Ich hatte außer Ronja (ups) immer nur Tiere aus dem Tierschutz, Hunde und Katzen.
Mein erster Hund war gesundheitlich sehr belastet (waren aber auch andere Zeiten), aber ansonsten ein absolut unproblematischer Goldschatz. Der zweite reizarm aufgewachsen und ein Mitläuferhund mit händelbarer Unlust auf Artgenossen und Lust auf Kaninchen. Ronja als Nicht-Tierschutzhund und von Welpe an bei uns war deutlich der anspruchsvollste Hund. Aktuell haben wir zu Ronja eine Angsthündin übernommen. Bewusst, weil wir die Ressourcen dafür haben und ich gut mit denen kann.
Ich war einige Jahre Gassigänger im Tierheim. Und das wäre der Ripp, den ich Dir auch geben würde. Da sammelst Du schonmal Erfahrungen und lernst verschiedene Typen kennen.
Was schwierig ist und was nicht, hängt auch immer an einem selbst, was einem liegt und worauf man sich einstellen kann. Mit meiner Angsthündin war der Anfang schon ganz anders, als man sich das mit neuem Hund so allgemein vorstellt. Und ich muss schon viel Rücksicht auf ihre Eigenheiten nehmen. Was manchmal ein bisschen anstrengend ist, aber nicht schwierig. Andere Menschen würde sie in die Verzweiflung treiben. Mich hingegen kann unser wirklich reizender trampliger Sittinghund - ein Golden Retriever - zur nervlichen Verzweiflung treiben. Ich mag diesen Hund, aber hier wird nie, nie, nie ein Goldi oder ein Labrador einziehen
Es sei denn, über den Tierschutz.