Beiträge von AntonBLN

    Vllt hat Anton ja Lust einen Ball oder ähnliches beim Gassi gehen ruhig zu tragen statt das du ihm den Ball wirfst?

    Ich habe bereits häufiger versucht, ihm den Ball oder das Frisbee zum Tragen zu geben (das hat unser Schäferhund sehr gern gemacht) aber Anton wirft es mir ständig vor die Füße und bellt dann sogar manchmal aus Frust wenn ich es nicht werfe. pirate-dog-face

    Hast du eine Trainerin, die sich mit dieser Art Hunde wirklich auskennt (selber Hütis führt)? Das können nicht alle. Das "Arbeitsamt für Hunde" ist da sehr gut, die sind in Teltow. Vielleicht auch HuSchu Mosig in Pankow.


    Beschäftigung braucht der Hund sicher, aber nicht Bällchen werfen. Mehr was für n Kopf, oder etwas, das Körper u Geist fordert. Die genannten Adressen bieten da einiges zur Wahl. Auch sportliches. Kannst mal sehen, was euch gefällt. Möglicherweise ist "Gassi" gerade im Innenstadtbereich zu anstrengend. Zu viele Eindrücke.


    Generell ist es bestimmt auch eine gute Idee zu etablieren, dass drinnen = rumliegen + dösen/schlafen. Muss dann nur dafür gesorgt werden, dass die Bedürfnisse des Hundes draußen erfüllt werden.

    Wir sind bei einer anderen Trainerin, aber die HuSchu Mosig ist gar nicht so weit weg von uns, hab ich gerade gesehen. Ich denke, ich ruf da heut Abend mal an - vielleicht klappt es ja sogar früher mit einem Termin. Danke für den Tipp!

    Es gibt im Forum einige Halter dieser Rassen, sie können und werden dir bestimmt noch besser erklären oder raten können was hier im Umgang zu beachten ist.


    Ich hatte auch einen Balljunkie, und weiß wie schwer es war ihm das abzugewöhnen und wie lange es gedauert hat.

    Nur war meiner kein Hütehund, was es einfacher machte.

    Die Vorbesitzer hatte 2 Kinder im Grundschulalter, die viel mit dem Hund gespielt haben, weshalb er grundsätzlich schwer zur Ruhe kommt, finde ich. Außerdem hat die Mutter erzählt, dass ihr manchmal so gar keine Zeit für den Hund blieb und es auf jeweils 20 min Stöckchen werfen in der Einfahrt reduziert hat. :fluchen:


    Dementsprechend will ich dem Hund jetzt die nötige Aufmerksamkeit schenken und ihm das geben, was er braucht - am besten, ohne zu viele Fehler zu machen. :D:D

    Aber ich bin ganz optimistisch!

    Ich finde bei einem so leicht hochzufahrenden Hütehund wichtig, dass er draußen auch einfach nur laufen und abschalten kann. Es klingt ein wenig, als wäre er draußen permament sonstwo vom Erregungslevel her, Ballspielen in dem Ausmaß, dann Artgenossen, auf die er nicht ruhig reagiert... Und gerade ein Border steigert sich ja gerne schon prophylaktisch rein, einfach weil er denkt, jetzt kommt gleich die "Aufgabe". Meine Hütehunde würde ich mir so komplett abschießen :fear:

    Da fängts nämlich schon an. Man liest nämlich häufig, dass "normales" Laufen mit einem Border Collie ihn langweilen würde und er eine Aufgabe benötigt. Daher habe ich das Apportieren "vom vorherigen Frauchen" übernommen und dachte, ich tu ihm damit etwas Gutes wenn daheim aber absolutes Spiel-Verbot herrscht. Zuhause kuschle ich mit ihm, ignoriere aber z.B. wenn er irgendwo etwas wie Socken findet und sie mir vor die Nase legt, damit ich mit ihm spiele oder etwas für ihn werfe.


    Soll ich bis zum Start des Hundetrainings in 4 Wochen vorerst lieber darauf verzichten, ihn so "hochzuschaukeln"?

    Bin zwar kein Hütehund -Profi .......aber 1/2 Stunde Ball apportieren ?????:shocked:

    Nicht durchgehend! :D

    Zwischendurch wird natürlich auch Platz/Sitz/Bell etc. abgefragt und ganz viel gestreichelt.


