Beiträge von Chien_de_coeur

    Warum musste es denn eine Rasse sein, die so sehr für ihr schwieriges Verhalten bekannt ist?:verzweifelt:

    Bei euch läuft schon jetzt viel schief und das macht mir Sorgen, denn die sozial sensible Phase dürfte spätestens jetzt, mit ca. 20 Wochen abgeschlossen sein - was bedeutet, dass all die schlechten Erfahrungen der letzten Wochen besonders tief verankert wurden. Das heißt nicht, dass man nichts mehr dagegen tun kann, aber das bedeutet jetzt viel Arbeit, viel Geduld und das bei einem Hund, der wirklich riesig wird und viel Potential hat, seine Besitzer in Frage zu stellen und andere Menschen nicht so prickelnd zu finden.

    Ihr habt schon viele gute Tipps bekommen, bitte nehmt die ernst. Das letzte was ihr wollt ist, dass euer Hund draußen stetig Stress hat, weil er überfordert ist. Immer wieder mit Fehlverhalten (hinrennen zu Passanten durchkommt) und zusätzlich noch Stress rund um die Fütterung entsteht...

    Du, ich habe x-mal mit denen geredet weil ihr Hund ausbüxt. Und auch darauf hingewiesen, dass er meine Hündin angeht. Null Einsicht:ka: Und nein, abgeben würden sie den nicht, Nachbarn würden ihn gerne nehmen.

    Was also soll ich bitte tun? Ja, ich bin genervt und verärgert weil ich in den letzten Jahren unzählige Male meinen Hund schützen musste, weil andere Hundehalter ihren Verpflichtungen nicht nachkommen.

    Ich wünsche dem Hund selbst nichts Schlechtes, aber falls was passieren würde, würden mir die Besitzer des Labbis jedenfalls mehr leid tun - die nebenbei intensiv mit ihrem Hund trainieren und halt leider neben einer tickenden Zeitbombe in Form eines pöbelnden, unbeaufsichtigten Kleinsthundes leben.

    @dalai_Lina Was ist denn bitte ein gutes Argument dafür seinen Hund alleine draußen rumlaufen zu lassen? Oder auch nur eine akzeptable Rechtfertigung?

    Echte Versehen mal komplett außen vor, Hunde die alleine draußen rumlaufen unterliegen einer permanenten Gefahr, dass ihnen irgendwas passiert. Abgesehen davon ist es weder Passanten (z.B. Angst vor Hunden) noch anderen Hundehaltern gegenüber fair seinen Hund unbeaufsichtigt im öffentlichen Raum laufen zu lassen. Mir rutscht das Herz in die Hose wenn ein pöbelnder Hund in uns reinrennt...


    Wir haben/hatten hier mehrere dieser Kandidaten, die ständig alleine draußen unterwegs waren. Den einen hat die Besitzerin dann selbst überfahren:pfeif: Und so leid es mir für den Hund tut, das ganze Dorf war schadenfroh, denn die Besitzerin hat die Nachbarn ständig ermahnt, sie müssen vorsichtig fahren um keinen ihrer 3 Hunde zu überfahren, die in der ganzen Nachbarschaft rumstreunen und fremde Vorgärten vollkacken.

    Dann haben wir hier ebenfalls ein kleines Hundchen, das ständig ausbüxt (die haben nur Hecken statt einem Zaun) und gerne meine Hündin terrorisiert, bisher aber immer den Leinenradius richtig einschätzen konnte. Dummerweise lässt sich das Vieh weder von mir verscheuchen noch einfangen. Und ja, da hofft Frauchen inständig, dass der Hund irgendwann getötet wird, ihr Partner hat ihn mit in die Beziehung gebracht und sie hasst ihn:ka: Nein, ich lasse meine Hündin nicht diesen Job ausführen, aber gerade ist ein massiv artgenossenunverträglicher Labbi gegenüber eingezogen vielleicht hat sie ja bald Glück|)

    Ich hab hier in meiner Nachbarschaft einen Hund der nach Blue Line Pitbull schreit (und als solcher verkauft wurde) sowie nach DNA Test 2/3 Staff ist -> nicht eingestuft. Hier wurde das OA auch durch eine Anzeige von Nachbarn aufmerksam. Ein Foto kann ich selbstverständlich nicht einstellen.


    Wurde beim Gutachter nicht eingestuft weil noch Bulldogge mit drin ist und der Hund zu breit ist für nen Staff/Pit plus einige Merkmale, die auf diese Rassen hindeuten, eben auch durch die Bulldogge erklärbar wären.

    Ein eingestufter Hund wird hier nebenbei direkt eingezogene. Aber was nicht wirklich nach Staff aussieht wird auch nicht eingestuft. Natürlich kann das nach Bundesland und sogar nach Gutachter variieren.

