Beiträge von Phonhaus

    Meinst Du mich? Wenn ja, dann ist die Antwort: Ja. Alles, womit ich nicht leben könnte, würde auf meine Ausschlussbedingung hindeuten :smile:


    Ansonsten habe ich Handtücher, Bürsten und eine Badewanne.


    Da es aber sowieso nur zwei Pärchen gibt, denen ich im Notfall meine Angsthundine anvertrauen würde, ist die Frage eh eher akademisch.


    Edit: Und meine Hunde haben auch etwas anderes Fell als Deine :lol:

    Ich würde an Deiner Stelle den Termin beim Tierarzt eher heute als morgen machen. Nach Deiner Vorstellung hast Du zwei kräftige wehrhafte Hunde mit zumindest einem Rasseanteil, der jeweils doch eine eher kurze Zündschnur mitbringt. Was auch immer sie im Moment bewegt: Irgend etwas liegt ihr im Haus im Argen. Und das kann kippen und unschön werden. Dass noch nie etwas passiert ist heißt leider nicht, dass auch nie was passieren wird.

    Hmh. Wie äußert sich die Abneigung gegenüber den Katzen, die sie nicht mag?

    Und was heißt „zickig“? Knurrt sie, schnappt sie ab, droht sie?


    Sind die Hunde die sechseinhalb Stunden alleine miteinander? Kann da mal was vorgefallen sein?

    Ist die Person, die seit 4 Wochen nicht daheim ist, eine wichtige Bezugsperson für sie?


    Seid wann tritt das Problem auf?

    Für mich hört sich das als so plötzlich auftretendes Thema gravierend an. Ich würd sie erstmal komplett untersuchen lassen inkl. Blutbild mit Schilddrüsenwerten. Und dann einen Trainer suchen, der Ahnung hat und sich so etwas vor Ort anschaut.


    Haben die Katzen „hundesichere“ Plätze, und habt Ihr im Zweifelsfall die Möglichkeit, die Hunde zu trennen? Und mal eine Kamera mitlaufen zulassen, wenn sie alleine sind?

    Hi,


    wie alt ist Hera und wie lang ist sie bei Euch? Wie alt ist Zeus und wie lang ist er bei Euch? Wie ist so insgesamt die Chemie zwischen Hund und Hund und Hunden und Katzen? Gibts da noch weitere Menschen? Was bedeutet „etwas zickig“? Wie ist die Raumsituation, wer hat wo sein Plätzchen, hat sich da was verändert? Hängen die zwei Hunde räumlich oft zusammen? Hat sich an den Raumgegebenheiten in der letzten Zeit was geändert, oder gabs mal größeren Knatsch, ist jemand dazugekommen/weggefallen? Wie ist Euer Tagesablauf so, wann macht Ihr was? Wirkt sie eingeschüchtert/meidig, wenn sie ins Haus soll, oder eher stur und bockig? Wie schauts mit der Läufigkeit?


    Das wären so die ersten Fragen :smile:

    Ich war selbst ein paar Jahre im Tierschutz aktiv. Eher als Gassigänger und verschiedenen administrativen Aufgaben, aber hab auch immer wieder mal was von den anderen Bereichen mitbekommen. Und ja, da hat man es viel mit persönlichen Wahrnehmungen, Vorlieben und Abneigungen, auch Lästerei und blindem Aktionismus zu tun.


    Deshalb, KreativeLogik , bin ich da gar nicht weit von Dir weg. Was ich gelernt habe, ist: Erstmal zuhören. Dann versuchen, alle Seiten mitzubekommen. Und einen eigenen Eindruck zu gewinnen. Dann zu unterscheiden zwischen „ist nicht, wie ich oder manch Anderer es sich vorstellt“ und „ein Eingreifen ist nach (möglichst) objektiven Kriterien nötig“. Mit der typisch menschlichen Fehleranfälligkeit.


    Aber das Wichtigste finde ich den ersten Schritt: Erstmal zuhören. Nicht gleich mit allen möglichen eigenen Wertungen, Erfahrungen und Bedenken um die Ecke zu kommen, sondern zuhören.

    Noch eine Stimme für : Es kommt darauf an. Erstmal auf die Art des „Problems“:


    Es wäre völlig fahrlässig von einem Vermittler, einen Hund, der schon mit Beschädigungsabsicht gegen Mensch und Tier gegangen ist, in unerfahrene Hände zu geben. Und bei einem Hund, bei dem sich ein drastisches Potential schon ankündigt, würde ich persönlich auch Wert auf eine gewisse Erfahrung legen.


    Ansonsten kommt es auf die Bereitschaft des Menschen an, sich auf das Lebewesen Tier mit seinen Eigenheiten einzustellen, das Tier verantwortungsbewusst und mit Empathie zu führen und sich im Zweifelsfall Hilfe zu holen. Und dann darf es auch nicht ganz auseinanderdriften, was Hund und Halter brauchen.

    Die Erfahrung lehrt halt, dass die nicht jedem gegeben ist. Anpassungsfähige, gut sozialisierte und relativ unproblematische Hunde können das gut kompensieren, deshalb birgt das einfach das geringste Risiko für ein „Schiefgehen“.