Ich bin jetzt insgesamt bei Hund Nr. 4 (einer lebt nicht mehr, hab aktuell also 3 Hunde) und die Beziehung zu jedem meiner Hunde ist anders...
Mein erster Hund war meine große Lehrmeisterin, mein über alles geliebter Herzenshund (ich weine gerade mal wieder
), aber nicht wirklich mein Seelenhund.
Mein zweiter Hund ist eher so der abgebrühte Typ, ich liebe sie total, aber sie ist nicht so dieser Herzensbrecher und es ist immer eine gewisse Distanz da. Schwierig zu beschreiben
.
Hund Nr. 3 ist mein absoluter Seelenhund, zwischen uns passt kein Blatt Papier. Wo sie ist, bin ich und umgekehrt, sie ist mein Fels in der Brandung, mein Spiegelbild. Ich darf mir bei keinem Hund vorstellen, er wird irgendwann nicht mehr sein. Bei ihr darf ich es überhaupt nicht.
Und Hund Nr. 4 zog vor ein paar Wochen ein. Ich war aus verschiedenen Gründen sooo euphorisch. Sie ist toll, sie zeigt sich von ihrer besten Seite, will gefallen. Aber die Bindung wächst nur langsam - doch sie wächst.
Ich glaube, es gibt da auf Gefühlsebene kein richtig und falsch. Aber wenn der Hund gut versorgt ist und Anschluss an den Menschen hat, muss man den Dingen einfach Zeit geben.
Es ist eh nicht möglich, alles richtig zu machen. Deshalb nicht zu sehr verkopfen und sich selbst auch Fehler zugestehen
.