    Mein Kleiner wäre ein sehr erfolgreicher Mäusejäger - als er kam war es wirklich so, dass er an der Leine einen kleinen Satz an den Wegrand gemacht hat und ne Maus oder Ratte im Maul hatte und das nicht nur einmal.

    Inzwischen hat er Spaß am Schnüffeln und Buddeln (selten erlaubt) ohne Mäuse zu fangen, nachdem wir dazu die ein oder andere Diskussion hatten:stock1: Gleich gehts wieder in den Stall wo unbehelligt eine aktuell 6-köpfige Mäusefamilie lebt an der wir uns alle erfreuen|)

    Ja das stimmt mir ist in den letzten Tagen sehr aufgefallen das die sich immer vordrängeln, vor allem wenn einer nach hause kommt. Und charly flätscht mittlerweile die Zähne wenn sie sich vordrängeln will. Also ist das purer Neid so nach dem Motto ich bin jetzt dran, daran arbeiten wir auch schon wenn wir uns mit einem Hund befassen und der andere kommt dazu wird der Hund weggeschoben (das machen ürigens beide zu gleichen Teilen).

    Auch wenn wir einen Hund rufen kommen beide der den wir gerufen hat bleibt und der andere wird weggeschoben.

    Keinesfalls trennen dann entsteht nochmehr Neid und es wird nicht besser.


    Was ich hier lese finde ich sehr bedenklich... Vorweg, ich habe hier auch eine Hündin die, wenn sie denn gedurft hätte, alle Hunde, die hier mit ihr gelebt haben, in Grund und Boden gemaßregelt hätte. Wenn nicht sogar schlimmer.

    Das hat immer vorausschauendes Management benötigt um Fehlverhalten gar nicht erst entstehen zu lassen und dazu gehört schlichtweg auch zeitweise Trennung bis man das richtige Miteinander entsprechend trainiert hat. Ich habe das getan indem ich jede neutrale, beschwichtigende oder positive Interaktion zwischen den Hunden positiv verstärkt habe und das hat für uns Wunder gewirkt.

    Wenn ein Hund die Zähne fletscht wenn der andere sich vordrängeln will dann sorge ich doch dafür, dass das gar nicht erst aufkommt. Denn lasse ich es aufkommen entstehen doch nur neue Konflikte und negative Assoziationen zwischen den Hunden:ka: Wir hatten übrigens mit jedem Hund das gleiche Thema: Meine Hündin will nicht, dass sich andere Hunde an der Haustür vordrängeln oder gar aufgeregt rumhüpfen. Also gabs diese Situation nie, spricht ja nichts dagegen den Hunden klar anzusagen wer wie und wann durch die Tür geht. Irgendwann habe ich dann angefangen den anderen Hund bewusst vorzuschicken und meine Hündin dafür, dass sie es aushält, zu belohnen. Hat funktioniert, heute muss ich da nichts mehr managen.

    Auch habe ich oft bewusst beide Hunde gekrault, beide Hunde belohnt etc um positive Assoziationen zu schaffen. Klar, ich belohne es nicht, wenn ich einen kraule und der andere sich dazwischendrängen will - der wird dann weggeschickt. Aber wenn jemand freundlich dazu kommt kann derjenige doch gerne mitkuscheln.

    Und nochmal - Trennung sorgt nicht für Neid wenn mans richtig macht sondern für Ruhe, die dringend benötigt wird. Man kann ja nicht den ganzen Tag trainieren und managen, Ruhephasen, in denen die Hunde nicht mit Konflikten und Stress konfrontiert sind, sind super wichtig.

    Übrigens würde ich trotz eines inzwischen sehr harmonischen Zusammenlebens (das auch ohne unterschwellige Provokationen etc auskommt) meine Hunde nicht zusammen alleine lassen. Einfach weil ich weiß, dass es ein klitzekleines Restrisiko gibt, dass es doch zu einem Konflikt kommt und mein Rüde sich nicht wehren würde:ka:

    Auch wenn es auf die Mehrhundhalter gerechnet nicht häufig ist, es gibt immer wieder Situationen wo Halter heimkommen und ein Hund vom anderen verletzt oder getötet wurde - auch nach JAHREN des Zusammenlebens. Einfach weil Konflikte nicht ernst genommen oder richtig eingeordnet wurden.

    Das ist und bleibt ein ausgedienter Zuchthund, egal wie schön man das als "idealen Familienhund" darstellen will, die wollen einen Platz frei haben und gleichzeitig noch finanziell alles rausholen:ka: Solche kastrierten ehem. Zuchthunde kenne ich zumindest im Ausland (mit Papieren vom jeweiligen Pendant des VDH) zu Spottpreisen...