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In der wahren Geschichte kam er ja straflos davon. Schwer zu akzeptieren, ja, aber realistischer.
Wobei mich an Unrealistischem in dieser Geschichte der naturmystizistische Anflug tatsächlich mehr gestört hat. Der trifft bei mir ein paar empfindliche Reizpunkte aus dem realen Leben wegen des klaffenden Abgrunds zwischen solcher imaginierter ideologischer Überfrachtung und unserer Praxis im Umgang mit Mitlebewesen und Umwelt. Im Bereich Fantasy und Utopien kann ich das sehr gut und sehr gerne eskapistisch akzeptieren. In Büchern, die sich eng ans Reale anlehnen, zuckt da mein innerlicher Bullshitmeter.
Ich fand das Ende in der Erzählung, wie sie uns präsentiert wurde, schön gelöst
Es macht dann aber mit aus, dass es für mich zwar ein sehr schön und angenehm zu lesender Roman war, aber kein Buch, das meine Gedanken näher beschäftigt hat. Im Gegensatz zum Herbstleserundenbuch, das zwar außerordentlich unangenehm zu lesen war, über das ich aber noch lange nachgedacht habe. Hat beides seinen Platz und seine Zeit für mich ![]()