Beiträge von Chien_de_coeur

    3-jährige Labrador-Hündin für zarte 3400€

    https://www.deine-tierwelt.de/kleinanzeigen/…ahre-a84257132/

    Heute müssen wir leider wieder in die Stadt zu meinem Partner in die Wohnung und mir bereitet alleine der Gedanke Stress. Hochhaus und ein Hund, der oft schnell raus muss passen echt nicht zusammen, vor allem führt der Ausgang in den Innenhof und da soll Hund ja auch nicht pinkeln - weiter schafft sie es aber nicht. Wahrscheinlich werde ich ihr zur Sicherheit, bis wir ganz draußen sind eine Windel anziehen, aber die darf ich dann natürlich den ganzen Gassigang über befördern:denker:

    Welche Einwegwindeln (vor allem welche Größe) könnte denn einer BC Hündin mit ca 16kg passen?

    Also hier vor Ort im recht kleinen Tierheim kommen auf ca. 20 Hunde (plus ebenso viele Katzen) 4 Tierpfleger, 2 Hundetrainer, ein Azubi und zusätzlich Mitarbeiter in der Geschäftsstelle (in dem TH in dem ich im Ausland gearbeitet habe, mussten die Tierpfleger das mitmachen), außerdem die Tierheimleitung sowie eine Tierärztin und der Hausmeister.


    Allerdings arbeitet dieses Tierheim auch gezielt und bewusst mit Problemhunden, auch wenn sie nicht in der Presse bekannt sind - deshalb die beiden Trainer. Diese geben aber auch zusätzlich Einzelstunden an HH von außerhalb.

    Also zumindest hier beinhaltet das Gutachten zur Rassezugehörigkeit keinen Wesenstest. Klar machts nen guten Eindruck wenn Hund lieb und freundlich ist, aber Artgenossen sind da nicht im Spiel, da gehts eher darum, dass der Hund sich auch vom Gutachter anstandslos vermessen lässt.


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    Und ja, ich kenne auch zumindest einen Fall, wo ultra nett und freundlich trotz eindeutiger Rassezugehörigkeit zu einem "im Zweifel für den Angeklagten" Gutachten führte, aber darauf würde ich niemals bauen. Das war mehr Glück als Verstand.

    Zum Thema Listenhundmix würde ich erst mal die Kirche im Dorf lassen, wenn der Hund nur entfernt an einen Listenhund erinnert - und das ist wahrscheinlich, wenn dir vorher nie die Vermutung kam und weder Trainer noch TA noch Außenstehende jemals was in die Richtung gesagt haben - dann ist es unwahrscheinlich, dass der Hund als Listenhund eingestuft wird.

    Klar, im Endeffekt kann das nur ein Gutachter sagen und niemand hier im Internet. Allerdings kenne ich doch leider einige eingezogene Hunde und das waren optisch immer sehr eindeutige Fälle. Also nix von wegen "könnte eventuell mitgemischt haben". Zumindest hier geben die Gutachter bei begründetem Zweifel kein eindeutiges Gutachten ab, das zum Einzug des Hundes führen würde.

    Also selbst als ich im Ausland im TH gearbeitet habe kamen auf ca. 20 Hunde (ja, phasenweise auch mehr) 3-4 Festangestellte in Vollzeit. Wobei Vollzeit natürlich nicht bedeutet, dass 7 Tage die Woche ganztägig 3-4 Leute da sind, es waren immer 2, selten 3, plus Freiwillige. Und das reicht nicht um mit den Hunden auch nur annähernd sinnvoll zu trainieren, bei 2 Leuten für 20 Hunde ist man gut beschäftigt mit Zwinger säubern, Ausläufe säubern, Tiere zum TA/Groomer bringen, Wäsche waschen, desinfizieren, Gassigehern Hunde zuteilen, Telefondienst, Vermittlungsgespräche, füttern, Pflegemaßnahmen, Instandhaltung von Zwingern und Gelände, Hunde in den Auslauf bringen, Gruppen beaufsichtigen... Für mich war das das eher das Minimum um alles sinnvoll am Laufen zu halten, alle Tiere wirklich gut zu versorgen und auch Besuchern/Gassigehern gerecht werden zu können. Es ist ja nicht nur füttern, putzen & Training sondern so viel mehr.

    Und dieses Tierheim hatte auch auf Grund seiner begrenzten Möglichkeiten (kein Hundetrainer) keinerlei "richtige" Problemhunde. Es wäre nicht möglich gewesen und mit der personellen Situation hätte man niemand, weder dem Personal noch den Hunden, einen Gefallen getan.

    5 Problemhunde auf eine Vollzeitstelle finde ich schon sportlich, wenn man damit Versorgung UND Training abdecken will.

    Es gibt durchaus Hunde, die nichts von solchen getrockneten Kausachen vertragen, habe hier auch so ein Exemplar (wobei das erst im Alter kam). Man muss sich zusätzlich verdeutlichen, dass diese Kausachen zwar Spaß machen, aber nicht unbedingt einen Beitrag zur gesunden Ernährung leisten. Eher im Gegenteil, sie sind oft unnötig belastend und können zusätzlich eine sonst ausgewogene Ernährung aus dem Gleichgewicht bringen:ka:

    Kauartikel machen beim Thema Zahngesundheit aber auch keinen weltbewegenden Unterschied, vieles ist Veranlagung und was am besten hilft ist tatsächlich Zähneputzen. Zugegeben, ich tus auch nicht, aber die Datenlage dazu lässt sich nicht leugnen:|

    Wenns dir um Zahnreinigung geht könntest du an Kausachen vielleicht Qchefs testen, die sollen ganz gut sein, selbst probiert habe ich es aber noch nicht, da mir das doch auf Dauer sehr teuer erscheint bei mehreren Hunden:/


    Da Kauen und Schlecken zum Stressabbau toll ist gibts hier sehr regelmäßig gefüllte Kongs in verschiedenen Schwierigkeitsstufen und Formen, das kommt gut an und man kann es für jeden verträglich füllen. Zum richtigen "zerkauen" gebe ich vegetarische Kauteile, die verdaut sogar meine 16-jährige Seniorin noch gut, aber ich fürchte da gibt es nichts, was einen 40kg Hund länger als 2min beschäftigt. Roher Kehlkopf wurde von meiner Hündin übrigens auch nicht verdaut, aber die hat irgendwann angefangen sämtliches Fleisch unverdaut zu erbrechen, also ist sie kein Maßstab.