Beiträge von Phonhaus

    Ich meinte jetzt gar nicht so sehr, mit dem auserkorenen Hund Gassi zu gehen, sondern ganz allgemein :smile: Schon bevor Ihr tatsächlich „einzugsbereit“ für einen Hund seid.


    Wenn Ihr einen Welpen wollt, dann würde ich tatsächlich zu einem Welpen vom Züchter raten.

    Ich wills gar nicht mal wirklich ausschließen. Ich hab bei meiner Suche gerade hier für die Challenge gelesen, dass er in L. A. geboren ist. Kann aber natürlich ne Fehlinfo sein, Internet und so. Ich bin ja trotz Recherche auf Taiye Selasi reingefallen, die als afrikanische Autorin angepriesen wurde, aber tatsächlich in den USA geboren wurde...

    Ich hatte außer Ronja (ups) immer nur Tiere aus dem Tierschutz, Hunde und Katzen.


    Mein erster Hund war gesundheitlich sehr belastet (waren aber auch andere Zeiten), aber ansonsten ein absolut unproblematischer Goldschatz. Der zweite reizarm aufgewachsen und ein Mitläuferhund mit händelbarer Unlust auf Artgenossen und Lust auf Kaninchen. Ronja als Nicht-Tierschutzhund und von Welpe an bei uns war deutlich der anspruchsvollste Hund. Aktuell haben wir zu Ronja eine Angsthündin übernommen. Bewusst, weil wir die Ressourcen dafür haben und ich gut mit denen kann.


    Ich war einige Jahre Gassigänger im Tierheim. Und das wäre der Ripp, den ich Dir auch geben würde. Da sammelst Du schonmal Erfahrungen und lernst verschiedene Typen kennen.


    Was schwierig ist und was nicht, hängt auch immer an einem selbst, was einem liegt und worauf man sich einstellen kann. Mit meiner Angsthündin war der Anfang schon ganz anders, als man sich das mit neuem Hund so allgemein vorstellt. Und ich muss schon viel Rücksicht auf ihre Eigenheiten nehmen. Was manchmal ein bisschen anstrengend ist, aber nicht schwierig. Andere Menschen würde sie in die Verzweiflung treiben. Mich hingegen kann unser wirklich reizender trampliger Sittinghund - ein Golden Retriever - zur nervlichen Verzweiflung treiben. Ich mag diesen Hund, aber hier wird nie, nie, nie ein Goldi oder ein Labrador einziehen :smile: Es sei denn, über den Tierschutz.

    Bei mir war das unterschiedlich. Tierschutzhunde hatte ich immer an der Leine. Gut, waren auch größtenteils welche, die man nicht hätte ableinen dürfen, aber ich hätte das auch nicht anders haben wollen.


    Eine Hündin aus Anbindehaltung hier aus dem Dorf habe ich abgeleint, sobald die Beziehung aufgebaut war. Die ist mir in den Jahren, die ich mit ihr gelaufen bin, auch nur einmal durchgegangen. Aber dieses einmal hab ich Blut und Wasser geschwitzt und vermutlich insgesamt ein halbes Lebensjahr eingebüßt. Ich würde es bei einem privatem Gassihund mit schon gut aufgebautem Bezug wieder tun, allerdings einen Tracker dranhängen. Habe ich bei meiner Angsthündin auch.


    Mein Equipment habe ich mir für alles Gassihunde selbst besorgt, beim Tierschutz wollte ich nicht dauernd was Anderes aus dem Fundus haben und bei der Hündin aus dem Dorf war keine Neigung da, Geld für sie auszugeben.

    Wenns in der Hauptsache darum geht, dass der Hund sich gesichert in einem gewissen Radius frei bewegen kann, ist gegen die Flexi überhaupt nichts einzuwenden.

    Einen Putzlappen könnten die Hunde auch hier bei mir fressen, natürlich kann man Risiken nicht ausschließen. Ob mit eigener Kontrolle oder ohne - schieflaufen kann immer was. Ob man geneigt ist, anderen Menschen auch mal bei was Wichtigem zu vertrauen oder nicht (nachdem heklärt ist, dass die jeweiligen Vorstellungen zueinander passen) ist eher eine Typsache.


    Wichtig ist halt, dass Ihr mit dem Hund von Anfang an geduldig beibringt, dass mal ohne Euch sein auch normal ist und er die Pension am Besten schon vorher kennenlernt.

    Ich denke, der Kern der Aussage von Leine war die Bitte, dass man so was nicht als „Tierschutz“ bezeichnen sollte. Eben weils keiner ist. Um sprachliches „Gleichschalten“ von ausländischen verkappten Welpenhändlern mit engagiert (wenn auch nicht unbedingt immer gut - aber das ist ein anderes Thema) arbeitenden Tierschutzorganisationen zu vermeiden. Was ja gerne mal passiert :smile: