Beiträge von Phonhaus

    Zu Arlevert: Die Tierärztin empfindet die Wirkstoffe durchaus als sinnvoll, hat aber keine Hinweise zur korrekten Dosierung beim Hund gefunden und möchte daher nicht dazu raten, weil es bei falscher Dosierung auch riskant sein könnte. Maximiliane Wie bist Du damals an eine Dosierungsempfehlung gekommen bzw. weißt Du die Dosis noch?

    Wir probieren es jetzt erstmal ohne, da Ronja sich doch erholt. Behalten es aber im Hinterkopf.


    Das :motzen::fluchen::stock1: hat heute einen Moment genutzt, in dem ich meinen Tee getrunken habe, um wieder auf ihren geliebten, aber im Moment strikt verbotenen Sessel zu springen. Und ist dort prompt auf ihrer Nase gelandet, hat sichs dort dann aber gemütlich gemacht.


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    Hmh. Wenn ich laufe, dackelt Ronja ganz gerne hinter mir her. Seit ein paar Monaten (sie ist 14) darf sie das auch. Hinter mir heißt: Auf dem Weg 2-3 Meter hinter mir mit regelmäßigen Nase-Hand oder Schubskontakten. Und mein Kopf dreht sich deutlich mehr als einmal in der Minute. Meine Ohren sind gespitzt. Sobald ich sie nicht mehr direkt hinter mir höre wird geguckt. Und sobald andere Lebewesen im Spiel sind kommt sie ins Voraus. Obwohl sie im Augenblick körperlich gar nicht zu einem Sprint in der Lage wären. Auf einem durchschnittlichen Spaziergang unter der Woche begegnen mir außerhalb des Orts aber höchstens 1-3 Menschen, wie gesagt: Pampa.


    Wenn wir wochenends mit mehr Tourikontakt gemeinsam laufen, hat jeder von uns einen Hund im Blick.


    Lilly läuft vorneweg immer in Sicht.


    Ich hab zwei Mischlinge roundabout 15 KG.


    Ich weiß nicht genau, wie ich es beschreiben soll: Auch wenn meine Hunde schnüffeln, untersuchen, erkunden, mal einen Rennflash haben: Die verlieren mich nicht vom Schirm. Und ich sie nicht. Weil wir uns das so aufgebaut haben.


    Ich sehe gerade bei Spaziergängen mehrerer Hundehalter (und sehe es im Freundeskreis auch), dass die Hunde da munter ihr Ding machen und die Menschen munter schwätzend nebeneinander her laufen und sich gegenseitig so gar nicht auf dem Schirm haben. Und dann wird halt schnell mal durchgestartet.

    Mir wäre das nix. Ich lauf durchaus auch mal gerne mit Anderen, aber wie gesagt: Mein Fokus sind immer die Hunde.

    Nun ja - ich mag mich eigentlich austauschen und nicht Schuhe verteilen. Auch ich sehe so einen Austausch als Chance, einfach mal was über die Perspektive Anderer zu erfahren, denn schlussendlich hocke ich auch nur in meinem eigenen Schädel.


    Dann wärs halt schön, wenn ich wüsste, ob ich angesprochen bin oder nicht. Ich guck nicht durch anderer Augen und kann daher auch nicht genau wissen, ob sie mich meinen :smile:

    @Cindychill


    Ich reg mich ja gar nicht auf :ka: Und trotzdem wäre mit ein bisschen mehr Umsicht vieles besser - meine Meinung jedenfalls. Es geht mir dabei nicht um Perfektion oder darum, dass nie etwas passieren darf. Nur um die Bereitschaft, einfach nur mal kurz die Perspektive des Anderen einzunehmen und zu entscheiden, ob man nicht die eigene Freiheit ein wenig eingrenzen kann, ohne sich selbst dabei wehzutun, um Anderen ein kleines bisschen mehr Freiheit zu ermöglichen.


    Wenn alleine dieser Wunsch schon als unbotmäßig oder arrogant oder belehrend empfunden wird, dann ist das halt so. Kann ich nicht ändern, finde ich aber traurig. Und es nervt mich. Aber auch das ist natürlich mein Problem.

    Boomerang


    Ich hab mir auch nicht einfach einen Hund geschnappt und bin planlos rausmarschiert, das kannst Du mir glauben. Nicht jeder verunsicherte oder artgenossenunverträgliche Hund ist als gefährlich eingestuft oder muss als gefährlich eingestuft werden, da verstehe ich Deinen Zusammenhang nicht so ganz.

