Beiträge von Caissa
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Naja, andersrum kann man doch auch fragen, wo jetzt genau das riesen Problem für die anderen HH besteht, wenn das ganze eine Ausnahme war.
Dann macht das OA nix und die Sache ist bald vergessen.
Die Meldung jetzt macht nur einen Unterschied, wenn sowas häufiger vorkommt. Und sollte es häufiger passieren, dann ist die Meldung auch richtig gewesen.
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Habt ihr sonst im Wohnzimmer viel mit ihr gespielt/geübt...? Also wenn sie außerhalb ihres Bereiches war.
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Auch da hat man Konferenzen, Teamsitzungen, Elterngespräche, LEGs... Ich arbeite auch in dem Bereich, und täglich 13Uhr Feierabend ist für niemanden, den ich kenne, realistisch.
Aber vielleicht gibts ja irgendwo noch solche Schulen, keine Ahnung. Es wundert mich zwar, aber das ist ja wirklich OT. Also hör ich dann hier auch auf

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Das soll jetzt nicht zu sehr ins Off Topic gehen, aber 13Uhr Feierabend? Als Vollzeit Lehrerin? Wo will sie denn arbeiten?
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Ich kann sogar vieles von dem, was zu schreibst, grundsätzlich gut verstehen LPaxx. Nur das absolutistische stört mich. Sagt hier irgendjemand, dass es das Ziel ist, dass ein Hund nicht in der Lage ist, 2x1,25 Stunden spazieren zu gehen? Nö, meines Empfindens nach nicht. Ich lese hier eher heraus, dass dafür plädiert wird, den Hund da abzuholen wo er eben ist. Und es nunmal nicht jeder einzelne Hund (oder jede Hund/Halter Konstellation) aktuell an dem Punkt, mit deinem gewünschten Pensum stressfrei glücklich zu sein.
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Während ich zurate und weiterhin sagen würde: Probier’s mal mit zweimal am Tag rund eine Stunde Bewegung am Stück. Fünfmal „für kurz raus“, wie Du das seit Tagen durchziehst, ist’s nach meinem Verständnis der Dinge nicht, was ihm gerade hilft.
Die andere Alternative wäre gewesen, nicht so oft rauszugehen und trotzdem nicht je Gang 1,25 Stunden zu gehen.
Und so, meine ich, sollte einem ausgewachsenen, gesunden, langbeinigen Hund nicht vorenthalten werden, sich seiner körperlichen Konstitution entsprechend zu bewegen.
Seiner körperlichen Konstitution entsprechend könnten solche Hunde sogar noch mehr gehen. Trotzdem setzt du jetzt genau 2x1,25 Stunden an. Das ist doch auch total willkürlich.
Wie man es anschaut, es bleibt mE eine Behauptung, die begründungspflichtig ist.
Genauso wie alles, was du geschrieben hast. Ich habe jetzt auch keinerlei Begründungen von dir gelesen, außer "meiner Meinung nach sollten sich Hunde so viel bewegen".
Ansonsten und im nichtverhaltensneurotischen Normalspektrum gesprochen, würde ich jederzeit damit rechnen, dass (m)ein Hund seine legendär sensible Nase auch benutzt, und dass er deutlich zeigt, wenn ihm was Spannendes vor die Nase kommt. Ob der jetzt jagdlich spezialisiert ist oder nicht. Ich find’s nicht krank oder schlimm „drüber“, wenn ein Hund dann auch mal gründlich zappelig wird, um dann - eine solide Grunderziehung vorausgesetzt - im Kontakt mit mir irgendwann (ich meine das bewusst dehnbar) auch wieder runterzukommen.
Und das ist doch der Punkt - je nachdem wann dieses "irgendwann" eintritt ist das eben ggf mehr Stress für den Hund als Freude. Wenn der Hund jetzt 6 Stunden braucht, um seinen Stresspegel nach jedem Spaziergang wieder runterzubekommen. Dann fändest du das auch noch sinnvoll?
Mal abgesehen davon, dass du hier auch eine "solide Grunderziehung" voraussetzt - die ja in dem Ursprungstthread eben nicht gegeben war. Und das ist der wichtigste Punkt, den du mMn immer noch zu viel ignorierst.
Habe ich eine solchen, den ich dafür halte, sehe ich im Grunde zwei Möglichkeiten. Entweder ich sage: Gut, dann ist es meine verflixte Pflicht zu schauen, dass ich so mit ihm arbeite, dass er einen täglichen Normalspaziergang knapp über eine Stunde, der dem Bewegungspotential eines großen, gesunden, nicht extrem kurzbeinigen Hundes arttypisch entspricht, verkraftet. Dafür gibt’s hier ja viele Beispiele. Hummel beschreibt ihren Weg mit ihren Malinois, Phonhaus erzählt ähnliches, Lucy, Avocado haben eine Entwicklung mit ihren Hunden hinter sich - und auch @DieSwiffer deutet das an. Das heißt, sie gingen sämtlich davon aus, dass sie Einfluss darauf haben, „wie“ ihr Hund spazieren geht, und sie machten diesen Einfluss geltend.
Oder ich entscheide für mich, dass ich als Mensch meines Hundes keinen Einfluss darauf habe, das zu ändern, und sage: „Ups, wirkt reichlich hysterisch. Ein Nervenwrack. Krank irgendwie. Muss am langen Draußensein liegen. Ich mach mal lieber dreimal ganz kurz.“Oder man startet mit Option 2, um dann darauf hinzuarbeiten, dass Option 1 stressfrei möglich ist. Hat ja niemand gesagt, dass zB die TE in dem anderen Thread mit ihrem Hund ihr Leben lang nur Lösespaziergänge machen soll und ansonsten nix verändern/trainieren soll.
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Haben Huskys nicht oft ein Thema mit dem Alleinebleiben? Damit wären sie doch hier schon raus. Mit dem Jagen ebenso.
Ich frage mich, was gegen einen Laufhund wie den Dalmatiner spricht, wenn Laufen doch die angedachte Beschäftigung ist.
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Bei den Kommandos übe ich halt alles, da man das am besten halt alles im Welpenalter aufbauen muss
Nur dazu. Wieso muss man Signale wie Sitz und Platz im Welpenalter aufbauen? Konditionierung funktioniert doch auch später noch. Wenn ein Hund entspannt ist und es sich anbietet sehe ich nichts negatives daran, ein paar Kommandos früh zu üben (vor allem sowas wie den Rückruf zB). Aber warum das jetzt bei allen Signalen früh nötig sein sollte erschließt sich mir nicht.
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