Hi zusammen,
ich habe mal eine Frage, die mich schon länger beschäftigt, seitdem mir eine Freundin von ihrer Welpensuche erzählt hat.
Angenommen, jemand entscheidet sich für eine Rasse, die ursprünglich als Jagdhund gezüchtet wurde, heute aber eher als Familienhund gehalten wird, zum Beispiel Cocker Spaniel, Springer Spaniel, Beagle oder Lagotto. Diese Rassen bringen in der Regel mit, dass sie mit großer Motivation belohnungsbasiert arbeiten, Aufgaben lösen und sich auf Such- oder Gehorsamsübungen einlassen. Aber auch gleichzeitig, dass sie nicht gezielt in Arbeitslinien gezüchtet werden.
Die Person möchte mit dem Hund im Verein Hundesport machen, zum Beispiel Rally Obedience oder Spürhundesport. Es geht nicht darum, auf einem hohen professionellen Level zu trainieren, aber erfolgreiche Turnierteilnahme auf Einsteiger- oder mittlerem Level sollte möglich sein.
Meine Frage ist nun:
Welche Rolle spielt bei der Entwicklung , dass die Elterntiere selbst sportlich aktiv waren oder im Hundesport gearbeitet haben? Spielt das eine entscheidende Rolle für Arbeitsfreude, Konzentration und Eignung des Welpen? Oder lässt sich das überwiegend durch frühes, belohnungsbasiertes Training und gezielte Förderung entwickeln?
Interessant wäre auch der Einfluss der Epigenetik, also wie frühe Umwelteinflüsse bei den Elterntieren oder im jungen Welpenalter die spätere Motivation und Arbeitsfreude beeinflussen können.
Ich freue mich sehr über persönliche Erfahrungen und Einschätzungen!