Beiträge von Panini

    Hallo Zusammen, ich bräuchte bitte einmal euer Schwarmwissen :tropf:

    Vor nun knapp 2 Wochen ist unser Welpe eingezogen. Mit ihm alleine klappt eigentlich alles ganz gut soweit. Er ist uns gegenüber weder besonders wild noch kommt er gar nicht zur Ruhe oder sonstiges. In der Hundeschule waren alle ganz überrascht, dass wir bislang keine Probleme mit der Beißhemmung haben.. :ugly:

    Allerdings wird er, ich nenns jetzt einfach mal so, immer "frecher" unserem Ersthund gegenüber. Sowohl was Spielaufforderungen angeht, aber auch was zB seinen Wunsch nach Kontaktliegen angeht.

    Anfangs war das alles kein Thema, sie hat seine Kontaktaufnahmen ignoriert und gut war es. Er hat sich dann verkrümelt und woanders hingelegt. Manchmal ist sie auch weggegangen und hat sich woanders hingelegt.

    Seine Spielaufforderungen hat sie genauso ignoriert, hat er auch verstanden, nur so ab dem 4. Tag ist sie ab und an mal drauf eingegangen. Da haben wir dann bloß irgendwann eingegriffen, wenn es unserer Meinung nach zu lange ging, und ihn weggenommen. Hat er auch akzeptiert.

    Wirklich grantig war sie 1x bisher, als er sich in ihr Körbchen gequetscht hat, als sie gerade einen Kauknochen hatte. Da hat sie, nachdem knurren und Zähne zeigen nicht geholfen hat, kurz abgeschnappt und er hat sich quiekend aus ihrem Körbchen verzogen. Sie kann also, wenn sie will, sehr deutlich werden. Aber meist nimmt sie einfach alles stumm hin. Ich weiß halt nur nicht, ob ihr das dann egal ist, oder ob sie stumm leidet.

    Mittlerweile ist es manchmal echt anstrengend. Er geht ständig, wenn ihm "langweilig" ist, zB wenn er wach wird, zu ihr hin und beißt sie in die Pfoten oder ins Ohr. Sie ignoriert das weiterhin, aber er geht nicht mehr weg. Wenn wir nicht eingreifen, macht sie irgendwann mit und beißt ihn auch, woraus sich theoretisch ein Spiel entwickeln könnte - aber ich weiß nicht, was ich davon halten soll.

    Wir lenken ihn dann immer um, aber meist ist der erste "Angriff" dann schon erst mal ausgeführt.

    Wenn sie auf ihrer Matte in der Küche oder in ihrem Bett liegt, legt er sich mittlerweile nicht mehr in gebührendem Abstand in ihre Nähe, sondern schmeißt sich durchaus auch mal direkt neben sie und bleibt dann da. Und wir sind unsicher, ob das für sie ok ist, oder ob sie einfach resigniert.

    Das führt auch dazu, dass er weniger schläft als er vielleicht sollte (im Schnitt sind es so 15 Stunden am Tag). Ihn einfach ignorieren, wenn ich zB im Home Office bin, und normal unseren Alltag weiterleben, ist mit zwei Hunden nicht so einfach, denn wenn bei mir "nichts zu holen ist" legt er sich eben nicht hin oder beschäftigt sich alleine, sondern probiert, was mit Amy vielleicht noch so geht. Und die wehrt sich nicht, sondern bleibt einfach sitzen/liegen, dreht vielleicht den Kopf weg, und nur wenn er dann 1x zu oft in ihre Pfoten gebissen hat, geht sie auf sein "Spiel" (ist das überhaupt noch ein Spiel?) ein.

    Daher die Frage: Sollten wir sämtliche Kontaktaufnahmen seinerseits in ihre Richtung unterbinden? Egal ob er "spielen" oder bei ihr liegen möchte?

    Manchmal verstehe ich sie aber auch nicht: Wir holen sie zB auf die Couch, weil sie da "sicher" ist, und 2 Minuten später springt sie wieder runter und begibt sich quasi freiwillig in die "Gefahrenzone" :rollsmile: . Aber sie soll ja nicht sein Punchingball sein.

    Noch ist das Eingreifen durch uns kein Thema, aber ab Oktober sollten die Hunde 1x die Woche für 4 Stunden alleine klarkommen, ohne dass es für mindestens einen der Beteiligten in Dauerstress ausartet.

    Wie sollen wir am besten vorgehen?

    Gibt bestimmt noch mehr an Vorurteilen gegenüber Tierschutzhunden. Aber ich glaub, mit der Liste hab ich schon n Großteil abgedeckt :ugly:

    Deine Liste trifft es schon gut! Ich ergänze noch um

    "Wie verständigen Sie sich denn mit der, die kann doch gar kein deutsch?"

