Beiträge von Phonhaus

    Bevor ich Euch entscheidet: Such einfach mal nach dem Schlagwort „Brachyzephalie“. Die Infos dazu sollte man schon haben, wenn man sich einen Bollerkopp holt.


    Wenn Ihr mit viel Haaren nicht so glücklich werden würdet, wie steht es mit Sabber? Den muss man beim Boxer auf jeden Fall abkönnen.

    Wenn der erwachsene Hund aus dem Tierheim aber seinen eigenen Kopf hat und nicht so will wie ich, stelle ich mir das aber schwierig vor. Gerade weil man für den Hund ein "Fremder" Ist?

    Dieses Thema hast Du mit einem Welpen aber auch :sweet: Gerade bei den Rassen, die Dir gefallen.


    Hunde sind - je nach Rasse unterschiedlich - auf die Zusammenarbeit mit dem Menschen selektiert. Das heißt nun aber nicht, dass sie willenlose Befehlsempfänger wären. Und Methoden, mit denen man sie dazu machen könnte, sind weder zeitgemäß noch tierschutzkonform und können zudem gewaltig nach hinten losgehen.


    Aber man kann (fast) jeden Hund zur Zusammenarbeit motivieren. Auch ein erwachsenes Exemplar aus dem Tierschutz. Dazu muss man sich halt ein wenig auf das Wesen des Hundds, seine Bedürfnisse und seine Kommunikation einstellen.

    Cane Corso und der recht ähnliche Presa Canario sind tolle Hunde, aber von der Veranlagung her Vollblutwächter, dabei selbstbewusst und trotzdem empfindsam. Beim Presa gabs auch noch die Verwendung als Jagdhund für wehrhaftes Wild (ich hab früher einen im jagdlichen Einsatz gekannt), beim Cane Corso die als Herdentreiber. Grundsätzlich waren es Multifunktions-Arbeitshunde für den wehrhaften Bereich in eher ländlichen Gegenden.

    Heißt - wenn die ursprüngliche Veranlagung durchschlägt (das tut sie nicht bei allen, aber man muss halt damit rechnen): Sie wachen und schützen, sind dabei sehr selbstbewusst und souverän und eigenständig. Man muss schon einiges an Standing, Durchsetzungsvermögen und Wissen über Hunde haben, um sich da ruhig durchsetzen zu können. Gleichzeitig mögen zumindest die, die ich kenne, keine Grobheit und sind da durchaus auch nachtragend. Man sollte also schon ein wenig Ahnung haben, Anfängern würde ich strikt abraten.


    Sie sind außerdem Spätentwickler, man hat möglicherweise die ersten 3 Jahre ein freundliches Blümchen an der Leine, bis ein sehr dominanter, selbstbewusster und ggf. auch artgenossenunverträglicher Hund herauskommt. Freunde von mir hatten mit ihrer Presa-Hündin diese Erfahrung machen dürfen. Das ging nur gut, weil die Zwei wirklich Ahnung haben und einen sehr guten Trainer mit Molosserkenntnissen dazu. Sie müssen ihre Hündin ihr Leben lang mit viel Umsicht führen, mal locker-entspannt Spazierengehen ist schlicht und ergreifend nicht drin.

    Und ich finde es immer schade, wenn man sich einen ausgewiesenen und noch recht ursprünglichen Arbeitsspezialisten holt, ohne aber die Arbeitseigenschaften wirklich brauchen oder nutzen zu wollen.

    Oleniv


    Dankeschön. Der Boden ist ein Rührteig aus 125 g. Butter, 125 g. Zucker, 2 Eiern, 250 g. Mehl und einem halben Päckchen Safran-Backpulver. Etwas Milch. Zum Aromatisieren gebe ich noch Bergamotteöl dran, Orangenschale oder Zitronenschale bzw. Saft gehen auch.

    Butter mit dem Zucker schaumig rühren. Dann die Eier einzeln unterschlagen und zum Schluss das mit Backpulver vermischte Mehl unterheben. Bei 180 Grad so etwa 25-30 Minuten garen.


    Man kann übrigens auch Biskuit nehmen oder den Boden vom Rezept für Fantakuchen. Den Rührteig habe ich genommen, weil der Kuchen länger halten soll und Rührteig nicht so schnell durchweicht.


    Für die Panna Cotta muss ich schätzen, die mache ich frei Schnauze. Ich vermische in einen Topf ca 2 EL Instant-Mehl mit Zucker und gemahlener Bourbon-Vanille und weiche 5 Blatt Gelatine ein (mit den vegetarischen Äquivalents kenne ich mich nicht so aus). Dann wird Mehl und Zucker unter Rühren mit einer Tasse Milch erwärmt, bis das Mehl gerade anfängt zu binden. Nicht kochen oder zu lange wärmen lassen. Dann kommt die Gelatine ausgedrückt in die Pampe und wird untergerührt.

    In einem zweiten Topf bringe ich dann einen halben Liter Rahm zum kochen. Sobald es kocht wird die Milchcreme untergerührt. Kurz aufblubbern lassen und dann sofort vom Herd nehmen.


    Rühren und abkühlen lassen. Und Rühren, immer wieder mal, damit sich keine Haut bildet. In der Zeit den Boden im Kühlschrank kühlen lassen.


    Sobald die Panna Cotta kühl ist, werden ein paar Löffel auf dem Boden verteilt. So, dass eine dünne Schicht ihn bedeckt. Nochmal eine halbe Stunde in den Kühlschrank. Dann kann der Rest Panna Cotta auf die erste “Schutzschicht“ (die verhindert, dass der Boden durchweicht). Fest werden lassen.


    Derweil eine Schachtel Erdbeeren schnippeln und eine Packung Himbeerwackelpeter mit der Hälfte des Wassers nach Packungsanleitung zubereiten. Die Götterspeise abkühlen lassen und mit den Erdbeeren vermischen (ich hab noch einen halben TL Blütenzucker dazu gegeben). Wenn die Götterspeise anfängt zu gelieren, das Gemisch auf dem Kuchen verteilen. Fest werden lassen.


    So etwa 5 Stunden musst Du schon mindestens rechnen, bis der Kuchen anschnittfertig ist. Dafür hält er sich bis vier Tage frisch. Der Boden weicht nicht durch, die Sahne zerläuft nicht und die Erdbeeren bleiben dank der Gelatineschicht auch gut.

    Ach ja - bis zum Anschnitt bleibt alles in der Backform bei mir, ich hab keinen Tortenring.

    Weißbrot mit Kräutern, Scones und Panna Cotta-Erdbeertorte :herzen1:


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