Dann kläre mich bitte auf: Wann und für wen ist die Einschaltung einer Ethikkommission bei der Einschläferung eines Hunds, von dem eine Gefahr für seinen Halter ausgeht, länderübergreifend Pflicht? Ich kenne es tatsächlich nur bei behördlicher Anordnung.
Beiträge von Phonhaus
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Bei Beschlagnahmungen, soweit ich weiß. Aber hier gehts ja nicht (nur) um Beschlagnahmungen. -
Hasilein1107
L’état c‘est moi
Sollte zumindest so sein in einer Demokratie. -
Exakt. Wer trifft die Entscheidung und wer tuts?
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Ergänzend: Nicht nur „gewähren lassen“ - sondern die Hunde rübergeschiben.
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Zur Verantwortung beim Halter: Ja. Aus ganzem Herzen. In der Theorie
In der Praxis möchte ich keinem der Halter eines der Hunde, der die Verantwortung behalten soll, mit selbigem Hund auf der Straße begegnen. Und da setzt der Teufelskreis wieder ein. Die Entscheidung, dass der Hund zu gefährlich zum Weiterleben ist und eingeschläfert gehört, wird dann nämlich vermutlich erst getroffen, wenn das nächste Unglück passiert ist.
Dass sie ihren Karren mit Verve in den Sand gesetzt hat - zu Lasten der Hunde - bestreite ich doch gar nicht. Und dass sie ihrer selbst auferlegten Verantwortung nicht gerecht geworden ist, weils zu viel geworden ist in allen Belangen. Aber so voll geladen hat sie sich ihren Karren nunmal nicht alleine.
Nun möchte die Gesellschaft insgesamt sich einerseits schützen und andererseits für den Schutz der Geschöpfe einstehen, die ihr ideologisch als Freunde gelten. Dass dann aber mit unzureichenden Mitteln und der Drecksarbeit bei einigen Wenigen. Und das widerspricht halt meinem ganz persönlichen Wertempfinden
Aus mindestens jedem zweiten Thread hier mit Bezug zum Tierschutz, nicht vergessen, dass damit hier ja immer nur Hundeschutz gemeint ist, lässt sich irgendwo die Botschaft lesen, dass das an sich viel zu komplex ist, um den Tierschützern überlassen zu bleiben. Deren Eignung dann auch oft in Zweifel gezogen wird.
Die Folgerung daraus ist? Ja welche? Dass trotzdem nur Einzelne verantwortlich sind? Wie soll sich da was ändern?
Und wenn man aufs Tierelend gesamt guckt, sind solche Auswüchse wie bei Frau Bokr nich echt harmlos und nett, wenn man es mit einem durchschnittlichen Billigfleisch Schweinestall vergleicht. Dass darf man bei der Kritik an dennBehörden auch nicht vergessen. Die gucken eben nicht nur nach Hunden. -
@Das Rosilein
Um kurz Deine Frage zu beantworten: Aus zwei hier geäußerten Formulierungen - aber an sich möchte ich die Diskussion hier nicht weiterführen
Ich hoffe jetzt einfach, dass es mit dem neuen Engagement gelingt, aus der verfahrenen Situation herauszukommen und für die vermittelbaren Hunde einen guten Platz zu finden. -
Nö, nicht meine Gedanken. „Helfersyndrom“ ist ne Erkrankung. Machtmissbrauch von Schwächeren zur eigenen Höherwertung unter dem Deckmantel des „guten Menschen“ auch. Deine Gedanken.
Wird hier aber langsam OT und ich werd müde. -
Ja, auch ich bilde mir Urteile. Ob ich was mag oder nicht. Ob etwas meinem Wertekompass entspricht oder nicht. Sogar und auch, ob ich mich noch mit Jemandem befassen möchte oder nicht. Aber das sind meine Urteile. Die sagen mir mehr über mich als über den Anderen.
Sich hinstellen und zu sagen: „Ah ja, so Einer bist Du also!“ passiert mir auch. Mag ich nicht, aber passiert.
Aber um Jemanden, der versucht hat, Leben zu schützen - wie gut oder schlecht auch immer - als pathologischen Fall von Machtmissbrauch einzustufen: Nun ja. Dazu fehlt mir scheinbar was.
Und ja: Da leiden Hunde. -
Also, weder in Bayern noch in Hessen hat mich ein Jäger des Trainings verwiesen. Kritisch zugeguckt ja, kommentiert auch
Aber nicht verwiesen.