Beiträge von fliegevogel

    Ich denke, da war die Evolution schon einen Großteil dran beteiligt die Hunde so zu gestalten, dass sie gut an ihren Lebensraum angepasst waren.

    Nein, das muss überwiegend durch künstliche Zuchtselektion passiert sein. Evolutiv passieren so krasse Veränderungen niemals in tausend oder gar ein paar hundert Jahren, das ist viel zu wenig Zeit.

    Was jetzt übrigens nicht negativ gemeint ist, ich finde nicht, dass es dadurch irgendwie "schlechter" wird oder so.

    Na ja, Nein. Die Natur hat sich ja auch nichts bei unserem Blinddarm "gedacht", so funktioniert Evolution nicht. Damit Merkmale erhalten bleiben, reicht es wenn sie sich nicht negativ auswirken. D.h. rein evolutionsbiologisch könnten die Vibrissen der Hunde auch einfach Überbleibel ohne Funktion sein.

    Man weiß mittlerweile, dass der Blinddarm einen wichtigen Teil des Immunsystems darstellt. Nur weil wir etwas (noch) nicht wissen oder nicht verstehen, ist es nicht zwangsläufig funktionslos.

    Das kann gut sein, was den menschlichen Körper angeht bin ich echt kein Experte. Nichtsdestotrotz gibt es auch definitiv blinde Fische mit Augen etc etc. Weil die Selektion eben (für eine gewisse Zeitspanne eventuell nur? Auch das wissen wir nicht) auch funktionslose Merkmale bestehen lässt, wenn sie keine zu hören Kosten verursachen.

    Eine Rolle spielt hier das Kindchenschema

    Ich weiß zwar, dass Du theoretisch Recht hast, aber ich kann es so unfassbar wenig nachfühlen. Plattnasen sehen für mich null nach Kindern aus. Einfach nach Hunden mit unangenehm verformten Körpern. Kinder finde ich süß, Plattnasen hässlich bis mitleiderregend. Ich sehe es einfach nicht :rollsmile:

    Dumm gelaufen, um die geht es nicht.

    Hö? Wir reden hier die ganze Zeit über Pudel, aka Wasserhunde. Also genau eine der Gruppen, die ich aufgezählt habe.

    Außerdem hattest Du Dein Statement allgemein auf alle Hunde bezogen verfasst. Falls Du das nicht meintest, dumm gelaufen, musst Du wohl genauer formulieren .

    Die Veränderungen in Fellstrukturen, im Skelett oder was es sonst noch gibt, hat für die Hunde nicht die geringsten Vorteile.

    Das ist so allgemein aber Quatsch. Das dickere Fell der nordischen Hunde, das kurze dünne der Windhunde aus südlichen Ländern, das schnell trocknende vor Wasser schützende Lockenfell der Wasserhunde... all das ist vorteilhaft für die jeweiligen Rassen in ihrem ursprünglichen Umfeld (und es gibt sicher noch mehr). Nicht alle Veränderungen sind nur für optische Zwecke gewesen.

    Wozu braucht n Haushunde denn Vibrissen?

    Also von dem was man so liest würde ich sagen:

    • reflektorisches Augenschließen ergo verbesserter Schutz der Augen
    • Orientierung bei schlechten Lichtverhältnissen

    Sind so die Hauptpunkte, die ich so gefunden habe, die wohl definitiv auch für Haushunde wichtig sind. Nahrungsbeschaffung etc würde ich mal außen. Ich persönlich sehe halt keinen Grund anzunehmen, dass die Vibrissen beim Haushund nicht auf die selbe Art genutzt werden wie bei anderen Carnivora. Wissenschaftliche Literatur gibt es dazu scheinbar tatsächlich nicht, was ja eine spannende "Marktlücke" ist.

    Irgendwas wird sich die Natur schon dabei gedacht haben, dass sie Hunde mit Vibrissen ausgestattet hat.

    Na ja, Nein. Die Natur hat sich ja auch nichts bei unserem Blinddarm "gedacht", so funktioniert Evolution nicht. Damit Merkmale erhalten bleiben, reicht es wenn sie sich nicht negativ auswirken. D.h. rein evolutionsbiologisch könnten die Vibrissen der Hunde auch einfach Überbleibel ohne Funktion sein.

    Ich glaube das zwar nicht, weil man doch oft anderes beobachtet, aber dass die Natur sich dabei schon was gedacht hat, ist kein Argument.

    Hier sucht man nahezu nach Problemen und macht aus Mücken Elefanten. Langeweile?

    Dann stell halt keine Fragen hier, wenn Dir das Forum so unangenehm ist. Ich finde diese Antwort echt super unverschämt den Leuten gegenüber, die hier versuchen, Deine Fragen zu beantworten.