Mein von mir genanntes Beispiel unterscheidet sich nicht von deinen Ausführungen.
Beiträge von cisco2
-
-
dass Linienzucht an sich neutral ist.
Auf gar keinen Fall – meine Meinung. Gerade bei dem Thema HD, welches sich Polygen vererbt. Linienzucht hat meiner Meinung nach zu viele Nach- als Vorteile.
wenn ich weiß, um beim Beispiel zu bleiben,
dass in der Mutterlinie (Linienzucht) genauso wenig HD drin ist wie in dem Hund, den ich von außen holen würde,
spricht nichts gegen den Einsatz eines Deckrüden aus der Mutterlinie. Wo ist denn der Unterschied?
Aber ich habe mit Plan den Vorteil, dass ich andere, von mir gewünschte Eigenschaften aus der linie noch weiter vertiefen kann.
-
naja, aber "Zucht" bedeutet schon die "Verfestigung von Eigenschaften", die erwünscht sind und nicht nur negative Eigenschaften kumulieren sich, sondern positive ja auch :
das Ergebnis von jahrzehntelanger züchterischer Planung und fachlichem know how. heuzutage unterstützt durch die ganzen Möglichkeiten durch die Betrachtung des Genoms.
Das ist doch verantwortungsvoll zu nutzen für eine "Zucht", oder?
Deshalb ist ja auch nicht jeder, der ein weibliches Tier decken lässt, ein "Züchter" (vgl. ebay kleinanzeigen).
-
Wobei ich mich gerade frage, wie man noch mehr inzüchten kann als Vater-Tochter
. Also ich verstehe es gerade wirklich nicht... Welche Verwandtschaftsgrade, die man verpaar kann, sind denn noch enger? Oder ich stehe gerade mächtig auf dem Schlauch
.Man kann dann ja auf eine Vater-Tochter-Verpaarung dann die Geschwister nochmal verpaaren, oder Mutter-Sohn.
Da kann man ja alles noch verschlimmern. Solche Werte entstehen im Zuchtverlauf und nicht in einer einzigen Verpaarung.
Enge Linienzucht
wobei man immer nicht vergessen darf,
dass Linienzucht an sich neutral ist.
Denn wenn ich mich auskenne, kann ich ja auch das Positive verstärken.
habe z.B. einen Wurf Hunde, die alle leichte HD haben, die HD kann auf der Vaterseite isoliert werden;
verpaare ich einen der Hunde mit einem nahen Verwandten (warum auch immer) aus der Mutterzucht,
habe ich dann Welpen aus der Linie mit allen Vorteilen, die ich möchte, aber die HD ist deutlichst draußen. Dazu braucht es halt Zuchtbücher und standardisierte Untersuchungen.
Fremdblut ist nicht immer die Antwort, vor allem, wenn nicht alle externalen Faktoren gleichgeschaltet sind;
Das hatten wir bei den Collies mit der HD.
Die Importrüden aus den USA würden früher nicht oder anders auf HD untersucht,
d.h.,
sie galten in den USA-Verband als frei,
aber haben hier HD rein gebracht, also nach deutschen Untersuchungsmethoden.
Man vergisst immer, dass man bei Linienzucht nicht nur schlechtes hervorheben kann, sondern auch Gutes. "Fremdblut" ist nicht immer die Antwort.
Dafür ist das alles viel zu komplex.
-
Ja, dabei ertappe ich mich auch.
Ich sage "das da?" mit Betonung auf der letzten Silbe und zeige dem Hund das, was ich in der Hand habe.
Komme mir manchmal schon bissl komisch vor, aber
Ich weiss halt auch von den Kollegen aus der tierverhaltensforschung, wie auch beim Hund Synapsen empowert werden.
Kommunikation ist alles, zumindest für mich. Deswegen unterbinde ich Kontaktaufnahmen vom Hund eigentlich nie.
Bei mir gab es auch nie Auszeiten in Form von kennel oder Tür zu, denn die Trennung vom Rudel stürzt die meisten Hundd in tiefe Verzweiflung und macht sie taub für interaktion.
Bei meinen Collies hat das stalken dann mit circa 2, 2,5 von selbst nachgelassen.
Aber es gibt natürlich 1000 Vorgehensweisen und jedes Mensch Collie Team muss für sich seinen m. o. finden.
-
Ich Grätsche mal mit einer Frage rein… sorry!
Waren/sind eure Collies auch solche Kontrollettis? Ich bekomme langsam ein Bild davon, warum man auch von Colliezei spricht… seit paar Tagen muss der Zwerg alles kontrollieren was Chako macht. Ich unterbinde es zuhause natürlich, entweder mittels Abbruch, oder wenns gar nicht geht, kriegt er eine Auszeit im welpenauslauf. Aber draußen ist das echt… anstrengend. Beide einfach so im Freilauf geht nicht mehr, da jagt und maßregelt er ihn. Da habe ich grade mit einer Helferperson gezielt trainiert… aber was mich wundert… so jung schon so ausgeprägt? Mit 13 Wochen?
Colliezei kenne ich nicht, das Verhalten schon.
Ich habe das nie unterbunden, sondern als Zeichen der Teilhabe gesehen.
Ich Zeige dem Hund auch bewusst, was ich gerade mache, wenn er fragt, also mit Absicht und interessiert daneben steht .
Habe allerdings auch viele Kinder, da fällt das nicht so auf.
Und hatte eben auch Hunde, die haben sich nicht die Bohne für den Alltag ihrer menschlichen und tierischen Mitbewohner interessiert,
Da begrüße ich die "Colliezei" doch zugegeben sehr.
Weil halt Kommunikation, vom Hund initiiert, eine Chance für mich, bei ihm anzudoggen
-
... Und die Collie - schäfis?
-
Aber warum denn Cattle Dog x Border oder KHC, und dann auch noch mit geschütztem Namen, um einen neuen Designer Mix zu kreieren, der wohl möglichst bunt sein soll?
Sehr dubios. Und halt irgendwie schade, weil es das Bild von Einkreuzungen nicht unbedingt seriöser macht.
Zumal auf der HP ja schon einige Beweggründe zu sehen sind, aber das ganze halt dennoch nicht wirklich systematisch wirkt. Schade.Ihre Beweggründe sind halt komplett unterspült, wenn man sich ihren aktuellen reinen ACD-Wurf (papierlos) anguckt. Bei den Cocadogs® wird groß über genetische Diversität lamentiert, während bei dem ACD-Wurf die Oma väterlicherseits auch die Uroma mütterlicherseits ist

Wie heisst denn die HP?
Damit man sich Infos von der Quelle holen kann.
-
So lau
Alles anzeigenIch grätsche mal mit einem anderen Thema dazwischen. Auf der Webseite einer sehr bekannten Colliezüchterin habe ich gesehen, dass diese nun neue Wege gehen und den Schäferhund wieder einkreuzen möchte.
Im ersten Moment dachte ich an einen Aprilscherz, im zweiten Moment kam mir der Gedanke, ob da nicht ein neuer ‚Designermix‘ entsteht.
Ich habe die Züchterin bisher für ihre Bemühungen um die Rasse sehr geschätzt, vor allem, weil bei ihr die Arbeitseigenschaften des Collies im Vordergrund stehen.
Ich weiß, dass es um den Genpool des Collies schlecht bestellt ist. Allerdings gelten Schäferhunde ja jetzt auch nicht unbedingt als eine gesunde Rasse. Ich weiß daher wirklich nicht, was ich davon halten soll.
Was meint ihr? Ist das eine Chance für die Rasse?
Also ich hatte mal nen Collie - schaefi,
Also ich hatte mal nen Collie schäfi aus dem Tierschutzverein.
Der war nicht ohne.
Super intelligent, aber der Schutztrieb hat der Sensibilität im Alltag schon mal ein Bein gestellt.
Deswegen war er vor mir auch sechs Jahre im tierheim
-
Alles anzeigen
MoniHa Es ist so bitterlich wahr…
Ich hab auch, weil hier von unpassenden Vermittlungen von Auslandshunden geredet wurde, nochmal die letzten Rückläufer Revue passieren lassen, die ich so mitverfolgt habe.
A) tatsächlich junger Auslandshund - der vorhandene Althund hat den Neuen zwar auf Spaziergängen und im TH-Freilauf ausgiebig kennengelernt aber ihn am ersten Abend zuhause beim Füttern angeknurrt. Das war den Leuten ‚zu heiß‘.
B) Die als inkontinent vermittelte Inlands-Spanielhündin (steht im Vermittlungsvertrag wie üblich mit Textmarker hervorgehoben) pinkelt auch nach drei Tagen immer wieder in die Wohnung. Das ist schon eklig.
C) Der hochgradig futteraggressive Inlands-Labbi (Textmarker siehe oben) hat beim Napf-Wegnehmen nach der neuen, hundeerfahrenen Besitzerin geschnappt. So krass hat sie sich das nicht vorgestellt.
Ich könnte ewig weitermachen. Alles nach mehreren Gesprächen - bei uns in der Regel drei. Is so.
Ich finde, über das Napf weg nehmen kann man allgemein eh diskutieren....
So, wie jeder Mensch, dem man den Teller weg nimmt, auch speziell darüber diskutieren würde ....