    Kurzhaarcollie:

    - gibt es gar nicht

    - auf jeden Fall ein Mischling und ganz bestimmt mit Windhund

    Hier wohnt ja erst seit knapp 2 Wochen einer, aber was jetzt schon von 3 verschiedenen Leuten kam:

    "oh, ein Jack Russell?" - "nein, ein Kurzhaarcollie" - "das gibts??"

    Ich hatte bei Eggsy auch in den ersten Wochen das Gefühl, dass ich nur noch damit beschäftigt bin ihn runter zu bringen (bei uns dann vom 1. Stock aus) :ugly: Teilweise, weil er halt wirklich oft musste, teilweise, weil ich einfach dachte, dass er muss

    So geht es mir auch. Da unser Garten noch nicht fertig ist und bis auf die Terasse nur aus Schotter und Erde besteht, trage ich ihn auch immer eine Treppe runter (wir wohnen am Hang, der Hauseingang liegt oberhalb der Straße). Die kleine Wuchtbrumme hat schon beim Einzug 7,5kg gewogen, eine Woche später sind wir nun bei 8,5kg. Ich hab bestimmt bald super Oberarme |)

    Aktuell ist er auch nachts wieder in der Box

    So machen wir es nachts auch. Tagsüber kann er sich in Wohnzimmer und Küche frei bewegen, aber für nachts fanden wir eine Box eine gute Lösung.

    Dadrin schläft er super schnell ein und schafft etwa 6 Stunden, bis er dann fiept weil er raus muss.

    Größtenteils bleiben es daher nur Meinungen (auch die zu findenden Aussagen von Dr. Fischer aus Jena, die zwar nachvollziehabr sind, aber es ist und bleibt eine Meinung: https://www.martinruetter.com/schwerin/news/…-runter-tragen/).

    Amüsant geschrieben :D Zufällig hab ich mich genau das heute gefragt, weil Hund 2 hinter Hund 1 die Treppe hoch ist und sie auch tatsächlich geschafft hat.

    Und damit reihe ich mich auch mal hier ein :winken:

    Seit einer Woche wohnt ein kleiner Kurzhaarcollie bei uns, der jetzt knapp 10 Wochen als ist.

    Außerdem gibt es natürlich noch Hündin Amy, die vor knapp 2 Jahren mit damals 4-5 Jahren hier eingezogen ist und sich zu einem richtig tollen, pflegeleichten Hund entwickelt hat.

    Der Kleine ist total süß. Er meldet sich sogar schon, wenn er raus muss, es sei denn, er merkt es plötzlich im Spiel, dann schafft er es nicht mehr. Bisher ging daher 2x was ins Haus. Aber das ist in der ersten Woche eine gute Quote, finde ich.

    Alleinbleiben (bisher mit Amy) ist scheinbar auch kein Problem. Ich hab noch nie eine Tür wieder aufgemacht und ihn noch gesehen. Auch Müll rausbringen ist kein Thema. Heute Morgen konnte ich sogar im OG duschen, während die Hunde im EG waren.

    Allerdings, obwohl ich mit Hunden aufgewachsen bin, hatte ich ganz vergessen, wie fit Welpen sind, wenn sie wach sind :ugly: Dazu das ständige Rausbringen, beim Spazieren beide Hunde im Auge behalten (wann kommt eigentlich dieser Folgetrieb, von dem immer alle reden?), zu wildes Spiel im Haus unterbrechen usw., und das gestern und heute alleine, weil mein Mann 3 Tage verreist ist. Ich bin sooo müde.

    Wie oft müsst ihr mit euren Welpen ungefähr raus am Tag? Heute habe ich von 6 Uhr an mal alles notiert und komme auf 10x :flucht:

    Das ist er:

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    Ganz vergessen zu antworten :tropf:

    Danke für eure Ratschläge! Da lagen wir mit unserem Bauchgefühl ja schon gar nicht so verkehrt. Seit wir nicht mehr da hinterher sind, ist es für alle deutlich entspannter.

    Insgesamt klappt es viel besser, als ich vorab manchmal befürchtet hatte. Amy ist ja eigentlich ein totales Schaf, ich hatte mich auf viel Eingreifen eingestellt, aber sie ist einfach großartig und dem Kleinen gegenüber total souverän. Er versteht auch ziemlich schnell, was ok ist und was nicht und zieht dann ab.

    Sie hat sich auch schon ins ursprünglich für ihn gedachte Bett gequetscht :D Das sucht er aber mittlerweile schon immer öfter von selbst auf.

