Grrr. Jack entwickelt sich gerade zu einem unverbesserlichen Jagdbolzen.
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Er ist durchaus mit Suchspielen u.ä. ablenkbar, aber wenn das vorbei ist, ist er sofort wieder mit dem Kopf in der Ferne.
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Wie war das bei euch?
Wir haben uns damit abgefunden, dass Amy einen starken Jagdtrieb hat und „einfach nur spazieren gehen“ und den Hund dabei sein Ding machen lassen, wie es andere HH können, wohl nie (oder erst wenn sie sehr alt ist) durchgehend möglich sein wird. Sie jagt auf Sicht, klar, aber geht auch extrem Gerüchen nach. Bzw., sie würde, wenn wir sie ließen. Teilweise reißt sie plötzlich die Nase hoch, schließt die Augen, dreht sich wie ein Schlafwandler um 90 Grad und folgt mit halb geschlossenen Augen wie in Trance ihrer Nase.
Wir haben daher immer ein Auge auf sie und greifen ein, indem wir sie ansprechen (reicht meist schon aus) oder mit einer Alternative umlenken, wenn wir sehen, dass sie mal wieder ins Straucheln gerät. In bekanntem Gebiet klappt das perfekt. In fremder Umgebung oder wenn wir mit Freunden spazieren gehen und dadurch auch mal abgelenkt sind, läuft sie immer nur zwischendurch frei, wenn sie entspannt ist und das Gelände ganz gut einsehbar. Da kommt nämlich ihre Aufregung dazu.
Wir haben sie das erste Mal ohne Leine laufen lassen, als sie ca. ein halbes Jahr bei uns war. Mittlerweile läuft sie in bekannten Gebieten zu 90% frei. Der Rückruf sitzt, ihr Jagdtrieb, wenn er dann mal durchkommt, ist mit Suchspielen (die liebt sie und ist dabei echt voll bei der Sache) gut umlenkbar und die Bindung würde ich auch als sehr stark bezeichnen. Aber ein jagdlich unmotivierter Mitlaufhund wie der ein oder andere Hund von Freunden wird sie wahrscheinlich nicht mehr.
Das klingt jetzt vielleicht negativer als es gemeint ist, fällt mir gerade auf ? Wir können damit gut leben und uns machen Suchspiele etc. auch sehr viel Spaß. Außerdem unterhalten wir uns auch ganz normal wenn wir beide mit ihr unterwegs sind. Wir müssen sie halt nur im Blick behalten.