Beiträge von Phonhaus

    Zu 1: Nein, wüsste auch nicht, was das zur Sache tut. Ein paar Seminare Psychologie waren in meinem Studiengang aber tatsächlich enthalten und ich habe mich auch nach meinem Studium kontinuierlich fortgebildet.

    Zu 2: Nein. Ich habe nach einer Analogie gesucht, die es etwas verständlicher machen, welche Mechanismen da greifen und dass die nicht als deviante Abnormität zu betrachten sind.

    Zu 3: Deine Meinung steht Dir jederzeit zu. Aber bei aller Meinung sollte man - jetzt meine Meinung - einfach so viel Respekt haben, komplexe, schwer (wenn überhaupt) diagnostizierbare und unglaubliches Leid erzeugende Erkrankungen als Diffamierungsmittel in einer solchen Diskussion zu nutzen. Auch das hat was mit dem Wunsch nach Gewaltfreiheit zu tun.

    Zu 4. Das eine Leid wird genauso wenig täglich bewusst gesehen wie das andere Leid, siehe hierzu auch der Beitrag von dragonwog

    Zu 5. Der Vergleich mit einer absichtsvollen tierquälerischen Handlung ohne eigenen Nutzen passt nun tatsächlich überhaupt nicht.

    Unabhängig davon: Was schlimmer oder weniger schlimm ist, ist eine Frage des Standpunkts und könnte überhaupt erst irgendwann in der Zukunft beurteilt werden. So denn dann eine Referenzgröße da wäre und jemand, der befähigt wäre, dieses Urteil zu treffen. Aber darum ging es auch gar nicht. Sondern um die Frage, inwieweit die hinter solchen Entscheidungen stehenden Mechanismen behandlungsbedürftig abnorm oder krankhaft sind.

    Wow - jetzt auch noch den Münchhausen by proxy in diesem Kontext anzubringen ist schon krass. Und völlig unpassend.

    Ich antworte mal fast ganz direkt mit einem Vergleich:

    Jeder vernünftig denkende Erwachsene weiß schon lange, dass unser aktuelles Konsumverhalten dazu führt, dass unmittelbar und zukünftig Leid erzeugt wird. Das nicht weniger schlimm ist als das eines kurzschnäuzigen und glubschäugigen Hunds. Es ist auch jedem klar, dass alle drastisch was ändern müssen. Bei weitem mehr, als derzeit der Fall ist. Nehme ich mich selbst nicht aus.

    Ich habe vor allem deshalb mein Leben lang auf ein eigenes Auto und den damit einhergehenden Komfort verzichtet. Für dringende Fahrten hab ich meinen Mann und sein Auto, aber auch das vermeide ich weitgehend.

    Melde mich hier an und lese, dass andere Menschen völlig ohne ihr Handeln zu hinterfragen 200 + Euro Benzinkosten monatlich fürs Hobby Hund verfahren.

    Darf das mein Wertesystem treffen? Aber hallo! Darf ich mich fragen, wie um alles in der Welt man so handeln kann? Aber sicher. Wobei es sicher effektiver wäre, wenn ich mich in meinem eigenen Handeln an den Stellen hinterfrage, an denen ich was verbessern kann. Weil vom Schimpfen auf andere wenig besser wird.

    Aber ich wäre mal sehr gespannt auf die Reaktionen, würde ich hier laut überlegen oder als Frage in den Raum stellen, ob Menschen, die so etwas tun, behandlungsbedürftig psychisch gestört wären.

    Das Ausblenden oder Verdrängen unbequemer Fakten - und ja, auch von manifestem Leid - um den eigenen Wunsch erfüllen oder den eigenen Vorteil genießen zu können, ist eine genuin menschliche Fähigkeit. Wollte man hier über ein Übel in der menschlichen psychischen Verfasstheit sinnieren, dann träfe das in unserer Gesellschaft alle.

