Beiträge von Phonhaus

    Heute spätmittags nach Homeoffice Weißbrot mit Nüssen und Gewürzen (auch Safran:smile:). Bin noch unentschlossen, ob ich dazu noch ein Glas eingemachten Spargel aufmache.


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    Hallo,


    es gibt mittlerweile verschiedene professionelle Angebote und auch gemeinnützige Vereine (Vita und Hunde für Handicaps habe ich schonmal gehört) rund um das Thema Assistenzhund. Unterschiedlich gute wahrscheinlich auch, ich selbst war noch nicht in der Notwendigkeit, da gezielt zu suchen. Aber da würde ich an Deiner Stelle anfangen: Eher mit dem Stichwort „Assistenzhund“ denn „Therapiehund“ zu gucken, Dich mal durch ein paar Seiten zu arbeiten und Kontakt da aufzunehmen, wo Dir das Angebot zusagt.


    Es gibt Hundeschulen und Trainer, die eine „Kaufberatung“ anbieten, sowohl bei Welpen als auch bei erwachsenen Hunden aus dem Tierschutz. Vielleicht hast Du da jemand Guten in der Nähe?


    Zur Rasse mag ich an dieser Stelle nichts sagen, da würde ich tatsächlich eher mal bei den Vereinen nachforschen, was da für Hunde im Einsatz sind.


    Edit: Hab gesehen, da kam noch was dazu und Du bist schon auf dem Weg in die Richtung. Sorry, nicht alles gelesen :smile: Ich wünsche Euch viel Erfolg bei der Suche.

    Ich hab als Erstes von Hesse Narziss und Goldmund gelesen. Mit 13. Und es hat mich total hingerissen. Das Glasperlenspiel kam ganz zügig danach und auch das fand ich damals toll. Meine Faszination für Glas war damals schon akut. Und auch das Spirituelle hat mich angesprochen. Und die mönchichen Charaktere fand ich bei Hesse besonders stark. Mein Liebling war deshalb wohl auch der Demian. Und dann der Steppenwolf - genau zur rechten Zeit.


    Siddartha, Untern Rad und der Camenzind waren für mich die schwächsten, habe ich aber auch erst später gelesen. Mein Mann hingegen ist von Unterm Rad zur Literatur gebracht worden.


    An Zweig stört mich mittlerweile das „Ausufernde“ der Atmosphäre. Kanns gar nicht genau beschreiben, es ist der Stil insgesamt. Früher habe ich ihn verschlungen. Heute würde ich mir etwas mehr „Understatement“ wünschen.


    Kafka hingegen kann ich immer noch gut lesen und entdecke da heute Sachen, die ich damals nicht gesehen habe. Ebenso Thomas Mann. Walser (Robert, nicht der Andere) ebenso.

    Hi,


    ich bin grundsätzlich eher Hündinnenfan. Ich kann nicht so gut mit Geprolle und Testosteronschwaden (Spezies egal) - und wie ein früheres geschätztes Forenmitglied mal gesagt hat: Mit Jungensdingens wie z. B. Vorhautkatarrh u. Ä. mag ich mich nicht beschäftigen. Wobei der Tendenz nach der nächste Hund aus praktischen Gründen ein Rüde sein wird.


    Aber guck mal hier, da haben schon Einige ihren Senf dazu gegeben.

    Seid Ihr Hündinnen- oder Rüdenfan


    Rüde oder Hündin

    Für mich kommt noch eine dritte Kategorie dazu: Autoren, die man vor allem in jungen Jahren begeistert lesen kann, aber nicht mehr, wenn man älter geworden ist. Hesse zählt für mich dazu.

    Oh ja!

    Bei mir ist es auch Hesse.

    Hesse ist diesbezüglich aber auch ein Klassiker, man hört das so oft.

    Vermutlich, weil er einen in jungen Jahren so mitreißt. Seine Suche und sein Zorn spricht, glaube ich, eine Art schrankenlosen Idealismus an, der noch nicht an die Notwendigkeit zur Anpassung geklatscht ist.


    Zweig kann ich aber auch nicht mehr mit früherem Genuss lesen. Oder Wedekind.

    Ja, der „Fürst der Phantome“ liegt mir auch näher als „Clockwork Orange“. Auch wenns ein elend langer Wälzer ist.


    Heinrich Mann war für mich immer gut fürs politische Bewusstsein. Und das ist halt irgendwann ausgebildet. Währen die psychologischen Konflikte des (vorwiegend künstlerischen oder vergeistigten) Individuums in Familie und Gesellschaft doch irgendwie zeitlos sind.


    Auch mir gehts mit Filmen so. Ich scheue mich z. B. davor, nochmal „Club der toten Dichter“ anzuschauen. Ich fürchte, mir wäre es heute zu pathetisch.

    Bei Ira Levin ists schon eine Konstante, auch den „Stepford wives“ und „Boys from Brazil“ konnte, fand ich, die Zeit nicht so viel anhaben.


    lilactime „Catcher in the Rye“ wurde hier als Beispiel angeführt. Oder „Wer die Nachtigall stört“.


    Für mich kommt noch eine dritte Kategorie dazu: Autoren, die man vor allem in jungen Jahren begeistert lesen kann, aber nicht mehr, wenn man älter geworden ist. Hesse zählt für mich dazu.


    Meine Ansicht: Bei Autoren wie Levin (Burgess würde ich da z. B. auch zurechnen) greifen zwar Themen aus dem Zeitgeschehen auf, gehen damit aber auf gesellschaftliche bzw. psychologische Mechanismen, die sich in verschiedenen Gesellschaftsformen in unterschiedlichen „Gewändern“ wiederholen.


    Salinger und einige Autoren z. B. der „Beat Generation“ greifen ihre Zeit auf und durchbrechen sie ein Stück, schreiben aber auch aus dem speziellen Lebensgefühl dieser Umbruchsphase heraus. Das hat auch sein Faszinosum, wenn man es unter genau diesem Aspekt liest. Aber es packt einen halt nicht so.