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    :herzen1: (Wir haben übrigens nicht immer einen Koffer im Wohnzimmer stehen, aber dahinter steht eine Lampe xD )

    Hallo :winken:

    Seit Freitag wohnt ein 9 Wochen alter KHC-Rüde bei uns :herzen1:

    Amy, unsere ca. 7 Jahre alte Rumänin, ignoriert ihn noch ziemlich viel, ist aber gestern Abend das erste Mal auf einen seiner Spielversuche eingangen. Einmal durfte er gestern auch schon kurz mit ihr auf ihrer Matte in der Küche liegen.

    Wir haben vorab (wie vermutlich alle :D ) ziemlich viel gelesen und aus einem Buch über Mehrhundehaltung mitgenommen, dass man den Hunden ihre Schlafplätze strikt vorgeben soll, bis die das irgendwann evtl. selbt anders regeln.

    Der Kleine legt sich aber am liebsten einfach in Amys Bett im Wohnzimmer, wenn Amy nicht selbst dort liegt, und würde wohl ziemlich schnell einschlummern. Wir nehmen ihn dann aber raus und legen ihn in seins, daraufhin versucht er direkt wieder in ihrs zu kommen. Wenn sie in ihrem Bett liegt, legt er sich davor (und während ich das schreibe, hat sie ihn zum ersten Mal zu sich ins Bett gelassen :cuinlove: ).

    Machen wir uns zu viele Gedanken (wahrscheinlich :tropf: ) und sollten ihn einfach schlafen lassen wo er will, solange Amy davon nicht gestört wird?

    Ich verfolge den Rütter jetzt seit dem ersten Auftritt in "Eine Couch für alle Felle" und finde einfach, wer sich seit 18 Jahren in seinen Ansichten und Trainingsweisen nicht weiterentwickelt hat, sollte da einfach kleinere Brötchen backen.

    Jetzt mal unabhängig vom Thema Sport: Wenn man mit ihm so gar nichts anfangen kann, wieso verfolgt man dann seine Auftritte bzw. ja gesamte Karriere, über einen so extrem langen Zeitraum :tropf:?

    Ich schau mir zB Millan nicht an, weil er mich so nervt.

    Vorstände Angst hatten, dass wir quasi zuhause nicht unter Kontrolle sind und gar nichts arbeiten

    So sehr ich für Home Office und gegen solche Denkweisen bin: Man muss fairerweise sagen, dass es auch wirklich einige Leute gab, die das total ausgenutzt haben :sweet: Egal bei welcher Firma oder Behörde, überall hab ich von Freunden, die dort arbeiten, gehört, dass da Mitarbeiter sind, die gar nicht mehr erreichbar sind, deren Arbeit liegenbleibt, etc. Es ist unfassbar ärgerlich, wenn ein paar Wenige es für alle versauen und der Einstellung mancher Vorgesetzten auch noch in die Karten spielen.

    Welche Dinge nehmen eure Hunde bevorzugt auf?

    Hundekot (Pferdeäpfel etc. interessieren sie null) und Aas

    Was habt ihr schon dagegen versucht?

    Gefühlt alles. Wegziehen, umlenken, ignorieren, weggehen, auf sie zu springen, schimpfen und was einem noch so einfällt. So sensibel sie sonst ist, so wenig hat sie irgendetwas davon interessiert. Immerhin lässt sie sich alles gut wegnehmen, aber bei Kot und Aas ist das einfach unglaublich ekelhaft.

    Haben sogar ein Anti-Giftköder-Training gemacht. Das hat super funktioniert - in der Trainingssituation. Sie ist ja ein kleiner Streber. Für den Alltag, bei Kot oder toten Vögeln statt extra ausgelegter Wurst, hat uns das aber nichts gebracht.

    Es ist eeetwas besser geworden, aber nach dem letzten Highlight trägt sie nun oft Maulkorb.

    Was war das Schlimmste das euer Hund je gefressen hat?

    Vor etwa 4 Wochen spazierte sie plötzlich - wirklich komplett ohne Vorwarnung, ihr "Jagdgesicht" kenne ich ja und kann sie dann immer abrufen oder anleinen - gemütlich ins Unterholz und kam nicht wieder. Wäre ich einfach gegangen (den Tipp liest man ja manchmal), hätte ich sie vermutlich nie wieder gesehen. Also bin ich hinterher und sehe, wie sie hinter einem entwurzelten Baum liegt und auf einem schon halb verwesten Rehkitzkopf herumkaut. Die drei Hunde, die ein paar Meter vor uns daher gegangen waren, haben den entweder nicht gerochen, oder sich nicht dafür interessiert.

    Das war das ekligste, was ich je gesehen habe. Vor allem weil sie den Kopf auch erst nicht rausrücken wollte und ich das Ding aber nicht anfassen wollte konnte. Danach kam dann der Maulkorb. Seitdem geht ihre Essenslust draußen gegen Null und es ist sehr viel entspannter.