    Aber auch mit Auflagenhunden durfte ich laufen, dafür hatte ich eigens einen Sachkundenachweis gemacht.


    Ich verstehe schon, was Du Dir vorstellst. Nur ist das in der Realität so einfach nicht umsetzbar. Es gibt nicht so viele Gassigänger, die das Wissen und die Bereitschaft haben, mit den schwierigeren Hunden zu laufen. Da gabs eine Hündin, die 6 Jahre lang nur mit mir rauskommen. Die war nicht mal unverträglich, nur panisch, weil sie vom Vorbesitzer an der Kette gehalten und zuschande geprügelt worden ist.


    Ein anderer z. B. Hund war im Haus eingesperrt, hat draußen nichts kennengelernt und ist von den Kindern des Vorbesitzers als lebendes Plüschtier genommen worden. Bis er dann ganz schnell wegmusste, ohne Angabe von Gründen. Ein sehr verunsicherter, aber auch sehr netter Hund, aber mit Angstaggressionen gegenüber Artgenossen.


    Als Mensch, der sich seinen Lebensunterhalt selbst verdienen muss, hatte ich schlicht nicht die Zeit, die Form Vertrauen und Trainingsstand aufzubauen, die Du Dir vorstellst.

    Bist Du wirklich der Ansicht, dass man solche Hunde eben nicht ausführen und mit ihnen trainieren darf, sondern sie im Zwinger versauern lassen sollte? Damit Andere ihre Hunde zu anderen lassen können, ohne sich abzustimmen, ob das erwünscht ist?

    Boomerang


    Wie gesagt, so gesichert, dass sie keine Gefahr für Andere waren, waren sie. Das weiträumige „gesicherte Gelände“ gabs nicht. Jedenfalls nicht für mich erreichbar. Und mit einem schlecht sozialisierten Hund kannst Du Dich im gesicherten Grundstück dumm und dämlich trainieren, der tickt Dir möglicherweise trotzdem aus, wenn er dann seinen ersten Fremdhundekontakt draußen hat. Ist für ihn nämlich was ganz Anderes.


    Es handelte sich hier nicht um Familienmitglieder mit einer grundsätzlichen Bindung und Stabilisierung durchs Zusammenleben, sondern um Heim- bzw. Pensionshunde, für die ich ein- bis zweimal die Woche Zeit gehabt habe.

    Ich denke, es kommt darauf an, was man als „Gefahr“ definiert. Nehme ich als „Gefährlichkeit“ nur, dass Mensch oder Tier durch anderes Tier verletzt wird, dann ist die Perspektive klar. Ist aber tatsächlich an sich nicht die Perspektive des Gesetzesgebers, den der geht von einer unmittelbaren Tiergefahr aus, die sich in der Situation nur verwirklicht :smile: Wäre ich bei einer solchen Situation mit meinem (selbstverständlich gesicherten) Hund gestürzt und schwer verletzt worden, wäre der andere Halter in der Haftung mit drin gewesen.


    Aber darum gehts mir gar nicht. Definiere ich Gefahr - und diese Definition liegt mir persönlich näher - dahingehend, dass aus meinem Handeln einem Anderen ein Schaden erwächst, ob ich den nun beabsichtig habe oder nicht, dann wird eben auch der Tutnix zur Gefahrenquelle.

    Wie Du, @Das Rosilein an anderer Stelle so zutreffend ausgeführt hast: Ob ein Handeln Schaden verursacht hat, stellt sich erst im Ergebnis raus. Ob es eine Gefahrenquelle sein kann, kann man vorherberechnen. Und mit einem gewissen Kodex und einer gewissen Rücksicht auf Belange Anderer kann man die halt minimieren.


    Chatterbox Ja, ich habe das freiwillig gemacht. Und ich erwarte dafür auch bestimmt keinen Heiligenschein. Ein bisschen mehr Umsicht bei Anderen hätte mir das Leben einfach viel leichter gemacht. Und auch darum geht es meiner Meinung nach im Knigge. Ich meine, es tut doch niemandem weh, den eigenen Hund im Einflussbereich zu haben und kurz vorab zu klären, ob eine Begegnung erwünscht ist, oder? Es nicht zu tun kann verdammt weh tun.