Beiträge von fliegevogel

    Es ist doch offensichtlich, dass die Meinung von Haltern brachycephaler Hunde nicht erwünscht ist. Oder verstehe ich das falsch?

    Ich glaube, da hast Du was in den falschen Hals bekommen. persica meinte glaube ich einfach, dass sich durch den Austausch hier im Thread auch nichts am Leiden von Qualzuchten ändert, weil die Halterinnen solcher Hunderassen, die hier mitschreiben (wie sie selbst und Du), eh Secondhand-Hunde haben und damit gar nicht die sind, die die Nachfrage am Markt ankurbeln.

    Womit gibt einem das bitteschön das Recht dazu, andere User immer und immer wieder in den Dreck zu ziehen?

    Wer sagt denn das, dass einem das ein Recht gibt? Und auf wem konkret wird für Dein Empfinden konkret herumgehackt? Finde es so viel klärender, wenn man sowas konkret anspricht.

    Vor einigen Seiten fand ich Gandorf s Beiträge, die auf @-Ann- gemünzt waren unnötig harsch und nicht zielführend. Wurde von mir und mehreren anderen auch direkt so angemerkt. So erreicht man denke ich mehr, als wenn man es in den Raum wirft und auf Nachfragen sagt, die anderen mögen doch bitte den Thread nochmal vom vorne lesen.

    Irgendwie habe ich das Gefühl, wenn man Tonfall o.ä. kritisieren möchte, wäre es sinnvoller, das an konkreten Beispielen zu tun. Ich werde aus Deinen Andeutungen leider nicht schlau Terri-Lis-07 und kann nicht so ganz erkennen, was Du Dir hier wünschen würdest und ob sich hinter Deinen schwarz-weiß-Verdeutlichungen obwohl es doch auch Graustufen gibt Verbesserungsvorschläge verbergen. Schade.

    Wenn Dir einfach Deine Nerven zu schade für das Thena sind (so klingt es im letzten Absatz), dann lies hier doch gar nicht rein? Kann ich schon verstehen. Tierleid-Thematiken kann ich mir auch nur an nervenstarken Tagen geben.

    Ich stecke Niemanden in Gruppen

    Damit dass Du sagst, es gäbe hier nur diese zwei Gruppen, steckst Du automatisch alle die hier schreiben in diese Gruppen. Und in meinen Augen wird das der Komplexität dieser Diskussion hier kaum gerecht.

    Hier gibt es so viele offenen Diskussionen, in denen Menschen sich Mühe geben ihre Positionen zu erklären, sich austauschen, ohne persönlich zu werden, Hasstiraden loszulassen, oder völlig verklärt zu sein. Finde es schade, wenn man all das entwertet, indem man deklariert, es gäbe hier nur "Extremisten".

    Fängt ja da an, dass man sich offenbar nur auf zwei Seiten stellen kann :


    ,, Qualzuchten dürfen nicht unterstützt werden, die Halter sind böse Tierquäler und haben kein Mitspracherecht sonst *runterbutter. "


    Und


    ,, Weil ich selber einen Mops, Frenchie, *beliebige andere als QZ deklarierte Rasse einfügen* habe bin ich betriebsblind und die Gesundheit des Hundes ist mir scheiß egal."

    Ich finde mich auf keiner dieser Seiten wieder. Und lese hier auch viele andere, die zwar vehement gegen Qualzuchten sind, aber sich dafür einsetzen, dass Leute wie @-Ann- hier in Ruhe gelassen werden. Eventuell unterscheidet sich da auch Deine Lesart etwas von dem, was die Leute aussagen möchten und es würde sich lohnen, in den Diskurs zu gehen, anstatt Leute einfach in Gruppen zu stecken?

    Kann man den Beagle von der Leine lassen?

    Das ist mWn nicht garantiert, aber man kann sehr gut mit Schleppleine arbeiten, wie bei vielen sehr jagdtriebigen Hunden. Da würde ich dann aber auch von Anfang an sehr bewusst dran trainieren. Könnte mir aber schon vorstellen, dass das ne machbare Alternative ist.

    Ansonsten, weil euch der Eurasier ja optisch zu gefallen schien, kannst Du dich ja auch mal über den Finnischen Lapphund belesen. Meiner Ansicht nach ein sehr geeigneter Familienhund, zwar auch ein Nordischer, aber doch von dem was man so hört mit deutlich mehr Will to please als ein Eurasier. Da sind die Wartelisten aber sehr lang, nach dem was man so hört.

    Und wenn der Mops von Oma Rosa keine Atemprobleme hat,bzw sie es nie merkt weil kaum Bewegung und im Hochsommer geht Oma Rosa eh nicht raus

    Dann hat sie trotzdem die Mopszucht unterstützt und damit Tierleid. Es freut mich für jede Plattnase, der es gut geht, aber das macht für mich in der Sache keinen Unterschied.

    ein Zucht-, Haltungs- und Einfuhrverbot für diese Hunde

    Wäre echt ein Traum, aber sehe ich echt so gar nicht realistisch kommen. Und dann stellt sich für mich schon die Frage: was tut man als Einzelperson? Bei anderen Dingen, die nicht verboten, aber gesellschaftlich geächtet sind, merkt man ja auch, dass sie zurück gehen. Wie gesagt, das Pelzmantel-Beispiel.

    Ich würde mich jetzt hier mal rausziehen, damit es nicht allzu sehr im Kreise geht. Aber nicht übel nehmen, bin nicht beleidigt oder so.

    Da sehe ich keine Tierquälerei.

    Wenn Oma Rosa genau weiß, dass Möpse Atemprobleme haben und sich trotzdem einen Mops vom Züchter oder Vemehrer holt, ist das für mich Tierquälerei. Wenn Oma Rosa es nicht weiß, weil sie keinen Zugang zu den entsprechenden Quellen hat, weil sie alt ist und das in ihrem Hundebuch aus der Bibliothek nicht steht, hat sie einfach Pech.

    Es geht mir persönlich bei der Tierquälerei wirklich nur um Menschen, die das wider besseren Wissens zum wiederholten Mal machen.

    das bewusste ignorieren,das isolieren

    Da sind die Grenzen sicher fließend. In der Social Media Welt (wie beispielsweise hier im Forum oder auf Instagram) sind ausbleibende Likes durchaus schon Isolierung.

    Und wie liebevoll ist eine Hundehaltung wirklich, in der das Leiden der Hunde ignoriert und sogar gefördert wird? Ein wirklich schwieriges Thema...