Beiträge von Phonhaus

    @blubbb


    Ich hab vor 35 Jahren angefangen, aber es gab zwischendurch unterschiedlich lange Episoden, in denen ich Fleisch gegessen habe. Aktuell esse ich z. B. gelegentlich Fisch und im Urlaub, bei hartnäckiger Krankheit oder beim Essengehen auch sehr selten mal ein Fleischgericht.


    Ich wollte Dir bestimmt nicht unterstellen, dass Du nach einer Rechtfertigung gefragt hast :bussi: Ich weiß nur, wie kräftezehrend ich solche Rückfragen immer gefunden habe, weil sie gerne an Diskussionen angedockt haben, die ich mit mir selbst geführt habe.


    Und es gab halt auch gelegentlich Leute, die es so genau erklärt haben wollten, dass es an Rechtfertigung gegrenzt hat. Oder die so nach dem Motto zum Grillen eingeladen haben: „Vor einem halben Jahr konntest Du ja auch einen Teller Hühnersupoe essen, da kannst Du doch bestimmt ...“


    Das war auch in solchen Fällen nicht böse gemeint, war mir auch klar. Nur halt schon ein bisschen anstrengend :smile:

    Ich esse jetzt mit Unterbrechungen seit 35 Jahren vegetarisch. Hätte ich mit diese Unterbrechungen versagt, dann wäre es ziemlich sicher nicht diese Zeit geworden.


    Und ich hatte jeweils Gründe für die Unterbrechungen. Meine Gründe. Ob die wer Anderes nun für schlüssig erachtet hätte oder nicht oder mit mir Alternativen diskutieren wollte - es waren meine Gründe und ich hatte da jeweils mit mir selbst schon genug zu diskutieren.


    In diesem Sinne Waldhörnchen : Ich wünsche Dir für alles, was Du in Zukunft essen möchtest, einen guten Appetit. Und Dein Abendbrot hat lecker ausgesehen :smile:

    Ich sag jetzt mal nicht zu, weil alles mit Ronjas Gesundheitszustand steht und fällt. Aber ich bin auch aus dem Großraum Frankfurt und könnte mich anhängen, wenns da passt - und hätte ein Bett frei.


    Und an Locations gibt es hier viel Natur. Schöne mittelalterliche Städtchen (wenn die Zeit passt und Du das magst, würde ich ggf. das Mittelalterfest in Büdingen anchecken, oder die Ronneburg, oder die Stadtrechtsfeier Gelnhausen, ich würde im Zweifelsfall dogsitten).


    Zwischen Kronberg und Königstein hast Du den Opelzoo, da dürfen Hunde mit rein. Die Rhön mit dem roten und schwarzen Moor, dem Guckaisee und vielen tollen Wanderwegen ist nicht so weit. Etwas weiter nördlich in Hessen hast Du den Wildpark und den Urwald Sababurg.

    Wobei ich mit so einem kleinen Terroristen bestimmt Spaß hätte :lol: aber genau wie @Lucy_PRT es beschreibt: Ich kenne sie halt auch als sehr reaktiv, und das würde die Lillybiene wahrscheinlich anstecken. Und da dann immer erstmal die paar Murmelchen im Hirn das Klackern anfangen, wäre mir vor allem für sie ein Hund mit dem Motto „deeply unimpressed“ lieber :smile:


    Der Beauceron hört sich toll an. Den Hovawart hatte ich noch gar nicht auf dem Schirm, da muss ich mal gucken.

    Hmmh. Wir leben hier schon sehr in der Pampa und auch der Quotient nerviger Hundebegegnungen - generell Hundebegegnungen - ist recht klein. Mit neutraler Verträglichkeit meine ich, dass sie/er keine aufgezwungenen Hundekontakten dulden muss, aber auch - mit entsprechendem Training, das muss nicht vom Himmel fallen - nicht geifernd schon bei Sicht lospöbelt.


    Ein Hund halt, der recht souverän, selbstbewusst und präsent seine Mitte hat. Wofür ich gerne in Kauf nehmen würde, dass ich etwas mehr Überzeugungsarbeit für meine Anliegen an den Hund aufbringen muss :smile:


    Lilly ist feinnervig, realisiert jeden Reiz und hat Verarbeitungsprobleme und gerät dabei leicht in Ungleichgewicht. Mit Einigem an Training haben wir erreicht, dass sie nicht mehr wegen allem in blinde Panik verfällt. Aber eine grundlegende „Wurschtigkeit“ (im Sinne von „iss mir eh wurscht“) wird sie nie bekommen. Ronja hat eine gerüttelte Portion davon :hust: und das strahlt manchmal aus.


    Sowas würde ich mir wünschen. Denke ich. Haare muss ich eh schon färben. Und die ersten 4 Jahre kriegen wir rum.