Beiträge von Chien_de_coeur

    Würde ich nur machen, wenn ich wüsste, dass der Züchter die Zeit wirklich ehrlich gut nutzt und die Welpen auch an Dinge außerhalb des Zuhauses heranführt und er auch sowas wie Autofahren, fremde Menschen, fremde Hunde (NICHT der gleichen Rasse) und neue Umgebungen kontrolliert kennenlernt. DANN finde ich es optimal, wenn der Welpe länger beim Züchter bleibt.

    Ich hatte vor ein paar Wochen auf Wolfsblut Wilde Plain umgestellt (weg von Trofu mit Fisch wegen erhöhter Jodwerte) aber das funktioniert für uns nicht... Der Hund kackt und kackt und kackt:flucht:Ich meine, selbst in den Wochen, als er das vegetarische Futter meiner verstorbenen Hündin aufgebraucht hat (sie vertrug Fleisch nicht mehr), machte er nur einen Haufen pro Tag, obwohl man ja oft liest pflanzliches Hundefutter wird schlechter verwertet und sorgt für mehr Output.

    Aktuell sind wir bei 3-5 Haufen und die Krönung war, dass er mich heute Nacht um 4 rausgeschmissen hat. Konsistenz ist gut, aber so kanns nicht bleiben, ich hatte auf Gewöhnung gehofft, aber es wird schlimmer statt besser.

    Jetzt habe ich vor ein paar Tagen mal Tenetrio bestellt, weil mir die nachhaltige Idee sehr gut gefällt, aber die schaffen es gerade nicht mit den Bestellungen hinterher zu kommen:| Jetzt für ein paar Tage nochmal auf was anderes umstellen fände ich aber auch doof. Auf der anderen Seite musste er im Sommer auch Futter von einem anderen verstorbenen Hundekumpel aufbrauchen und hatte nie Probleme mit der Umstellung:ka: Vielleicht fahre ich später doch nochmal schnell ins Futterhaus.

    Klingt gut! Mein Kleiner kaut schrecklich gerne zwischendurch, einige Male pro Tag, aber immer nur kurz (maximal ein paar Minuten), da sind so Sachen, die einfach rumliegen können, schrecklich praktisch:bindafür:

    Hatte mal ein Geweih da, das flog nach 3min in den Müll, weil es höchst zahnunfreundlich wirkte:shocked: Aktuell haben nur ein paar weichere Kunststoffknochen und ein Kaffeeholz, aber bei den Hölzern scheint es auch etwas Glück zu sein, dass mein kein zu hartes Exemplar erwischt:fear:

    Könnt ihr beschreiben, wie er vor den 2 Sekunden steif werden ist? Ich denke es tut euch auch gut, wenn ihr das selbst mal reflektiert, vielleicht fällt euch daran noch etwas auf. Wie sind die Ohren? Die Rute? Das Maul? Ist er nach vorne gelehnt oder nicht? Stellen sich Haare auf? Auf solche Dinge werdet ihr generell in Zukunft im Alltag ständig achten müssen...

    So Sachen sind der Grund, warum nach 10 Jahren Tierschutzhunden hier wahrscheinlich irgendwann ein Hund vom Züchter einziehen wird:(

    Gehts noch? Ich soll im Zweifelsfall tausende Euro beim TA lassen, Stunden mit Beziehungsaufbau und Training verbringen und - für mich am wichtigsten - eine emotionale Bindung zu dem Tier aufbauen, aber wenn einem Tierschützer höchstpersönlich etwas nicht passt, dann darf er den Hund natürlich zurückhaben...

    Tut mir leid, aber wenn Dinge im Argen liegen, dann ist das Vetamt zuständig, kein selbsternannter Tierschützer.


    Edit: Ich schaue mir aktuell für einen befreundeten Verein Abgabehunde und Interessenten an, auch wenn ich letzten Endes keine Entscheidungsgewalt habe, falle also unter diese selbsternannten Tierschützer.

    So, DNA Test für meinen Rüden ist raus, da ich mich für Embark entschieden habe, wird es sicher ein paar Monate dauernweary-dog-face

    Ich bereue es inzwischen, dass ich sonst nur meine Hündin getestet habe... Gerne hätte ich das von allen gehabt:verzweifelt:

    Bei meiner Hündin ging es ehrlich gesagt nur darum um festzustellen ob sie (Auslandstierschutz) wirklich reinrassig war - war sie auch:smile:

    Da mein Kleiner ein echter Straßenköter ist wird hier die Angelegenheit sehr viel spannender, auf Grund seiner Herkunft habe ich mich für Embark entschieden, da "American Village Dog" eine reale Möglichkeit ist.

    Uff... leider ist es echt schwer, da etwas zu raten.

    Hunde werden sehr maßgeblich durch ihre Genetik und Faktoren während der Schwangerschaft und den ersten Wochen nach der Geburt geprägt. Ein Welpe, der von einer bereits misstrauischen Mutter geboren wurde und auf dem Bauernhof aufgewachsen ist, hat leider super schlechte Voraussetzungen, ein Stadthund zu werden. Mit 12 Wochen ist die sensible Phase, in der sich Erlebnisse besonders stark einprägen und in der man die wichtigsten Erfahrungen fürs Leben sammeln sollte, halt auch schlichtweg gerade rum.

    Das heißt natürlich nicht, dass dein Welpe nichts mehr dazu lernen kann, das wäre Quatsch, aber du hast euch beiden das Leben durch diese Voraussetzungen unnötig schwer gemacht.


    Ich würde fürs Gassigehen auf jeden Fall den Welpen ins Auto packen, rausfahren und schauen, ob er in der Natur ohne große Reize etwas auftaut und anfängt die Welt zu entdecken.