Beiträge von Phonhaus

    Mein Mann. Stolpert Richtung Toilette, trat mir (die ich ausnahmsweise mal auf der Couch sitze und nicht liege) auf die nackten Zehen. Ich jammerte und er meinte empört: „Ich hab Dich doch gar nicht berührt“.

    Rückweg von der Toilette, diesmal stiefelte er mir auf den kompletten Fuß. Ich autschte auf - er im Tonfall freudiger Erkenntnis: „Ach, da war das also.“


    Auf meinen empörten Blick hin meinte er nur: „Was stellst Du auch Deine Füße so doof in den Weg, wenn ich da vorbei laufe.“ :fluchen:

    @Cindychill

    Jetzt mal ganz direkt gefragt: Kennst Du Frau Bokr persönlich? Du beklagst hier im Forum so oft, dass Dinge unterstellt werden, ohne den anderen zu kennen, Worte verdreht werden etc. Dann gehe ich mal davon aus, dass Du dieses harte und sehr persönliche Urteil - härter und persönlicher, als Vieles, über das Du Dich hier schon sehr geärgert hast - auf persönliche Bekanntschaft aufbaust?

    Es gibt keine „Selbstlosigkeit“ in reiner Form. Dazu ist der menschliche Verstand schlicht überhaupt nicht in der Lage. Aber es gibt ganz, ganz viele Abstufungen - und sehr wichtige Abstufungen - vor dem Münchhausen by proxy.

    Das ist genau der Punkt. Und nein, ein bisschen anpacken heißt nicht, dass jeder „sein Leben opfern“ muss - hat das hier irgendwer verlangt?

    Ja, einmalige hohe Spenden können eine Horrorsituation verschlimmern. Gesicherte langfristige Finanzierung z. B. über Patenschaften kann helfen. Mit der sich ein Verein z. B. getrennte Verantwortliche für die Verwaltung und die Pflege bzw. das Training leisten kann. Hilfe bei Bau- und Reparaturmaßnahmen an der Anlage kann helfen. Insgesamt im Tierschutz - Plätze für „solche“ Kandidaten sind aufwändig und teuer. Und sie einzuschläfern - nein, das ist keine „Eurhanasie“, es ist Tötung, weil zu gefährlich für die Gesellschaft und für artgerechtes Weiterleben - kann einen Verein ganz schnell ganz viel Unterstützung kosten.


    Insgesamt auch Verantwortung für den Scheiß im Leben übernehmen und teilen. Und nicht nur dann kritisch hingucken, wenn in Schlachthöfen die Seuchenopfer publik und im Tierschutz die Horrorszenarien publik werden.

    Es lohnt sich, auch mal ihre eigene Stellungnahme auf ihrer Homepage zu lesen.

    Mehr Kontrolle - und Mehr Unterstützung. Wenn alle die, die in der Theorie wissen, wie man es besser macht, auch in der Praxis mit anpacken, auch dann würde die Last des gesamtgesellschaftlich produzierten Hundeabfalls nicht immer nur auf den Schultern ganz Weniger lasten. Die sich dann verrennen. Und natürlich auch die Diskrepanz sehen dazwischen, wie viele Leute reden und wie wenige helfen. Und die sich dann vielleicht auch einfach von den Rednern nicht mehr reinreden lassen möchten. Und sich verbeißen. Wodurch es dann aus dem Ruder gerät.


    Es ist ein Teufelskreis. Zu viel erreichen zu wollen, schafft solche Horrorszenarien. Zu wenig zu tun auch.

    Nun denn - ich kenne die Frau nicht persönlich und kann es deshalb nicht mit Gewissheit beurteilen. Aber „Helfersyndrom“ existiert meiner bisherigen Lebenserfahrung nach öfter als pejoratives Wort im Urteil Anderer denn als tatsächlich evident vorhandenes Krankheitsbild.


    Und auch das Helfersyndrom als Erkrankung hat seine Wurzel in Empathie :smile:

    Ok, wer im Frühsommer Royal Afternoon Tea will muss backen. Sandwichbrot, Erdbeer-Pfirsich-Sahneschnitten und Scones. Jetzt noch Sandwiches schmieren, um halb 5 kanns losgehen.


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    Reste wandern morgen mit auf den Geburtstag vom Patensohn.