Wenn ich mir vorstelle, dort würde gerade zu den Hauptstoßzeiten jemand mit Hund ankommen, der wenig bis gar nicht kompatibel mit den dortigen Bedingungen ist, und von allen verlangen dass sie sich einschränken, damit seine Bedingungen erfüllt sind, damit die von seinem Hund ausgehende Tiergefahr sich nicht realisiert ...
Was ich daran etwas schwierig finde: Die Menschen, die die "dortigen Bedingungen" vielleicht nicht so schön finden und gerne eine andere Kultur in der Freilauffläche hätten, sind eine nicht quantifizierbare Größe.
Weil klar, in dem Moment, wie du ihn beschreibst, wäre das theoretisch die Vorliebe einer Person gegen die Vorliebe aller anderen. Aber, was ist mit den Leuten, die diesen Freilauf ggf. meiden, weil sich dort eben eine so lockere Art und Weise etabliert hat, dass das für die eigenen Hunde nur Stress wäre? Möglicherweise* sind diejenigen, die es dort so locker haben wollen, eigentlich in der Minderheit. Aber haben mit ihrem Verhalten die Freilauffläche einfach schon soweit eingenommen, dass die Mehrheit sich fernhält/nur zu ganz bestimmten Zeiten hingeht oä.
*Und möglicherweise ist es tatsächlich andersrum. Aber das kann man einfach nicht so leicht bestimmen, mMn. Deswegen tu ich mich schwer mit dem Argument.