ganz toll. Wir waren in meiner Kindheit immer dort Campen, in der Umgebung kann man auch toll wandern.

    Zürich Allmend/Brunau ist wirklich cool, wenn man wie bereits von jemandem erwähnt wurde den Kiosk meidet ;)

    Vom Murtensee habe ich bis jetzt auch nur gutes gehört, war aber selber noch nie dort. Brienz ist toll, dort gibt es auch ein Freilichtmuseum.

    Meiner RB und auch ihrem Kumpel fehlen einige Zähne, meine RB hat gar keine Frontzähne mehr. Beide haben keinerlei Probleme damit. Sie bekommen eher feines Heu und essen teilweise etwas langsamer. Meine RB bekommt ausserdem Heucops und Mash (sie ist sehr schwerfuttrig), beide gehen auch normal auf die Weide.

    Ich würde dazu tendieren, die Zähne zu entfernen. Zahnschmerzen sind etwas Grauenhaftes und können auch zu Verspannungen im restlichen Körper führen.

    Meine RB hat die Zähne übrigens mit ca. 24 gezogen bekommen. Sie ist jetzt 29 und lebt super damit 😊

    "Ich will" ist der herrische Befehlston eines Herrschers.

    Meine Oma sagte dann zu uns: "Kinder die was wollen, kriegen was auf die Bollen." :smirking_face:

    Hätte sie nie nich gemacht :hugging_face: :smiling_face:

    Bei uns hiess es auf "Ich will..." von meiner Mama immer "De Willi Wetti kenni nöd"

    (= Den Willi Wetti kenn' ich nicht - in der Schweiz heisst es 'ich will' oder 'ich wett')

    Ich hätte mich niemals getraut, so fordernd mit einer fremden erwachsenen Person zu sprechen.

    Ist mir aber auch schon öfters aufgefallen bei den Kindern in meiner Umgebung. Da heisst es oft "Ich WILL das Pony streicheln" und seltener "Ich möchte gern das Pony streicheln". Etwas wollen per se finde ich nicht unhöflich, der Ton macht die Musik - "Ich will gerne das Pony streicheln, darf ich?" würde ich zB als anständig auffassen.

    "Du benutzt mich ja nur!!!"

    brüllt mein 9jähriger, der das Lego im Wohnzimmer wegräumen soll

    :ugly: Klar, erst benutze ich ihn zum Unordnung machen und abends dann zum Aufräumen xD Ich Rabenmutter, ich :pfeif:

    Oooh, da fühle ich mich gleich ertappt :pfeif: ich meine, dass dieser Spruch und sowas wie "Kinderarbeit ist verboten", "Ich bin nicht deine Haushälterin" und andere, nette Sprüche meinem kindlichen Ich entschlüpft sind :D du erinnerst mich daran, mich bei Gelegenheit bei meiner Mama zu entschuldigen und ihr für ihre Geduld zu danken :lol:


    Ich hatte gestern eine bemerkenswerte Unterhaltung der, nun... etwas anderen Art :tropf:

    Ausritt mit dem Pony. Wir gingen in den Wald und sahen plötzlich überall sonderbare Bänder, Mobiles und Figuren rumstehen bzw. -hängen. Fand Pony etwas spooky, aber sie ist ja 'ne coole Socke und kann sowas ab.

    Der Weg führte zu einer etwas doofen Brücke - eigentlich ist es nur eine Beton-Überführung ohne Geländer oÄ und der Bach ist durch den vielen Regen auch viel höher als sonst. Direkt hinter der Brücke ist neben dem Weg eine Art Lichtung, dort lagert der Forstdienst teilweise Holz und so.

    Auf dieser Lichtung tanzten gestern dann vier Damen mit Flatterbändern und Fahnen in der Hand :ugly: Pony haute natürlich erst mal die Bremse rein und beäugte das Ganze skeptisch. Da die Stelle durch die Brücke wirklich doof war, bat ich die Damen, doch bitte kurz zu unterbrechen bis wir durch sind, mein Pony fände das etwas gruselig.

    Eine der Damen schaute uns komplett entrüstet an, plusterte sich auf und belehrte uns: "Das ist KUNST!" :lachtot:

    Ich erwiderte nur trocken, dass das Pony leider so gar nichts von Kunst versteht. Der Kommentar ist ihr aber glaube ich einfach rausgerutscht, sie lachten dann alle und liessen uns auch durch, bewunderten kurz das Pony und alle waren zufrieden.

    Ist ja wirklich "nett" hier!

    Ich bin emotional total am Ende und anstatt Verständnis wird hier auf einen eingeprügelt und man als Tierquäler dargestellt!!

    Ich misshandle meinen Hund nicht, ich habe meine Katzen nicht absichtlich in Gefahr gebracht! Ich hatte ganz am Anfang als Cash einzog einen Trainer vom Tierheim hier der mir bei der Zusammenführung half und sie letztendlich absegnete und sagte, dass ich einen tollen Hund erwischt habe!

    Schön, wenn ihr so tun könntet als wäre nichts passiert und den Hund kuscheln und lieb haben wie zuvor. Aber ich kann das nicht! Wenn ich ihn ansehe muss ich fast heulen oder schreien oder beides und damit ich meine Wut nicht am Hund auslasse ignoriere ich ihn lieber.

    Ich bin übrigens überzeugt, dass Hunde wissen wenn sie etwas falsch gemacht haben, da gibts so viele Bilder von "schuldigen Hunden" und ich kann es Cash ansehen, er weiß, dass etwas nicht stimmt. Ich glaube er versteht den Zusammenhang dass er die Katzen jetzt nicht mehr sehen darf und dass ich so wütend bin mit dem Vorfall.

    Dann gib den Hund ab, und zwar schnellstmöglich. Sorry, deine Gefühle sind mir als Katzenhalterin und Hundeliebhaberin absolut, voll und ganz verständlich, aber der Hund kann einfach nichts dafür, er versteht deine Gefühle nicht und er ist nicht verantwortlich für sein Verhalten, welches halt ganz einfach Hundetypisch ist. Stell dir vor, du hast Katzen und Rennmäuse. Eine Rennmaus zischt ab, deine Katze - gabz katzentypisch - jagt sie, fängt sie und tötet sie. Für dich furchtbar, für die Rennmaus furchtbar, aber für die Katze einfach nur natürliches Verhalten.

    Zum Thema "Hunde wissen, was sie falsch gemacht haben": Nein, tun sie nicht. Ancho, umser Familoenhund, war immer zutiefst betroffen, wenn er mal wieder den Müllbeutel ausgeräumt hat. Aber definitiv nicht, weil er wusste, dass er das nicht sollte - wie soll er auch unterscheiden zwischen normalem Essbarem und Essbarem in Mülltüte? Nein, er war betroffen, weil er unsere Missmut spürte. Er war aber zB genau so betroffen, wenn ich und meine Mutter stritten, obwohl das gar nichts mit ihm. zu tun hatte - er spürte nur die Stimmung.

    Cash spürt, dass etwas nicht stimmt - du verhälst dich anderst. Er macht aber den Link "Ich hab die Katze verletzt, deshalb ist Frauchen sauer" nicht. Kann er nicht, sein Hirn ist nicht entsprechend aufgebaut und nicht auf solche Verknüpfungen ausgelegt. Etwas anderes zu behaupten ist, mit Verlaub, komplett Weltfremd.

    Danke für eure Antworten, auch wenn sie teilweise etwas hart sind.

    Ich will Cash nicht abgeben, aber ich will, dass er versteht, dass er sowas nie, nie, NIE wieder tun darf. Er soll merken, wie tief er mich damit enttäuscht und verletzt hat, er soll sehen, dass ich seinetwegen leide.

    Ich foltere ihn bestimmt nicht seelisch, er bekommt nach wie vor Fressen und ich gehe auch Gassi mit ihm, wenn auch kürzere Runden. Er bekommt einfach momentan keine Streicheleinheiten, keine Übungen und kein Spielen.

    Cash ist ein Hund. Hunde können nicht auf diese Art vernetzt denken - die ziehen nicht den Link "Oh, vor drei Tagen hab ich Herrchens Schuhe angeknabbert, deshalb bekomme ich heute keine Kekse". Konsequenzen für Handlungen - sei es Lob oder Tadel - müssen innerhalb von Sekunden eintreffen, ansonsten kann der Hund diese nicht mehr mit dem vom. Menschen gemeinten Verhalten verbinden. Das "schuldig dreinschauen" ist nichts anderes als beschwichtigendes Verhalten auf deine aktuelle Laune.

    Zitat

    Ich bin mir übrigens sicher, dass Cash mit den Katzen gespielt hat. Ich weiß wie er aussieht, wenn er wirklich jagt. Bei den Jagdspielen mit den Katzen war seine Körperhaltung ganz anders, entspannt, es gab kein bellen oder knurren, im Gegenteil, er hat sogar manchmal dabei mit dem Schwanz gewedelt. Die Katzen waren auch nicht gestresst. Es ging ja auch immer nur kurz, nicht ewig lange oder so

    Joa, unser alter Nachbar war auch immer überzeugt, dass sein Dackel mit den Kaninchen "spielt". Und Schwanzwedeln bedeutet in erster Linie nur Erregung, nicht per se Freude/Spass. Auch wenn das Spiel war - das ist rein aus Erzählungen nicht nachvollziehbar - hätte ein Ungleichgewicht der Kräfte geherrscht und es hätte unterbunden werden sollen. Man lässt ja aucch keinen Chi mit einem Schäferhund spielen.

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    Momentan trenne ich strikt, Cash hält sich momentan nur in einem Raum auf, in den die Katzen jetzt nicht reindürfen.


    Es wird wohl darauf hinauslaufen, dass ich einen Trainer brauche, ich hatte gehofft ich kann es mir ersparen, da ich bereits verdammt viel Geld dank Cash in der Tierklinik ausgeben musste und weiterhin noch muss

    Ganz ehrlich, meiner Meinung nach ist der Zug für ein harmonisches zusammenleben, auch mit Training, abgefahren. Für die Katzen wird das zusammenleben immer stressig sein und auch wenn augenscheinlich Akzeptanz im Zusammenleben herrscht - das dachtest du ja schon vor dem Vorfall. Es wird immer ein Restrisiko geben - willst du das eingehen, kannst du mit den allfälligen Konsequenzen leben?

    Ich bin gar nicht gegen Haltung von Hunden und Katzen in einem Haushalt. Hatten wir jahrelang und wir hatten nie Probleme, obwohl Hund und Katze(n) oft unbeaufsichtigt zusammen waren. ABER wir hatten es auch vom Welpenalter an korrekt aufgebaut und die Katzen hatten diverse Rückzugsorte.