Hab ich da Labrador gehört.. 
Labbis sind cool. Aber auch sie muss man wollen. Sie wuseln gerne rum, wollen immer dabei sein und wissen oft nicht, wie viel Kraft sie haben.
Sie arbeiten super gerne; viele werden leider so verfettet, dass sie nur noch eine Runde um den Block wollen. Das ist nicht die Arbeitseinstellung eines Labbis!
Ich habe einen zweijährigen, sportlichen Rüden mit 28kg und 62cm Schulterhöhe. Wir wohnen im dritten Stock. Ja, ich bekomme ihn getragen. Nein, auf Dauer würde es nicht gehen. Aber davon ab:
Bis ich mit Micky in die Rettungshundearbeit eingestiegen bin war er furchtbar. Also wirklich. Er hat gerne mal was zelegt, nur gehört, wenn ich Frolic dabei hatte und war insgesamt sehr unzufrieden mit sich. Der brauchte was zu tun! Da ich gerne unter Anleitung arbeite, bin ich zur RHS. Dummy oder sowas gibt es hier leider nicht.
So bin ich nun mindestens zwei mal die Woche beim Training (insg gut 10h), oft treffe ich mich auch noch mit einem Staffelkameraden und wir arbeiten an den Basics oder machen Unterordnung.
Den Tag nach Training passiert hier dann meist nichts, sonst gibt es 1-2stündige Spaziergänge, Apportiertraining oder auch Tricksen. Ist also schon alles recht zeitintensiv. Aber das ist jeder Hund.
Labbis haaren übrigens wie Sau. Die haben 365 Tage im Jahr Fellwechsel. Täglich saugen ist hier Pflicht. Meiner poltert gerne mal auch gegen Möbel oder lässt sich auf den Boden wie ein nasser Sack fallen.
Aber er ist auch unglaublich vorsichtig mit meinen Neffen (4 und 8) obwohl er sie nur selten sieht. Aufpassen muss man natürlich trotzdem.
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