Beiträge von coma636

    So pauschal kann man das nicht beantworten, dazu sollte man immer den individuellen Hund betrachten.

    Und ja, durch Kastration wird zwar das Risiko für bestimmte Krebsarten und Krankheiten gesenkt, dafür steigt das Risiko für andere an.

    Und lies Dich in dem Zusammenhang mal zum Thema Verhaltensveränderung durch Kastration ein…

    Nur ein bisschen Inkontinenz und schlechteres Fell sind bei weitem nicht alle möglichen Nachteile einer Kastration.

    Heute Mittag beim Gassi kommt mir eine Familie mit 4 Kindern in diversen Altersstufen entgegen, der Älteste vielleicht so 10-12 mit dem Vater zusammen vorne weg, Mutter und diverse kleinere Kinder hinterher. Der geteerte Feldweg ist nicht so sonderlich breit, ich also ganz an der Seite gelaufen, Faun an der kurzen Leine im Fuß neben mir genommen.

    Normalerweise trifft man auf dem Weg nur verirrte Wanderer oder die üblichen Gassi-Menschen aus dem Dorf.

    Als wir auf Höhe des Menschenauflaufs sind, Frage vom Vater an mich: "frisst der kleine Kinder?" Mit halb lustigem Unterton. Ich nur kurz "nein" und zum Hund "fein bei mir bleiben ", da Faun sich sonst angesprochen fühlt und die Menschen dann gerne inspizieren möchte.

    Nächste Frage, wir sind eigentlich schon an den Menschen vorbei: "und große Kinder?"

    (Was mag ich solche Witzbolde! Vor allem ohne Ahnung von nix und wahrscheinlich genau 1x im Jahr in der Natur unterwegs….)

    Ich konnte mir dann ein "nur wenn er Hunger hat…" einfach nicht verkneifen und bin zügig weiter gelaufen, bevor ihm noch eingefallen wäre, seine Kinderschar zum streicheln zu meinem "Menschenfresser" schicken…

    Hinter mir höre ich dann nur, er so zu seinem Sohn "Höhö, hast Du das gehört? Bla, bla…." Den Rest hab ich dann zum Glück nicht mehr verstanden!


    selber eigentlich die Hose voll haben, aber vor dem ängstlichen Sohn den Dicken markieren- boah ne, das kann ich einfach nicht ab!

    zum anderen finde ich es nicht sinnvoll, wenn man Tiere hält und sich nicht so wirklich darum kümmern mag, außer zu füttern. Wäre ich nicht mit den Katzen zum impfen gegangen, wäre das bis heute nicht erledigt…

    Das ist allerdings tatsächlich ein Grund. :verzweifelt:

    Das ist für mich der Hauptgrund! Im impfausweis und beim Tierarzt stehe ich jetzt auch als Halter drin…

    Und erst seit der Ansage gibt er mir Bescheid , wenn ich füttern soll….:face_with_symbols_on_mouth:

    Ich bin echt sauer auf den Junior!

    Daher ist es wirklich besser, wenn die beiden ein neues Zuhause finden!

    Der Sohnemann ist mehr unterwegs als zuhause, was ich mit Mitte 20 auch völlig normal finde.

    Zum einen mag ich nicht ständig die Katzen füttern gehen, zum anderen finde ich es nicht sinnvoll, wenn man Tiere hält und sich nicht so wirklich darum kümmern mag, außer zu füttern. Wäre ich nicht mit den Katzen zum impfen gegangen, wäre das bis heute nicht erledigt… Es gab da auch eine klare Ansage von mir dazu an den Junior….!

    Die Katzen sind zwar 24/7 draußen, aber mehr Belastung als Freude, da ich mich irgendwie verantwortlich fühle und natürlich kümmere. Allerdings möchte ich selbst keine Katzen, wir sind selbst auch oft unterwegs, der Hund kommt einfach mit, das geht mit Katzen nicht.

    Verein muss ich mal schauen, ob es hier was gibt.

    Ich brauche mal Euer Schwarmwissen!

    Unser Sohn hat sich zusammen mit der Ex-Freundin letztes Jahr zwei Katzen zugelegt, mehr auf den Wunsch der Freundin, aber er mag die zwei eigentlich auch… Fakt ist mittlerweile, die Ex hat die Katzen da gelassen (konnte sie wirklich nicht mitnehmen), der Sohnemann arbeitet weiter weg und die neue Freundin wohnt in einer ganz anderen Richtung.

    Die Miezekatzen sind Freigänger und wenn er abends zur Freundin geht füttere ich aktuell die Katzen draußen, rein können sie dann nicht über Nacht. Katzenklappe gibt es nicht. Mir gefällt das nicht so gut, es wird ja auch mittlerweile recht kalt nachts.

    Wir sind uns einig, dass die beiden in einem neuen Zuhause wahrscheinlich besser aufgehoben sind.

    Ich habe schon den gesamten Bekanntenkreis abgeklappert, ob jemand die beiden nehmen würde, aber bisher erfolglos…

    Es sind leider keine klassischen Schmusekatzen, sondern durch 24/7 draußen eher futterzahme Wildkatzen… Die Glückskatze und ihr rot getigerter Bruder könnte man auch nur zusammen vermitteln, da der Kater vor Menschen flüchtet und sich extrem an seiner Schwester orientiert.

    Die beiden sind 1,5 Jahre alt, tätowiert, kastriert und aktuell geimpft.

    Wie und wo könnte man die beiden denn einigermaßen seriös vermitteln? Irgendwie sträubt sich alles in mir gegen sowas wie eBay Kleinanzeigen …. Die sollten doch schließlich in gute Hände kommen, das wäre uns wirklich wichtig…