    Meine ganz persönliche und unqualifizierte Meinung dazu ist, dass das irgendwie Gesellschaft bedingt sein muss, vielleicht sogar erlernt? was als schön oder auch niedlich empfunden wird. Also durchaus variabel, was ich auch bei mir persönlich beobachten kann, dass der Geschmack sich da im laufe des Lebens verändert.

    Klar. Braucht auch keinen längeren Verlauf im Leben, geht sogar recht fix. Darauf baut Mode in jeder Form. Aber auch die Empfänglichkeit für Einfluss ist nichts Pathologisches.

    Streitet hier doch keiner ab. Hier in dieser speziellen Nebendiskussion gings nur darum, dass (als rethorische Frage) in den Raum gestellt wurde, dass eine erste „süß findende“ Reaktion auf übertypisiertes Kindchenschema (im Wissen um die Folgen fürs Tier) pathologisch bzw. behandlungsbedürftig sei.

    1. Nein, so simpel funktioniert Psychologie nicht.

    2. Docken solche Bemerkungen - vermutlich völlig unbeabsichtigt, aber sie tun es halt - an ein leider immer noch vorhandenes gesellschaftliches Klima der Verharmlosung bzw. moralischer Stigmatisierung tatsächlich behandlungsbedürftiger psychischer Leiden an.

    Dass zwischen „süß Finden“ und „Entscheidung zum Kauf“ idealerweise noch eine ganze Reihe weiterer Faktoren betrachtet werden, streitet auch keiner ab. Aber auch hier gilt: Simpel gehaltene und rein auf den eigenen Vorteil - und mit fremdem Leid behaftete - Kaufentscheidungen sind weder selten beim Menschen noch auf den Bereich Qualzucht beschränkt.

    Ein Schnürenpudel. War vor mehr als hundert Jahren der Hype, heute extrem selten. Aber immer noch eine der standardmäßig anerkannten Frisuren beim Pudel.

    Die regelmäßige Pflege besteht neben Baden, Scheren und Einkürzen der Dreadlocks darin, die nachwachsenden Schnüre dicht an der Haut so voneinander zu trennen, daß die Haut gut belüftet bleibt und die Dreadlocks nicht zur Matte verfilzen. Das kann man wohl gut auf dem Sofa beim Fernsehen machen.

    Ich wüßte jetzt nicht, warum dieser Pudel besonders arm dran sein sollte. Die Schnüre sind in mäßiger Länge gehalten und werden oben am Kopf zusammengefaßt, so daß er freie Sicht hat.

    Prinzipiell ja. Aber die Dreads dürften halt schon etwas schwerer sein, gerade wenn der Pudel nass wird. Und man muss noch deutlich penibler mit der Pflege sein als eh schon. Wenn er mal beim Spielen draußen irgendwo festhängt, dürfte es auch deutlich mehr ziepen, als wenn sich nur eine Haarsträhne verfängt.

    Es ist sicher kein wirkliches Problem. Aber hier würde ich schon sagen, dass ich rein für mich persönlich die Relation zwischen schicker Optik vs. Komfort für den Hund nicht sehe. Obwohl ich kein prinzipielles Problem mit Pudelfrisuren habe.

    Hier gab es zum Mittag den Rest Obstpfannkuchen von gestern, geschreddert :smile: Zu Abend habe ich mir einen Verwöhnteller gemacht:

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    Bei Momo muss ich gerade ein wenig aufpassen, sie wird in ein paar Tagen 3. Am Programm hat sich nix geändert, aber ihr allgemeiner Aufgeregtheitslevel ist deutlich runtergegangen.

    Allerdings ist auch die nächste Läufigkeit demnächst fällig.

    Ich hab heute keine Mittagspause gemacht, sondern bin nach dem HO Gassi, als es sich dank ganztägig strahlendem Sonnenschein auf 5 Grad aufgewärmt hat. Schön wars.

    Momo durfte an den Teichen seit längerem mal wieder eine Runde apportieren und war begeistert.

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