Beiträge von Phonhaus

    Hallo Fullani


    ich wünsche Mexx alles Gute. Und Dir viel Kraft und Nerven :streichel: Es ist nicht einfach, da zuzuschauen :( : Aber es wird von Tag zu Tag ein wenig besser.


    Ronja hatte ihren zweiten Zusammenbruch am Freitag. Wir kamen gerade vom Pflegeheim, wo wir das Zimmer meiner Mutter ausgeräumt hatten (die am Vortag gestorben ist) und haben sie torkeln sehen. Gottseidank kannten wir es schon und waren daher nicht so geschockt vom Anblick wie beim ersten Mal. Mittlerweile wackelt sie hier wieder fröhlich herum und bettelt um jeden Krümel (das Cortison macht heißhungrig). Sie braucht noch Unterstützung beim Treppenlaufen und muss auf Sessel oder Bett gehoben werden.


    Habt Ihr ein stabiles Geschirr, mit dem Ihr ihn gut stützen könnt? Wenn Euer Boden glatt ist, würde ich beim Baumarkt Schmutzfangmatten besorgen und auslegen, die sind hier Gold wert (ich glaube, es ist Jonah-2 , bei dem ich mich für diesen Tipp bedanken muss).


    Der Dauerschwindel führt bei Ronja teils zu Problemen bei der Orientierung, ich achte daher darauf, sie möglichst von vorne anzusprechen bzw. sie bei Ansprache zu berühren.


    Und ich verlinke Dir hier nochmal den Thread, den ich bei ihrem ersten Zusammenbruch geführt habe:


    Bitte um Erfahrungen mit dem Vestibularsyndrom


    Ich drücke alle Daumen, dass sich Mexx schnell erholt.

    Hi, noch zu Deiner Frage. Das hat mehrere Elemente:


    Als Erstes würde ich dafür sorgen, nicht soo viel korrigieren zu müssen. Also das, was sie nicht anknabbern soll, verstellen, verbauen, mit Karton oder alten Geschirrtüchern umwickeln ... Vorsicht bei Letzterem, weil das doch auch wieder verführerisch aussieht. Kindergitter können den Hund so begrenzen, dass er trotzdem noch alles mitkriegt :smile: So kriegt man schonmal mehr Ruhe und Gelassenheit rein. Und solltet Ihr mal gesagt bekommen haben, dass sie von jetzt auf gleich lernen muss, was sie unterlassen soll: Das stimmt so nicht. Ihr müsst also keine Angst haben, dass Ihr was verpasst.


    Dann beobachtet die Kleine aus den Augenwinkeln, damit ihr es gleich mitbekommt, wenn sie wieder auf eine „dumme Idee“ kommt. Und lenkt sie dann schon im Ansatz um, das ist besser, als zu schimpfen, wenns schon passiert ist. Sie braucht aber auch Freiraum zum Erkunden und um ihre Welpenzeit zu genießen.


    Mit Ruhe, freundlicher Gelassenheit und Souveränität - und viel Geduld - etabliert Ihr Euch als verläßlichen Ansprechpartner, dem Hund gerne folgt. Also wie Querida sagt - freundlich umlenken und wenns sein muss 100 mal. Hunde lernen aus Wiederholung. Wichtig ist, dass Ihr da nicht genervt oder unentschlossen bzw. unsicher „rüberkommt“ (was halt schnell passiert, wenn Ihr nicht genau wisst, wie zu reagieren, oder Euch Sorgen macht, dass sie das „nie lernt“).


    Und wenn sie wirklich mal Mist baut, beim Spielen wehgetan hat ... Dann darf sich bei einem Abbruch auch spiegeln, dass Ihr das gerade blöd fandet. Also mit Mimik, einem schärferen „Ey“, einem deutlichen Abwenden.

    Ok. Also hat sie nicht von Klein auf gelernt, in der Wohnung und im familiären Kontext zu leben. Sie dürfte damit auch kein menschiches Abbruchsignal gelernt haben. Ob und inwieweit sie gelernt hat, Korrekturen von anderen Hunden (also Eltern und Geschwistern, später dann weiteren Hunden) zu akzeptieren, wisst Ihr vermutlich nicht.


    Ich geh mal davon aus, dass sie weder das Tsss, noch den Nackenstoß a la Rütter noch das Ignorieren bei zu festen Bissen als Korrektur versteht bzw. akzeptiert (ich guck keine Hundetrainingssendungen und hab mich noch nicht mit Rütterschen Konzepten befasst, kann mir unter dem Nackenstoß erstmal also nicht so viel vorstellen). Dazu kommt vermutlich, dass sie wohl auch die Kooperation mit Menschen nicht so gelernt hat, wie das bei sorgfältiger Prägung der Fall sein sollte. Also auch erst lernen muss, dass eine Korrektur durch Euch wichtig für sie ist bzw. es sich für sie lohnt, mit Euch zusammenzuarbeiten.