    Insgesamt bin ich morgens etwa 1 Std. mit ihm draußen, mittags nur kurz (15 min. reines Gassigehen) und abends gibts wieder Action mit Ball & Spielen mit anderen Hunden wenn welche auf die Wiese kommen und er wirklich ordentlich spielt. Sobald ich merke, dass er hütet, verlasse ich das Szenario mit ihm.

    Ihr Lieben,


    vergangene Woche ist ein 1,5 jähriger Border-Aussie Mix bei uns eingezogen - etwas überstürzt und unerwartet und dennoch sehr willkommen!


    Kurz zu uns:

    Bis vor einigen Wochen hatten wir einen Dt. Schäferhund, der im Alter von 12 Jahren leider verstorben ist und den wir sehr vermissen.

    Wir sind beide 30, leben in Berlin-Mitte in einer schönen großen Wohnung (mit Aufzug & Dachterrasse) und einem Park (groß & eingezäunt) direkt vor der Haustür. Wir arbeiten beide Vollzeit, mein Freund ist beruflich viel unterwegs, ich arbeite in der Nähe und bin mit dem Rad in 5 min daheim. Abends und am Wochenende sind wir viel draußen; wir joggen, wir fahren Rad, spielen im Sommer Volleyball, treffen uns mit Freunden im Park etc. - ich würde uns als durch und durch sportliches junges Paar bezeichnen.

    Nach dem Tod von Charlie haben beschlossen, die Augen nach einem neuen Hund offen zu halten, aber nichts zu überstürzen. Nun kam es, dass sich in unserem weiteren Bekanntenkreis ein Paar getrennt hat und Anton mit einer Pfote im Heim stand. Auf Nachfrage haben wir beschlossen, mit ihm Gassi zu gehen und uns gegenseitig zu beschnüffeln. dog-face-w-monocle

    Wie das ausging, wisst ihr ja nun bereits.


    Vergangene Woche hab ich mich um Versicherungen, Tierarzt, Pipapo gekümmert und mich an eine Hundetrainerin gewandt, mit der wir gern zusammen arbeiten möchten. Allerdings hat diese erst in 4 Wochen Zeit für den 1. Termin und ich versuche mich bis dahin mit Büchern und dem Internet zu behelfen wenn es um die Erziehung geht. Leider habe ich das Gefühl, dass unzählige Meinungen existieren, die sich teilweise widersprechen und mich verunsichern.


    Ich bin mir bewusst, dass wir uns eine überaus anspruchsvolle Rasse-Mischung ins Haus geholt haben und wir werden alles geben, diesem Hund ein erfülltes und tolles Leben zu ermöglichen.


    Bis die Trainingsstunden beginnen, möchte ich nichts "verbocken", daher habe ich lediglich 2 Fragen, die mir vllt. ein paar Border/Aussie-Profis final beantworten könnten. :)

    • Sollte ich lieber auf Ball/Frisbee-Training bzw. allg. Apportieren aufhören? Anton ist ein absoluter Junkie und liebt das Apportieren, legt sich aber nach etwa 20-30 min hin, so dass ich dann aufhöre und noch eine Runde durch den Park mit ihm drehe bevor wir nach Hause gehen.
    • Ist es i.O. zuhause mit ihm Schnüffel-Spiele zu machen oder sollte ich "Arbeit" komplett nach draußen verlagern und zuhause gar nicht mit ihm trainieren?

    Zu seinem "Outdoor-Verhalten" brauche ich eigentlich nichts sagen, hier legt er ganz typische Hütehund-Manieren an den Tag und würde am liebsten alle anderen Hunde im Park hüten wenn ich ihn lassen würde - dementsprechend ist er immer an der Leine außer wir spielen Ball o.ä. Aber das ist natürlich etwas, womit ich mit der Trainerin arbeiten möchte.


    Ich freue mich sehr über Ratschläge und hoffe, es entstehen hier nicht die klassischen "Wie kann man nur so verrückt sein, sich einen Border Collie o.ä. zu holen?!" Diskussionen. Wir haben diese Entscheidung bereits getroffen und werden das wuppen ;)

    Auch über weitere Tipps o.ä. freue mich natürlich sehr!


    LG

    Christina & Anton