Beiträge von Phonhaus

    Ich würde es ehrlich gesagt ganz anders machen, so lange er Dich nicht tatsächlich quasi des Grundstücks verweist: Zügig hingehen, ganz kurz neutral/freundlich ansprechen und mit einem netten auffordernden „Komm“ (oder so) loslaufen. Ohne Gewähr - ich kenn den Hund ja nicht. Aber so habe ich Gassihunde aus dem Zwinger geholt. Damit die möglichst wenig Zeit und Anlass haben sich aufzuregen (positiv oder negativ).

    Zitat

    200g Roggenmehl (1150)

    100g Dinkelmehl (630)

    50g Mehl (1050)

    das finde ich lustig zu lesen. es gibt also roggenmehl, dinkelmehl und nur mehl :D

    Und das gleich zweimal :smile:


    Ich reihe mich mal hier ein und verfolge mit. Bin selbst zwar nicht der Sauerteigbrotbäcker, aber die Rezepte hören sich faszinierend an.

    Vielleicht packts mich ja doch.

    Och Mensch - peace. Hier hat ein Ersthundehalter Probleme mit einem Schnappidil, da hilfts doch nicht, sich zu zanken.


    Ja, der Aussie ist ein Hütehund und hat von der Veranlagung her eher mal ne kürzere Zündschnur als ein Labrador. Und ist im Schnitt auch eher geneigt, sich nach vorne durchzusetzen.


    Aber das muss doch nicht so bleiben, wichtig ist jetzt erstmal, dass sie gesichert wird und die Auslöser erkannt und abgestellt werden.

    Für Mann Kalbsmaultaschen mit einer Safranrahmsauce mit Spinat, Spargel und Frühlingszwiebel.

    Hier müssten heute mal Maultaschen, die abgelaufen sind, verkocht werden. Dieses lecker klingende Sößchen hätte ich ja auch gerne; kann ich das mit Hafersahne, TK-Spinat, Billig-Safran-Fäden und ohne Spargel, dafür mit mehr Frühlingszwiebeln nachkochen? :lol:

    Klar. Was sind „Billig-Safranfäden? Ich hab auch Safranfäden aus größerer Portion in der verschweißten Tüte :smile:


    Es soll vegan sein? Dann würde ich die Frühlingszwiebeln mit Mehl in etwas Öl anbraten. Mit der Hafersahne eine Bechamel machen, den Safran möglichst gleich rein, der Geschmack kommt langsam raus. Dann TK-Spinat dazu, ggf. noch ein paar Bröckchen Suppengemüse.


    Zum Würzen: Gemüsebrühe, was Schärfendes (bei uns wars heute Arrabiata-Gewürz, aber Harissa passt auch hervorragend), Safran, ein paar Rosenblätterchen (verzichtbar), Knobi (wenn beim scharfen Gewürz keiner ist), etwas Zitronen- oder Orangensaft (ich hatte auch Bergamotteöl dran, aber das ist auch verzichtbar bzw. kann durch ganz wenig Zitronenöl ersetzt werden), Muskat, eine Prise Zucker. Ggf. noch ein paar tiefgekühlte Kräuter dran und etwas Salz, wenn Du nicht so viel Gemüsebrühe an der Sauce magst. Fertig :-)


    Ingwer passt in Maßen auch gut dran. Und ich geize nicht mit Safran.


    Statt Safran+scharf geht übrigens auch Curry, wäre aber eine andere Geschmacksnote.

    Hmhm. Dass sich der Hund leicht begeistern lässt und superflott mit Spaß lernt, ist beim Aussie ja erstmal nicht ungewöhnlich. Dass er dabei sehr eigenständig und ggf. auch mal mit Wumms dahinter agiert auch nicht.


    Ferndiagnose ist irgendwie immer blöd. Aber ich hab da so ein Bild von einem Hund, der bisher eher nebenher lief. Merkwürdig, wenn dass tatsächlich so problemlos war, aber gut. Ist der Infostand.


    Ich nehme an, wenn sie zu Besuch bei Euch war, stand sie jeweiks ziemlich im Fokus der Aufmerksamkeit, oder? Wäre recht üblich, wenn ein Hund quasi als Highlight mal in einem hundelosen Haushalt ist :smile:


    Jetzt ist sie bei Euch, wird wahrscheinlich mehr beachtet als vorher, gefördert, hat Fun Sessions - und gleichzeitig wird aber auch gefordert und reglementiert, möglicherweise an Stellen, bei denen sie es noch nicht kannte.


    Es wäre überhaupt kein Wunder, wenn sie dadurch insgesamt ziemlich hochgespult ist - und das geht auch durch zu viel vermeintlich positive Action - und dadurch die schnappigen Anteile mehr rauskommen. Und das sie - neues Spiel, neues Glück - jetzt einfach auch guckt, mit welchem Verhalten sie weit kommt. Kuscheln und viel Kontakt kann Suchen nach Sicherheit sein, aber auch Bewachen. „Bereitsein für jeden Spaß“ kann Grundunruhe sein, die sich einen Kanal sucht.


    Ruhe halten, Langeweile, Impulskontrolle und Frustrationstoleranz muss der Aussie-Anteil erstmal lernen, das macht ihm mehr Schwierigkeiten als Tricks.


    Und mit dem Labrador kommt eine Rasse dazu, die einfach grundverschieden vom ist. Die nur schwer zeigen kann, wenn Annäherung unerwünscht ist, bis es halt ggf. mal richtig kracht. Das kann tatsächlich so ausfallen, dass da zwei Seelen in Hundis Brust wohnen.


    Ich würde Euch tatsächlich auch mal zu einem Trainer raten, der sich das Ganze von Außen anguckt und Euch im Zusammenspiel mit dem Hund sehen kann. Insgesamt mehr Ruhe und Routine. Situationen vermeiden, in denen sie von anderen bedrängt wird und sichere Führung übernehmen. Und sie beobachten und besser kennenzulernen :smile:


    Das Schnappige ist jetzt erstmal da. Da kann man bestimmt was machen, nur dauert es möglicherweise etwas. Und der Tipp mit nem Trainer ist auch gar nicht böse gemeint oder soll Euch Kompetenzen absprechen. Aber von Außen sieht man einfach mehr und es ist eine wirklich nicht so einfache oder einfach zu lesende Mischung, die Ihr da habt.


    Das Thema mit der „Bindung“ würde ich erstmal rauslassen. Das ist was, dass über Zusammenwachsen, Monate und Jahre erst so richtig entsteht. Was keinesfalls heißen soll, dass nicht schon eine liebevolle Beziehung da ist.


    Aber Bindung oder Bindungsprobleme werden so gerne als ultimatives Argument genutzt und das ist es meiner Meinung nach nicht :smile:

    Für Mann Kalbsmaultaschen mit einer Safranrahmsauce mit Spinat, Spargel und Frühlingszwiebel.


    Für mich und Schwiegermutter die gleiche Sauce mit Shipli und gebratenem Hibiskuslachsfilet.


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