    Beim Angebot von Alternativen sollte die Alternative sehr attraktiv sein. Also nix Ödes, was immer daliegt (und möglicherweise bedeutet, dass die Aufmerksamkeit und Bespaßung durch Mensch entfällt, weil dieser seine Couch in Sicherheit sieht :smile:). Zum Thema Beißhemmung gabs mal einen sehr netten Thread hier, den suche ich später nochmal raus.


    Da die Kleine Haus nicht so kennt, dürfte die Umstellung sie erstmal ziemlich gestresst haben. Kauen und wildes Spielen ist unter Anderem auch eine Möglichkeit zum Stressabbau. Frechheit und Stänkerei übrigens auch (und für einige der kleinen Monster sehr selbstbelohnend).


    Ich würde also versuchen, erstmal Ruhe reinzukriegen. Was Ihr ganz einfach mit Zustellen und Verbauen vor spitzen Welpenzähnchen schützen könnt, schützt so. Spielzeug würde ich persönlich erstmal gar nicht zur freien Verfügung lassen, wenn es ein Ressourcenthema zwischen Beiden gibt. Das kann schon z. B. sein, dass die Kleine der Großen was wegnimmt und damit „paradiert“. Ansonsten würde ich es auch dosieren, sonst wirds langweilig.


    Wenn Ihr korrigiert, dann sollte da auch schon Überzeugung dahinter rausgucken, damit die Kleine Euch verstehen kann (heißt nicht, dass ihr gleich brüllen oder gar körperlich strafen sollt). Es soll nur körpersprachlich und vom Nachdruck her auch rüberkommen, dass Ihr da was echt richtig doof fandet - und was es ist, dass Ihr doof fandet). Da kommts dann wie beim Lob auf den richtigen Zeitpunkt an. Zeitgleich an der Beziehung arbeiten, damit Ihr verläßlich und wichtig für die Kleine werdet.


    Und schützt die Große, reguliert die Beziehung der Beiden. Mit einem Schritt nach dem Anderen. Zu weit in die Zukunft gucken zu wollen bringt nichts außer Stress. Da ist so viel an Veränderungsmöglichkeit, aber das könnt Ihr nur im Hier und Jetzt steuern. :smile: Vernünftig werden die Meisten, bis dahin brauchts halt Ruhe, Geduld und Humor.


    Und ganz viele Fotos wären nett:sweet:

    Hi,


    ein paar Fragen vorab: Wo kommt denn die Kleine her und was hat sie bisher kennengelernt? Wie haben alte und junge Hündin sich kennengelernt? Wie korrigiert Du und was habt Ihr unternommen, damit die Kleine Korrekturen als solche auch versteht? Gibt es für jeden eigene Schutz- und Ruhezonen in der Wohnung und wie sichert bzw. trainiert Ihr die? Wie ist Deine Althündin sonst mit Welpen und was denkst Du, kann passieren, wenn ihr mal der Geduldsfaden reißt?

    Jaaa - schon. Aber bei uns ist halt gerade ein wenig der Fokus auf Züchter wegen Lillys „Spezialbedürfnissen“. Ich zitiere mich mal und schubs nochmal:

    Ok, dann frage ich hier auch mal nach. Unsere alte Dame bleibt uns hoffentlich noch seeehr lange erhalten. Aber Ewigkeiten werden es wohl nicht mehr werden.

    Und um dann zumindest schonmal eine gedankliche Orientierung zu haben gucke ich schon mal. Mein Mann möchte nämlich einen Welpen. Und durch unsere zweite Hundedame haben wir zum ersten Mal wirklich recht feste Vorstellung.

    Wir bieten freistehendes Wohneigentum an ruhiger Ortslage mit viieel Wald und Feldern, ganzjährig ohne Leinenpflicht, zwei Teilzeitarbeiter, so dass sich das Thema „Alleinsein“ in guten Grenzen hält und Lernbereitschaft genauso wie recht gutes Hundeverständnis.

    Wir suchen als Kontrast zu unserer nervösen Angsthundine:

    - Einen unerschütterlichen Hundecharakter, der mit allen 4 Pfoten fest im Leben steht

    - Eher lange Zündschnur

    - Jagdtrieb darf da sein, aber es wäre schön, wenn man dran arbeiten könnte

    - „Neutrale“ Verträglichkeit mit Artgenossen

    - zwischen 10 und höchstens 30 KG

    - Charakterkopf willkommen, sind wir hier irgendwo alle

    - Sollte fremde Menschen zumindest soweit akzeptieren, dass wir einen Gassigänger engagieren können.

    Hallo,


    erstmal herzlich willkommen und ein Drücker :streichel: Dir hat hier jemand angeboten, eine Trainerempfehlung abzugeben, war das @Ixabel ? Das Angebot würde ich annehmen.


    Außerdem verlinke ich Dir hier mal einen Thread zum Stöbern - Du bist nicht allein.


    Schönes und Schweres - zeigt Eure Rumänen


    Magst Du noch mitlesen? Dann melde Dich vielleicht einfach mal kurz in diesem Thread, da sind ganz viele Leute mit Tierschutzhunden aus dem Ausland (nicht nur aus Rumänien), die gerne unterstützen. Und es herrscht bisher ein wohltuender Mangel an Grundsatzdiskussionen.