Beiträge von fliegevogel

    Es geht nicht um ein paar Mal im Monat, sondern darum, daß man zusammenziehen möchte

    Ja, das ist aber nicht passiert oder auch nur konkret in Planung, sondern völlige Zukunftsmusik. Kein Mensch weiß, was bis dahin passiert und wie beide dann dazu stehen. Geschweige denn irgendjemand aus einem Hundeforum, die/der beide nicht einmal kennt, sondern nur ne handvoll einseitige Beiträge dazu gelesen hat.

    Ich finde das hier irgendwie sehr riskant und absolut unfair dem hier nicht schreibenden Partner gegenüber, dem hier völlig unbegründet destruktives Verhalten unterstellt wird, weil eigene Erfahrungen in das Leben anderer Leute hinein projeziert werden. Murmelchen kann man hier vielleicht doch zu machen, nachdem der entsprechende Hinweis zu nichts geführt hat?

    Und schon steht man Jahre später da und fragt sich, in welchem Film man gelandet ist

    Oder man steht Jahre später da und fragt sich, warum man diesen tollen Mann verlassen hat, nur weil der Hund ein paar Mal im Monat beim Besuch nicht aufs Sofa durfte, und ein paar Wildfremde in einem Hundeforum einem dazu geraten haben.

    Denn mehr ist hier nicht passiert und alles andere ist absolute Spekulation.

    Ich finde die Idee mit nem zusätzlichen Sessel, auf den der Hund darf, nicht so albern, muss ich sagen. Wenn man für 50€ bei den Kleinanzeigen ein Beziehungsproblem lösen kann, klingt das doch nach nem guten Deal :ka:

    Ich persönlich fände es mehr "verrückte Hundefrau mäßig", deswegen ein riesiges Thema mit Konfliktgesprächen u.ä. aufzumachen, als deswegen ein Möbelstück zu kaufen.

    Dass es Hunde gibt, bei denen eine solche Alltagsmodifikation notwendig ist..keine Frage! Aber das als Normalität zu sehen...schwierig

    Nein, das ist ein völlig anderes Thema: wie viele Situationen für meinen Hund schwierig sind - da liegt er über dem Durchschnitt, keine Frage. Aber wie viel der für ihn schwierigen Situationen er täglich gut verträgt - und darum ging es hier ja gerade - da ist er in meinem Bekanntenkreis völlig im Normalmaß.

    Ich bleiben dabei: ich finde es normal, dass 80 Minuten schwierige Situationen täglich zu viel für einen Junghund sind. Das sehe ich keinesfalls als Qualzucht o.ä.

    Andrerseits finde ich es auch nicht normal, dass ein normal sozialisierter Junghund so einen Stress mit der Stadt-Situation hat

    Das hat und hatte meiner leider auch. Ich finde es auch nicht normal im mengenmäßigen Sinne für ne Begleithunderasse. Aber da es das leider gibt, auch wenn man "alles richtig macht", wie ich aus eigener leidvoller Erfahrung weiß, ist dann ja tatsächlich sinnvoll, sich damit auseinanderzusetzen, wie viel Stress-Situation der Hund am Tag aushält. Das ist sicher auch einfach von Hund zu Hund unterschiedlich.

    "Zu schaffen" lese ich daher als anstrengend, aber nicht "nicht bewältigbar"

    Na ja, das ist jetzt echt Interpretationssache. Für mich und meinen Hund ist "Situationen mit denen er Probleme hat" nicht zwangsläufig gleichbedeutend mit "nicht bewältigbar", sondern eben mit anstrengend. 80 Minuten täglich anstrengend (bei uns wäre das bspw nur um mal zu illustrieren, was ich dabei im Kopf habe: Hauptbahnhof, Lagerfeuer, Schießstand, viele andere Hunde) würde meinen erwachsenen Hund auf Dauer ziemlich fertig machen. Als Junghund hat er davon Magenprobleme u.ä. bekommen.

    Und bei fast allen Leuten sind die Waschbaeren dann halt, weil.man sie nicht mehr raus lassen darf

    Also die Geschichten, die ich kenne, sind Menschen, die das Vetamt oder die UNB anrufen (weil sie eben Probleme mit den niedlichen Bärchen haben) und dann erstmal aus allen Wolken fallen, weil sie nicht wussten, dass man die gar nicht halten darf. Das ist also keinesfalls dadurch zu begründen, dass die Leute wüssten, dass man die Waschbären (gottseidannk) nicht mehr rauslassen darf.