Alles anzeigenBist du Psychologin oder Psychotherapeutin?
Und was genau haben deine weitreichenden Ausführungen zum klimaschädlichen Verhalten mit dem Thema Qualzucht zu tun?
Oder hast du einfach nur irgendein Thema gesucht, mit dem mich angreifen kannst, weil dir meine Meinung nicht passt?
Nur zu, mach gerne weiter.
Ändert aber nichts an meiner Meinung.
Und ja, FÜR MICH ist es etwas anderes, ob jemand sich in manchen Aspekten seines Lebens möglicherweise klimaschädlich verhält oder ob jemand sich ein Tier anschafft, dass er liebt, in dem sicheren Wissen, dass dieses Tier aufgrund seiner körperlichen Konstitution sein Leben lang nicht oder kaum behebbares Leid hat. Weil in dem Fall schaut man sich das Leid direkt und tagtäglich an.
Oder anders um mal bei unpassenden vergleichen zu bleiben: ich finde es schlimmer, wenn jemand seinen Hund verhungern lässt, als wenn er eine Ölheizung an.
Zu 1: Nein, wüsste auch nicht, was das zur Sache tut. Ein paar Seminare Psychologie waren in meinem Studiengang aber tatsächlich enthalten und ich habe mich auch nach meinem Studium kontinuierlich fortgebildet.
Zu 2: Nein. Ich habe nach einer Analogie gesucht, die es etwas verständlicher machen, welche Mechanismen da greifen und dass die nicht als deviante Abnormität zu betrachten sind.
Zu 3: Deine Meinung steht Dir jederzeit zu. Aber bei aller Meinung sollte man - jetzt meine Meinung - einfach so viel Respekt haben, komplexe, schwer (wenn überhaupt) diagnostizierbare und unglaubliches Leid erzeugende Erkrankungen als Diffamierungsmittel in einer solchen Diskussion zu nutzen. Auch das hat was mit dem Wunsch nach Gewaltfreiheit zu tun.
Zu 4. Das eine Leid wird genauso wenig täglich bewusst gesehen wie das andere Leid, siehe hierzu auch der Beitrag von dragonwog
Zu 5. Der Vergleich mit einer absichtsvollen tierquälerischen Handlung ohne eigenen Nutzen passt nun tatsächlich überhaupt nicht.
Unabhängig davon: Was schlimmer oder weniger schlimm ist, ist eine Frage des Standpunkts und könnte überhaupt erst irgendwann in der Zukunft beurteilt werden. So denn dann eine Referenzgröße da wäre und jemand, der befähigt wäre, dieses Urteil zu treffen. Aber darum ging es auch gar nicht. Sondern um die Frage, inwieweit die hinter solchen Entscheidungen stehenden Mechanismen behandlungsbedürftig abnorm oder krankhaft sind.