Ich hab seit 10 Jahren keinen Fernseher mehr und außer Hundekram schaue ich von diesen Sendern auch echt nix online![]()
Beiträge von Chien_de_coeur
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Wobei es richtige, echte Pitbulls hier bei uns tatsächlich nicht mehr gibt. Also American Pitbull Terrier. Wirst du nicht finden, im Tierheim nicht, im Internet nicht... Und auch die ganzen Staffs da draußen sind, außerhalb von Rassevereinen gezüchtet, selten reinrassig. Aber ja, Amstaffs gibt es reinrassig zu kaufen.
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Ja... aber aus Mitleid einen Hund aufnehmen hilft auch niemand. Sage ich, als jemand, der bisher nur Tierschutzhunde hatte.
Im Grunde ist es doch ein schönes Zeichen, dass unsere Tierheime vorwiegend schwierige, schwer vermittelbare Hunde vorzuweisen haben, denn das zeigt, dass die anderen leicht ein neues Zuhause finden konnten.
Ich würde dir vorschlagen: Schau dir entweder Hunde auf Pflegestellen an, wo man schon erkennen kann, wie sie ein Leben im Haus meistern können und man sie in Ruhe kennenlernen kann. Oder gehe den Weg eines seriösen (!!!) Züchters und einer angenehmen "Anfängerhunderasse". -
Mach es dir doch leichter
Völlig ernst gemeint, such dir einen Hund, mit dem du das Leben genießen kannst! -
Um den Reiz schönfüttern zu können braucht man a) VIEL Abstand, so viel, wie der Hund braucht, um noch ansprechbar zu sein. Ist er nicht ansprechbar oder nicht in der Lage Futter zu nehmen, macht das Training eh wenig Sinn

Und b) wirklich hochwertige Belohnungen. Eben nicht ein paar Bröckchen Trofu...
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Die Sache ist ja, selbst wenn du es schaffst dich draußen interessanter zu machen als die ganzen Reize - das kann ja auch nicht das Ziel eines Gassigangs sein. Mein Ziel wäre ein Hund, der entspannt seinen Gassigang genießt, "sein Ding machen kann" (im Sinne von bummeln, schnüffeln, Bewegung...) ohne unter Strom zu stehen. Sich ab und an mal rückversichert und sonst einfach gut ansprechbar ist, wenn ich das will. Aber doch nicht ein Hund, der den ganzen Gassigang auf mich fixiert ist...
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Ich finde es schwierig, man macht ein absolutes Grundbedürfnis vollständig von der Mitarbeit abhängig... Und versteh mich nicht falsch, hier gibts ca. ein Drittel der Ration unterwegs (ein anderes, schmackhafteres Trofu), aber wenn ich was besonderes trainieren will, packe ich trotzdem die besonders leckeren Leckerlis aus um Hund zu motivieren, statt ihn nur für Arbeit zu füttern.
Ich bin in auch in einer Gruppe rund um eine bestimmte Trainingsstrategie, die genau das verlangt - kein Futter mehr aus dem Napf und lese immer und immer wieder, dass Hunde dann Ressourcenproblematiken entwickeln, ihr Benehmen rund ums Leckerlinehmen vergessen oder generell launisch werden

Ich gehe nicht davon aus, dass diese Probleme bei jedem Hund entstehen, sicher wird das bei vielen klappen, fair finde ich es dennoch nicht.
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Darf ich fragen, was du da fütterst, also woher?
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Warum muss er denn aktuell durch viele Menschen hindurch? Warum dürfen fremde Hunde, die ihm Angst mache, zu ihm hin?
Sozialisierung bedeutet nicht "ich schlepp den überall hin, damit der sich an alles gewöhnt" sondern positive Erfahrungen schaffen. Dafür muss man als Mensch durchaus auch sorgfältig vorausplanen und unangenehme Erfahrungen von vorne herein umgehen.
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