So, ich rolle das Thema mal von hinten auf.
Wichtig: es gibt eine Gemeinsame Prüfungsordnung für die Organisationen DRK, JUH, Malteser und ASB, kurz GemPPO.
Die BRH Staffeln haben ihre eigene Prüfungsordnung.
Da ich beim ASB bin, gehe ich nun logischerweise bei meinen Schilderungen von der GemPPO aus und werde mich auf die Flächensuche beschränken..
Zuletzt kommt die Suche. Hierbei kann es schon später nachmittag sein und viele Hunde sind demnach den ganzen Tag schon wach.
In einem Suchgebiet von 30.000qm muss der Hund ein bis zwei Personen in 20min auffinden und sauber verweisen. Wie viele Personen im Suchgebiet sind, wissen lediglich die Prüfer.
Die Zeit wird gestoppt, wenn man beim Hund ist. Der Hund wird abgelegt und der Hundeführer muss erste Hilfe leisten.
Ist nach 20min die Zeit um und ich habe erst eine Person gefunden, muss ich entscheiden und ansagen ob lediglich eine Person im Suchgebiet war und er alles abgesucht hat.
Vor der Suche hat man noch eine Befragung, Hund liegt frei ab. Hierbei fragt der Hundeführer ab, was passiert ist, wo das Suchgebiet etc ist.
Der Hundeführer muss also auch Funken können und mit Karte/Kompass/GPS umgehen können.
Bevor ein Hundeführer aber überhaupt in die Prüfung darf, muss er den Sanitätshelferlehrgang machen (und bestehen). Außerdem einiges an Fortbildungen zu Kynologie, Karte/Kompass, Einsatztaktik...
Der Hund muss geimpft und gesund sein und einen Eignungstest haben.