Beiträge von Phonhaus

    Fullani


    Wir hatten Ronja beim zweiten Schub beim Tierarzt und Infusionen geben lassen. 3 Tage je ca. 6-8 Stunden, ich war durchgängig bei ihr. Da am Tag vorher meine Mutter gestorben war hätte ich das daheim, glaube ich, nicht auf die Reihe bekommen, beim TA konnte ich besser in den „Funktionsmodus“ gehen.


    naijra hat, glaube ich, mal geschrieben, dass sie bessere Erfahrungen mit Ruhe daheim gemacht hat.

    Ich kanns Dir echt nicht sagen. Fühl Dich mal gedrückt :streichel::( :

    Ok. Juchu :winken:  @pinkelpinscher - da ist vermutlich Deine Expertise gefragt.


    Meine Bangbüx lebt hier auf dem ruhigen Land, da kann ich bei manchen Dingen nur sehr eingeschränkt mitreden. Aber ich verlinke Dir mal den Thread von @pinkelpinscher :


    Ausgeprägte Leinenaggression beim neuen Hund


    Wie ich es angehen würde: Bevor ich mit Übungen zu Verträglichkeit anfange, würde ich an einer soliden Vertrauensbasis zwischen Hund und mir arbeiten und sein Verhalten in verschiedenen Situationen beobachten. Und einen Maulkorb auftrainieren.

    Es gibt Hunde, die finden Fremdhundekontakt total überflüssig. Und Hunde, die finden die Existenz anderer Hunde überflüssig (und sind nach einer gewissen Zeit auch bereit, da Abhilfe zu schaffen xD). Wenn das der Fall ist muss man das einfach akzeptieren.


    An „nur“ Unsicherheit oder mangelndem Benehmen im Umgang mit anderen kann man arbeiten, aber dafür braucht es als eine Grundlage, dass er Dich als Instanz akzeptiert, die Situationen für ihn regeln kann.


    Ansonsten Zustimmung für „langsam und auf neutralem Boden, wenn möglich“. Wenn ich das gemacht habe, war das erstmal zusammen laufen in einer Entfernung, in der der Hund noch nicht so stark reagiert hat. Dann mal die Entfernung verringern, wenn beide Hunde entspannt waren. Wenn beide Hunde weiterhin entspannt waren, mal überholen bzw. sich überholen lassen. Und das Ganze so locker und unaufgeregt wie möglich, damit da nicht Stress durch die eigenen Erwartungshaltung reinkommt. Und schön langsam.

    Welpenkausachen hat straalster ja schon angesprochen. Ansonsten bin ich (nach anstrengender Erfahrung mit einem ersten eigezogenen Monsterwelpi from Hell und einem gleichzeitig erkrankten Monsterehemann from Hell :ugly:) ein Riesenfan davon, sich die Sache so leicht zu machen wie möglich. Heißt:


    Was ihr vor spitzen Zähnchen schütten könnt, indem ihr es verdeckt, schützt so davor. Auch wenn Ihr dafür eine Pappkulisse aufbaut. Das sind ja nur ein paar Wochen, das bleibt nicht so.

    Habt immer einen Augenwinkel auf den Hund (ohne ihn die ganze Zeit zu stalken - was leichter gesagt als getan ist, ich weiß :smile:) und lernt zu erkennen, was er vorhat. Damit ihr ihm schon zuvorkommen könnt, wenn er was Spannendes, aber Unerwünschtes tun mag.


    Habt Alternativen für ihn bereit wie die angesprochen Welpenspielsachen oder ein nettes Spieli.


    Gerade auch dafür zu lernen, dass Ihr nicht immer parat seid, eignet sich ein Kindergitter vor der Tür. Welpe im Ruheraum und ihr sitzt in seiner Sichtweite und tut erstmal einfach gar nichts Spannendes. Dann könnt Ihr später diesen Bereich nutzen, wenn Ihr gerade mal gar keinen Augenwinkel für den Welpen habt.


    Ein Abbruch (also das Nein) ist dann wirkungsvoll, wenn Ihr dahintersteht und das auch körpersprachlich gut rüberbringt (das finde ich sch..schwer zu erklären, vielleicht kann das jemand besser. Das heißt nicht schreien oder lospoltern oder so, sondern einfach mit ruhigen und souveränen Nachdruck). Das Wort versteht der Hund (noch) nicht. Aber das Gefühl dahinter kann man ihm verständlich machen.


    Zur Box bin ich auch raus, habe ich nicht.


    Wichtig ist einfach auch: Nichts persönlich nehmen, sich nicht von dem, was der Welpe tut, angegriffen fühlen. Das ist ein Baby, der weiß noch nix. Er lernt durch Wiederholungen und darüber, dass er gerne mit Euch zusammenarbeitet. Je souveräner und freundlich-selbstbewusster Ihr da seid, desto lieber mag es in der Regel der Hund.

    Und eins nach dem Anderen, Ihr habt ein ganzes Hundeleben Zeit. Vergesst den Spruch, dass er alles schon in den ersten Wochen lernen muss. Das geht rein biologisch überhaupt nicht. Dazu braucht das Hundekind viel zu viel Ruhepausen. Gelernt wird - im wahrsten Sinne des Wortes - im Schlaf. :smile:


    Hier wird gerne das Buch „Hoffnung auf Freundschaft“ empfohlen. Ich selbst kenne es nicht, aber vielleicht wäre es ein Tipp.

    Eine kleine Anmerkung am Rande: Zum Thema Stubenreinheit hat mir der erste Hundetrainer, den wir hatten, mal sehr wahr gesagt: Hund wird nicht wegen der Sauberkeitserziehung stubenrein, sondern trotzdem. Einfach genug Zewa bereit haben und einen Augenwinkeln auf den Hund halten (irgendwann erkennt ihr seine Zeichen fürs Gassi), und dann die Faustregel: Nach dem Schlaf, nach dem Füttern, nach dem Spiel ...


    Fast jeder Hund wird stubenrein. Mit Gewese drum und ohne. Ohne gehts meistens schneller, weils nicht so stressig für alle ist, und Stress schlägt auf die Blase :smile:.


    Ich wünsche Euch viel Spaß mit dem Knirps, dass es jetzt erstmal eine Umstellung ist, ist normal. Je entspannter ihr seid, desto besser wirds laufen.

    Ich schmeiße so ziemlich alles an Gemüse an Quiches. Mit der Auswahl und Salami würde ich ans Ei-Schmand Gemisch noch ein paar getrocknete Kräuter der Provence oder Spaghettikräutermischung geben und etwas Muskatnuss - und Pfeffer oder was anderes Schatfes. Wenn das aufgetaute Gemüse recht feucht ist würde ich noch ein wenig Mehl dranrühren, um die Feuchtigkeit zu binden. Mit Instantmehl funktioniert das am Besten, aber normales tuts auch.