Ja das stimmt mir ist in den letzten Tagen sehr aufgefallen das die sich immer vordrängeln, vor allem wenn einer nach hause kommt. Und charly flätscht mittlerweile die Zähne wenn sie sich vordrängeln will. Also ist das purer Neid so nach dem Motto ich bin jetzt dran, daran arbeiten wir auch schon wenn wir uns mit einem Hund befassen und der andere kommt dazu wird der Hund weggeschoben (das machen ürigens beide zu gleichen Teilen).
Auch wenn wir einen Hund rufen kommen beide der den wir gerufen hat bleibt und der andere wird weggeschoben.
Keinesfalls trennen dann entsteht nochmehr Neid und es wird nicht besser.
Was ich hier lese finde ich sehr bedenklich... Vorweg, ich habe hier auch eine Hündin die, wenn sie denn gedurft hätte, alle Hunde, die hier mit ihr gelebt haben, in Grund und Boden gemaßregelt hätte. Wenn nicht sogar schlimmer.
Das hat immer vorausschauendes Management benötigt um Fehlverhalten gar nicht erst entstehen zu lassen und dazu gehört schlichtweg auch zeitweise Trennung bis man das richtige Miteinander entsprechend trainiert hat. Ich habe das getan indem ich jede neutrale, beschwichtigende oder positive Interaktion zwischen den Hunden positiv verstärkt habe und das hat für uns Wunder gewirkt.
Wenn ein Hund die Zähne fletscht wenn der andere sich vordrängeln will dann sorge ich doch dafür, dass das gar nicht erst aufkommt. Denn lasse ich es aufkommen entstehen doch nur neue Konflikte und negative Assoziationen zwischen den Hunden
Wir hatten übrigens mit jedem Hund das gleiche Thema: Meine Hündin will nicht, dass sich andere Hunde an der Haustür vordrängeln oder gar aufgeregt rumhüpfen. Also gabs diese Situation nie, spricht ja nichts dagegen den Hunden klar anzusagen wer wie und wann durch die Tür geht. Irgendwann habe ich dann angefangen den anderen Hund bewusst vorzuschicken und meine Hündin dafür, dass sie es aushält, zu belohnen. Hat funktioniert, heute muss ich da nichts mehr managen.
Auch habe ich oft bewusst beide Hunde gekrault, beide Hunde belohnt etc um positive Assoziationen zu schaffen. Klar, ich belohne es nicht, wenn ich einen kraule und der andere sich dazwischendrängen will - der wird dann weggeschickt. Aber wenn jemand freundlich dazu kommt kann derjenige doch gerne mitkuscheln.
Und nochmal - Trennung sorgt nicht für Neid wenn mans richtig macht sondern für Ruhe, die dringend benötigt wird. Man kann ja nicht den ganzen Tag trainieren und managen, Ruhephasen, in denen die Hunde nicht mit Konflikten und Stress konfrontiert sind, sind super wichtig.
Übrigens würde ich trotz eines inzwischen sehr harmonischen Zusammenlebens (das auch ohne unterschwellige Provokationen etc auskommt) meine Hunde nicht zusammen alleine lassen. Einfach weil ich weiß, dass es ein klitzekleines Restrisiko gibt, dass es doch zu einem Konflikt kommt und mein Rüde sich nicht wehren würde
Auch wenn es auf die Mehrhundhalter gerechnet nicht häufig ist, es gibt immer wieder Situationen wo Halter heimkommen und ein Hund vom anderen verletzt oder getötet wurde - auch nach JAHREN des Zusammenlebens. Einfach weil Konflikte nicht ernst genommen oder richtig eingeordnet wurden.