Beiträge von fliegevogel

    Die hatten gestern in ihrer Story einen Frenchie mit dem gelben Halstuch drin und als ich geschrieben habe, dass ich die Nutzung einer Qualzucht als Botschafter schade finde

    Habe ihnen jetzt direkt auch mal geschrieben. Dann merken die wenigstens, dass sich mehr als eine*r drüber ärgert.

    Also wenn ich aus irgendeinem unglücklichen Grund nur die Wahl zwischen Rütter und Milan als Hundetrainer hätte, würde ich sofort zum Rütter gehen :rollsmile:

    Ich werde es auch gucken, Danke für den Hinweis. Mir ist aufgefallen, dass ich Rütter tatsächlich noch nie im Training gesehen habe. Macht der das überhaupt noch regulär?

    Ich finde es wird von einigen mit ein paar wenigen Infos immer sehr schnell geurteilt

    Ja, das finde ich auch, wenn Du denkst, dass Du nach dem einen Thread hier beurteilen kannst, wer wirklich Ahnung hat und wer sich was im wirklichen Leben "trauen würde" oder auch nicht.

    Ist für mich immer seltsam, wenn man den Anspruch stellt, dass alle anderen offen sein und sich bloß kein Urteil bilden sollen und selber ist man so schnell damit bei der Hand.

    Ich sehe es tatsächlich eher als Geschenk, dass ich immer ruhig bleiben darf

    Das ist doch total schön und ich will Dir das ja auch gar nicht absprechen. Ist sicher auch Charaktersache.

    Ich z.B. bin einfach kein ruhiger Mensch und die Zeit in der ich auf den "ich muss immer!!!! ruhig bleiben" Zug aufgesprungen bin, war die unangenehmste in meiner Zeit als Hundehalterin, weil ich mich permanent ungenügend und falsch gefühlt habe und mir und meiner mangelnden Ruhe die Schuld an allem gab, was schief lief. Das hat für mich übrigens nichts zwingend mit Ärger und Anschiss zu tun. Einfach zulassen und akzeptieren, das man mal nervös ist, sich Sorgen macht, sich ärgert oder sich überschäumend freut. Klar, einen Hund erreicht man aus der Ruhe meist besser, aber ich und mein Gefühlsleben sind nicht in erster Linie für meinen Hund da.

    Für mich war Abgrenzung von Hund als innere Haltung viel wichtiger als Ruhe. Aber wie gesagt, das ist sicher charakterabhängig und ich will nur eine der vielen Facetten aufzeigen.

    Ihr müsst die Ruhe, die Ihr vom Hund erwartet vorleben und ihm vermitteln. IMMER (!!!) ruhig bleiben, egal was er anstellt und wie sehr er auch aufdreht. Lasst Ihr Euch anstecken, habt Ihr verloren

    Das ist halt aber auch nichts anderes als Perfektionismus aus einer anderen Richtung. Ich weiß zwar, was Du sagen willst, aber hätte ich an mich den Anspruch, dass ich immer ruhig bleiben muss, egal was passiert, würde ich schon lange heulend in der Ecke liegen vor Druck.

    Für ruhig bleiben gilt in meinen Augen das selbe wie für alles andere: wenn man's mal nicht schafft, ist's auch kein Drama. Ich kenne persönlich keinen Hundebesitzer oder Hundebesitzerin, der/die immer ruhig bleibt. Trotzdem sind die Hunde alle was geworden. Also auch an der Front: Druck rausnehmen. :nicken: