So dicht in Dorfnähe hatten Wölfe schlicht nichts zu suchen
Und DAS ist nämlich das, was hier im Thread schon die ganze Zeit mitschwingt. Es geißt die ganze Zeit "nur gefährliche Wölfe aollen geschossen werden und ich bin ja gar nicht prinzipiell dagegen etc", aber eigentlich war mir die ganze Zeit schon klar, dass DAS gemeint ist. Und nein, da werde ich nie mitgehen und da werde ich - und gottseidank arbeite ich so grob in dem Gebiet - mich immer dafür einsetzen, dass solche Meinungen nicht gesetzgebend werden. Man kann meiner Meinung nach nicht erst den Großteil der bewohnbaren terrestrischen Habitate zersiedeln bis zum Gehtnichtmehr und dann sagen "So, und hier ist die Liste alles wilden Lebens, die ich nicht mehr in meiner Nähe dulde. Tschüssikowski!". Finde es auch wirklich immer verwunderlich in diesem Forum, dass sowas von Menschen als Meinung propagiert sind, die sich selber als "Naturliebhaber" sehen. Ist euch eigentlich bewusst, wie viele Tiere und Pflanzen Menschen und deren Haus- und Nutztieren gefährlich werden können? Sollen die alle in Siedlungsnähe kein Existenzrecht mehr haben? Und ist euch bewusst, wie groß die Gebiete sind, die noch übrig bleiben, wenn man "in Siedlungsnähe" als No-go-Areas für euch persönlich nicht genehmes Leben ausschreibt und was für Ökosysteme das sind?
Übrigens habe ich in einem der klassischen Wolfsländer gelebt und gearbeitet. Und nein, da wäre nicht direkt jemand gekommen und hätte irgendwas geschossen. Da wär diese Situation definitiv unter selber Schuld gelaufen.