Beiträge von cisco2

    Eben diese Menschen sollten wissen, dass die in Blue krank, und nichtmal 100€ wert sind.

    Ich finde diese Aussage gerade ziemlich schlimm. Insbesondere im Rahmen von diesem Thread, wo es darum geht, daß bestimmte Welpen 2000 Euro und mehr "wert" sind.

    Ja, der Hund wird vermutlich ein schweres Leben vor sich haben.

    Aber "der ist keine 100 Euro wert, im Gegensatz zu unseren, die sind 2000 und mehr wert" macht mich gerade traurig, daß so über Hunde geurteilt wird und das keiner kritisch kommentiert.

    ich denke, das war so nicht gemeint, also das quantitative Aufrecnnen. ich denke, Connalab wollte nur aufzeigen, dass es ein Unding ist, für anscheinend (?) ffast schon von Geburt an pflegebedürftige bzw. Hunden mit potentieller Krankengeschichte überhaupt Geld zu verlangen.

    ich habe das nicht so verstanden, als ob Hunde mehr oder weniger "wert" sind, pragmatisch gesehen,

    es ging wirklich nur um "Zahlen" und "Geld ausgeben".

    Ich glaube, in D gibt es das "not for breed" noch garnicht.

    Freunde von uns haben vor 4 Jahren ihren Mini-Aussie mit entsprechendem Passus im Kaufvertrag gekauft und dadurch ein paar hundert Euro weniger gezahlt. Da sie eh nicht vorhatten, den Hund zuchtfertig zu machen war es ihnen egal.

    Ich finde das immer komisch. Eigentlich freuen sich Züchter ja, wenn ihre Nachzucht ausgestellt wird, gut abschneidet und in die Zucht geht.

    ist der Mini Eurer Freunde auch so ein ängstlicher Kläffer? ich kenne zwei mini-Aussies aus unterschiedlichen Häusern und Spaziergang ist mit denen kaum möglich, da die Bellerei, sobald sich ein unbekanntes Wesen, egal, ob Mensch/Hund/Katze/Hase/Reh nähert, nicht mehr aufhört.

    Ich glaube, in D gibt es das "not for breed" noch garnicht.

    Freunde von uns haben vor 4 Jahren ihren Mini-Aussie mit entsprechendem Passus im Kaufvertrag gekauft und dadurch ein paar hundert Euro weniger gezahlt. Da sie eh nicht vorhatten, den Hund zuchtfertig zu machen war es ihnen egal.

    Ich finde das immer komisch. Eigentlich freuen sich Züchter ja, wenn ihre Nachzucht ausgestellt wird, gut abschneidet und in die Zucht geht.

    check ich ehrlich gesagt auch nicht;

    vielleicht steckt da mehr dahinter. Einer meiner Welpen war mal wirklich schlimm von CEA betroffen (DOK in der Welpenzeit).

    Natürlich ging der Hund für einen sehr (!) geminderten Kaufpreis weg und die Leute haben mir versprochen, dass der Hund kein Deckrüde wird (was eigentlich eh nicht möglich gewesen wäre, denn im Kaufvertrag stand: "nur VDH" und mit dem CEA-Ergebnis hätte der Doggie nie eine Zuchtzulassung bekommen, also theoretisch....) .

    Klar hätte man da auch den Stempel "not for breed" auf die Ahnentafel hauen können....

    wie viele Menschen haben eine Idee davon, dass Bulldogen XXXL blue irgendwas ein Objekt der Begierde sind

    Eben diese Menschen sollten wissen, dass die in Blue krank, und nichtmal 100€ wert sind.

    ich glaube, dass ist diesen Menschen egal. Hauptsache etwas, was nicht jeder einfach so hat und einen hohen Anschaffungspreis hat, was allgemein egal ist.

    Zumindest bei den Jacken ist das so :)

    Das hat m.A. nach allmählich schon mehr als den Ansatz von flexen.

    Ist wie meine Checker-Schüler mit den Wellensteyn-Jacken - das muss sein, damit jemand, der sich damit auskennt, sagt: "hey, du bist ein besserer Mensch, weil du eine teure Jacke hast."

    Aber alle, die Wellensteyn nicht kennen, checken es eh nicht.

    Also:

    wie viele Menschen haben eine Idee davon, dass Bulldogen XXXL blue irgendwas ein Objekt der Begierde sind?

    Als ich im Sommer nach Goldie Welpen geschaut habe waren die Preise auch alle in der Größenordnung. Fand ich schon ziemlich heftig. Für Balin haben wir dann 800 Euro bezahlt. Er war schon 4,5 Monate als wir ihn geholt haben weil einfach keine Interessenten mehr da waren. Ok, kein VDH Züchter aber reinrassig, ohne Papiere, beide Eltern vor Ort, konnte die Röntgenunterlagen der Eltern einsehen...

    Das ist bestimmt ein toller Hund und du bist froh, dass du ihn hast.

    Aber bei so etwas könnte ich echt platzen vor Wut.

    Unglaublich, wie man für einen Hund ohne Papiere so viel Geld verlangen kann.

    und nicht mehr mit "gestiegene Kosten" oder "schreck ich diejenigen ab, die..." ja was eigentlich? Wen schreckt man denn damit ab? Ist ja nicht so, dass man Hunde sonst hinterher geworfen bekäme. Oder dass es Sinn machen würde, nicht extrem gut betuchte Menschen zum Vermehrer um die Ecke zu treiben.

    ich habe für mich persönlich eine Schmerzgrenze ausgemacht;

    "Schmerz" in dem Sinne, dass es unter einer bestimmten Grenze zu sehr vielen Anfragen wie "letzter Preis" kommt bzw. mir die Interessenten ihre Lebensgeschichte erzählen, die immer damit endet:

    "wir möchten, der Hund bekommt den besten Platz der Welt, aber wir möchten nicht viel bezahlen und wenn du mehr verlangst, bist du ein schlechter Mensch."

    Das kostet dann alles immer unglaublich viel Zeit und Nerven.

    wenn man einen etwas höheren Preis aufruft, wird komischerweise überhaupt nicht über den Preis diskutiert, wobei ich wie gesagt 2400.- dann doch zu viel finde bzw. alles eigentlich über 1500.-.

    ich habe schon einige Hunde in die Nachbarländer verkauft, Österreich und Schweiz, weil eben dort sehr teuer. Haben die Leute auch offen gesagt und wenn die Plätze für den Hund super sind,

    ist mir das auch voll egal :)

    können du und deine freundin denn nicht "einfach" einen Platz für den Hund suchen?

    wo ihr ihn dann zusammen langsam eingewöhnen könnt? also direkt vom vorigen zum neuen Besitzer?

    und der Tierschutzorga dann die neue Adressse geben?

    oder übersehe ich da was?

    Ich denke da gibt's auch kein richtig oder falsch, sondern was einem eher liegt. Si

    sehe ich auch so;

    wir haben auch schon vermietet und ehrlich gesagt bekommt man sooooo viele Zuschriften, wenn ich eine mail/einen Brief mit einer Seite oder mehr bekomme,

    gruselt es mich schon immer....

    einfach, weil ich eigentlich nicht die gesamte Lebensgeschichte erfahren möchte,...

    abrer klar, andererseits will/muss man die Leute schon kennen lernen, nicht wegen irgendwelcher Schäden oder Mieteinbußen, für beides gibt es ja Versicherungen, sondern

    vor allem wegen der nachbarn.