Beiträge von fliegevogel

    Doch sicherlich nicht in der selben Dimension wie der Mensch.

    An was für Zahlen und Studien machst du das fest? Anhand welcher Parameter vergleichst Du diese Dimensionen? Wie beziehst Du Skaleneffwkte mit ein? Ich würde da nicht so überzeugt von einer so simplen Meinung sein, wenn die Fragestellung so anspruchsvoll ist.

    Es ist immer wieder faszinierend, dass es Menschen so schwer fällt zu glauben, dass der Mensch in vielerlei Hinsicht nichts so einzigartiges ist. Nicht hinsichtlich seiner Anpassungsfähigkeit, nicht hinsichtlich seines Egoismus, nicht hinsichtlich seiner Fähigkeit zur Zerstörung... all das ist nicht ohne Parallelen im Tier- und Pflanzenreich.

    Mensch und Hubd haben sich gegenseitig domestiziert, aber manche Geschichtswissenschaftler glauben mittlerweile auch, dass Mensch und Weizen sich quasi gegenseitig domestiziert haben. Auch unter den Tieren gibt es viele, die unzweifelhaft wichtiger für unser Überleben sind als Rettungshunde und Co. Eine Sonderstellung des Hundes lässt sich in meinen Augen nicht anders als individuell emotional begründen.

    Denn keine andere Spezies zerstört sogar ihren eigenen Lebensraum.

    Das stimmt nicht. Es gibt viele Arten, die ihr Habitat komplett auslaugen und dann einfach weiter ziehen, um den nächsten Flecken auszulaugen. Das "Problem" des Menschen ist, dass er so erfolgreich ist, dass das Konzept nicht mehr ausgeht.

    Ich würde sogar umgekehrt sagen, der Mensch ist die einzige Spezies, die aktiv versucht, ihren negativen Einfluss auf ihren Lebensraum zu verstehen und revidieren. Wie erfolgreich das sein wird, werden wir sehen.

    Leiia Ich finde es ehrlich gesagt völlig okay, dem Welpen nach einer Woche zwar noch Körperkontakt iSv auf die Füße legen o.ä. zu ermöglichen, aber nicht mehr den ganzen Tag mit Ihnen auf dem Boden zu sitzen oder sie auf sich liegen zu haben. Es geht mir ausdrücklich nicht darum, den Welpen alleine in der Wohnung zu lassen o.ä. sondern einfach das, was die TE jetzt gemacht (und der Welpe ja auch gut angenommen hat).

    Aber ja, da unterscheiden sich die Menschen sicher einfach persönlich in dem, was sie zu hart oder voll okay finden und das ist ja auch in Ordnung so. Ich empfinde mich nicht als hart sondern als fair, wenn ich von Anfang an in Maßen das umsetze, was mir auch später wichtig ist. Ist sicherlich auch darin begründet, dass ich ein recht großes Bedürfnis nach persönlichem Raum habe und es mich ehrlich gesagt wirklich belasten würde, einem anderen Lebwesen über eine Woche oder mehr hinweg quasi nonstop Körperkontakt zu bieten.

    Zunächst hat er ein wenig gejault, und sich dann auf meine Füße gelegt.

    Dachte ok, zwar nicht optimal, aber passt schon. Und nach ein paar Minuten ist er dann in sein Körbchen gegangen und nun schläft er ganz toll

    Das ist doch beides schon ein super Fortschritt! :bussi: Und mit jedem neuen Tag werden solche Grundregeln besser etabliert. Da brauchst Du dem Kleinen auch kein schlechtes Gewissen gegenüber haben, Du bist ja nahe.


    Früher hatte er Mama und Geschwister, mit denen ist er die ganze Zeit zusammengelegen.

    Das ist sicherlich auch unterschiedlich, aber bei dem Wurf meines Hundes konnte man mit 8 Wochen schon gut sehen, dass auch Mama und Geschwister nicht immer Bock auf Kontaktliegen hatten und die Welpen auch durchaus immer mal alleine liegen mussten, wenn die anderen ihren Abstand eingefordert haben.