Als sie dann das nächste mal bei mir war hab ich sie mal nicht angeleint, sondern nur gelobt, weil ich dachte sie soll ja nicht denken dass der Spaß jedes Mal vorbei ist wenn sie auf mein rufen reagiert.
Wenn es mir mal passiert, dass Herr oder Frau Hund mich ignorieren und ich daraufhin anleinen will, ohne dass 'Anleinen' in dem Moment eine Strafe ist, dann verbinde ich das Anleinen+Bei-mir-sein in dem Moment mit kleinen Übungen (mit tendenziell mehr Belohnung als nötig).
Also z.B. gleiche Situation, Reika jagt Vögel, kommt erst danach. Dann spreche ich sie an, lasse sie kurz Fuß gehen (mit Belohnung bei jedem Schritt), rufe einfache Übungen ab (Sitz etc) mit viel Lob, lasse mal ein Leckerlie rollen, wenn ich ein Spieli dabei habe wird damit gespielt oder es wird kurz versteckt... Je nachdem, was der Hund so mag (und was grade zur Situation passt).
Meist leine ich danach an, wenn Hundi aber gerade total drüber ist, dann leine ich direkt an und mache dann angeleint die Übungen.
Ich bilde mir dann zumindest immer ein (
), dass das Anleinen danach nicht mehr mit dem Zurückkommen verbunden wird/nicht mehr als Strafe wirkt.