Jetzt ist es allerdings so, dass er unglaublich gerne draußen ist und einfach zum Toben auf die Terasse will. Dementsprechend oft zeigt er uns nun, dass er "muss". Jetzt ist es für uns dann natürlich super schwierig auseinanderzuhalten wann es wirklich ein Bedürfnis ist, und wann er einfach nur lieber draußen als in der Wohnung ist.
Vorhin habe ich es drauf ankommen lassen und es riskiert, dass er sich in der Wohnung löst - hat er aber nicht, sondern sich dann irgendwann unter etwas Beschweren und Meckern auf seinen Lieblingsplatz vorm Sofa gelegt und ist eingeschlafen.
Tipps, wie man dem jetzt am Besten begegnet? Ich will ja auch nicht grausam sein, wenn er wirklich muss, und ihn unnötig lange warten lassen, denn mittlerweile kann er ziemlich lange einhalten. (Was aber ja bestimmt nicht so toll für so eine junge Blase ist). Andererseits soll er auch nicht lernen, dass er seinen Willen jedesmal bekommt, wenn er kurz meckert.
Wir hatten ein ähnliches Thema.
Ich habe meine im Zweifel immer raus gelassen. Wenn sie dann nach ein paar Minuten nicht gemacht hat, dann sind wir wieder rein. Ich verstehe deine Bedenken trotzdem, ich hatte die gleichen.
Zum einen war es aber so, dass ich mit der Zeit immer besser unterscheiden konnte, ob wirklich die Blase drückt. Zum anderen habe ich an anderen Stellen ja trotzdem darauf geachtet, dass sie nicht bei jedem Meckern ihren Willen bekommt. Deswegen haben wir damit auch insgesamt kein Problem bekommen.
Außerdem ergibt sich das Problem ja irgendwann, weil der Hund die Blase (immer besser) kontrollieren kann.
Das ist aber natürlich nur unsere Erfahrung gewesen.