In einer Bäckerei, in der ein magisch belebtes Lebkuchenmännchen einen höchst anzüglichen Tanz hinlegt, weil es zu viel Spice bekommen hat. Und nur mit viel Vanilla gebremst werden kann.
Beiträge von Phonhaus
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Da spielen natürlich nicht nur rein physiologische Faktoren rein, sondern z. B auch eine krumme Haltung mit nach vorne gebeugten Schultern zum „Kaschieren“. Aber tatsächlich auch die Gewichtsverteilung. Und da kann der BH gewaltig mit reinspielen.
Falls Du experimentierfreudig und seeeehr neugierig bist
: Häng Dir mal zwei Sandsäckchen von so je 600-800 Gramm vor die Brust so, dass ein Teil des Gewichts im Nacken sitzt, und teste das ein paar Tage aus. -
Zwei reine Interessens(!)fragen dazu:
Gibt es für Physiotherapeuten kein Netzwerk oder keinen Berufsverband, die Hilfestellung für diesen Themenkomplex geben? Das ist ja kein wirklich neues Thema, oder? Oder wird das da aktiv ausgeklammert?
Zu dem BH-Vergleich: Inwieweit hat Größenberatung mit Physiotherapeuten zu tun? Geht es da nur um Handhabung von "Gewicht" oder sind solche "Weichteile" auch im Aufgabengebiet?
Bin keine Physiotherapeutin. Aber als Frau, die auch, wenn sie in normalgewichtigem Zustand ist, Körbchengröße E hat: Diese „Weichteile“ haben ein Gewicht, das natürlich heftig Einfluss auf Rücken-, Hals- und Kopfmuskulatur hat. Da ist ei guter BH schon ein Gamechanger.
Ich selbst hab erst seit konsequenter Arbeit an Haltung keine permanenten Verspannungskopfschmerzen mehr.
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Ich würde an Deiner Stelle auch rein aus dem Part heraus, den Du anbietest, agieren.
Genau das - ich konnte es nur nicht so klar formulieren.
Danke Dir, Du hattest es aber auch schon gesagt

Da geht es auch nicht nur darum, dem Patienten die bestmögliche Beratung anzubieten, sondern auch darum, dass Therapeut*innen für sich klar abgrenzt, was ihr Part in der Behandlung ist und was nicht, also wofür andere Ansprechpartner*innen nötig sind, die in dem Bereich ihre Erfahrung haben. Das ist mit Sicherheit nicht einfach in einem Thema, das mehrere therapeutische Themen berührt. Und im Verlauf einer längeren Beziehung lockert sich da sicher auch etwas, weil man halt auch viel übereinander lernt. Aber für den Anfang und in einem neuen Themenbereich halte ich es für wichtig.
Der Mann bietet als Teil seines therapeutischen Spektrums Stimmtransition an. Da ist es halt auch so, dass er nur einen kleinen Teil im Gesamtpaket leisten kann. Und sich da der Aufgabe sicher zu sein, ist auch wichtig zum Selbstschutz, wenn man in einem Bereich arbeitet, in dem man viel mit menschlichem Leid konfrontiert wird.
Edit: TiggyIch würde Dir da auch gar nicht unterstellen, dass Du da so etwas kommunizierst. Nur die Einstellung „selbstgemachtes Leid“ selbst - die ist nicht ganz neutral. Kanns auch nicht sein, weil wir alle von dem geprägt sind, was wir gelernt haben, das ist überhaupt nicht als Vorwurf von mir gemeint. Ich würde sie halt trotzdem so gut wie es geht beiseite schieben bei Therapieplanung, weil sie unweigerlich einen Einfluss nimmt, der hinderlich sein kann.
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Ich würde an Deiner Stelle auch rein aus dem Part heraus, den Du anbietest, agieren. Spreche an, was Du als mögliche Ursache für Schmerzen/Probleme identifizierst. Und parallel schauen, ob Du ihm mit Deinem physiotherapeutischem Instrumentarium Tipps für gezielten Muskelaufbau zur Kompensation geben kannst bzw. mit Entspannungstechniken Symptomlinderung erreicht werden kann. So dass der bestmögliche Kompromiss zwischen dem Bedürfnis nach optischer Angleichung und muskulärem Wohlbefinden erreicht wird. Auf einen Kompromiss wird es vermutlich rauslaufen
.Wenn es um einen Binder geht: Da gibt es unterschiedliche Qualitäten und klare Trageempfehlungen. Er kann sich dazu beraten lassen (falls er das nicht ohnehin schon tut bzw. getan hat). Eine Anlaufstelle wäre z. B. dgti e.V.
Falls er bereits konkret mit dem Gedanken an eine geschlechtsangleichende Mastektomie spielt bzw. schon erste Schritte dafür in die Wege geleitet hat, dann hat er höchstwahrscheinlich auch bereits entsprechende Beratung an der Hand, das Thema würde ich an Deiner Stelle erstmal gar nicht ansprechen.
Edit: Zur Frage, ob und inwieweit das für ihn nötig ist: Das kannst Du aktuell schlicht nicht beurteilen. Mit dem Verdacht „selbstgemachtes Leid“ ideologisierst Du dieses Hilfsmittel und das kann dann bei einer Therapie ein Stück weit im Weg stehen. An Deiner Stelle würde ich versuchen, es ganz neutral als Hilfsmittel wie jedes andere nötige Hilfsmittel auch zu betrachten und darauf Deine Strategie aufbauen.
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Alles noch nicht gelesen und auf einer ewig langen Wunschliste

Naomi Novik - Das kalte Herz des SilbersKiran Millwood Hargrave - Der Winter des Bären
Bei Vorschlag 3 ist mur datKleene zuvorgekommen, wird noch nachgereicht
Edit: Ales Steger - Als der Winter verschwand -
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Hi, ich habe einen jungen Patienten, der aufgrund seiner Transidentität die seinen Körper in eine gewünschte "optimalform" bringt.
Leider ergeben sich daraus physiologische Probleme, wie Verspannungen, Bewegungseinschränkungen und teilweise starke Schmerzen.
Da die Person neu in meiner Therapie ist, bin ich mir unsicher, wie ich das gesamte Problem lösen und ansprechen kann.
Aus physiotherapeutischer Sicht ist es ganz einfach, Manipulationen am Körper sein lassen(und am besten das Problem direkt operativ beheben => ist nur leider ein langer Weg, wenn man es von der Kasse bezahlt haben möchte).
Aus menschlicher Sicht verstehe ich, das er das emotional braucht, um sich in der Gesellschaft wohl und sicher zu fühlen.
Wie spricht man das optimal an? Er scheint mir nicht der Typ zu sein, bei dem man mit der Tür ins Haus fallen kann.
Hat einer von euch Erfahrungen mit so einer Thematik?
Welche Form von Therapie bietest Du an? Physiotherapie? Hat er/sie denn schon psychologische Beratung? Gab es schon Schritte wie die Namensänderung, Hormongabe etc.?
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Jemand vielleicht Interesse an einer großen kleinen winterlichen Leserunde? =
Klar, immer
Also auch mit Winter als Thema, oder Weihnachten? -
Bio Schweinehack
Bio Putenschnitzel
Spätzle
Zucchini
Fenchel
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Mann hatte Reste von Roggen-Sauerteigbrot vom Biobäcker. Die gab es gebraten mit Scheiben von einer gigantischen violett-gelben Möhre und Kabeljau.
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