Beiträge von Phonhaus

    Wird langsam OT, daher Spoiler:

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    Dann hättest Du quasi Inspektoren, die zweimal jährlich aufschlagen, ausdeuten, wenns zu viele sind und den Auftrag geben, die „Hoffnungslosen“ auszusieben. Die dann der der Ethikkomission vorgestellt werden, nach der dann jemand die „Tötung, weil unerwünscht“ übernehmen muss.


    Das ganze dezentral, weil das kommunale Obliegenheit ist.


    Neben den Verwaltungskosten und der nicht unerheblichen psychischen Belastung für die Involvierten mag ich mir den Aufschrei und die medialen Reaktionen samt Rettungsaktionen für „Otto, Gerda, Schnüsschen...“ gar nicht ausmalen, wenns in einer Kommune mal dazu kommt. Und so was mögen kommunale Entscheidungsträger gar nicht. Deshalb halte ich das für verhältnismäßig schwer realisierbar.


    Da, wo der Staat voll finanziert, hat er ganz andere Möglichkeiten zum Durchgreifen als da, wo er in ein zumindest teilweise fremdfinanziertes Vereinsgeschehen eingreift.

    Bedacht ja. Wenn ich mir die Homepage von De Hunnenhof Stiftung angucke - Das Neinsag-Gen müssen die sich aber auch wohl jedesmal hart erkämpfen.


    Das ist schon ein verdammt großes Stück, dass da abgebissen wurde. Ich bin sehr gespannt und würde mir wünschen, dass die Infos schnell zur Verfügung stellen.


    Je mehr und länger da jetzt was „unter sich“ passiert - wie verständlich es auch ist, dass die erstmal gucken wollen - desto größer rein strukturell die Gefahr, dass sich da wieder was einschleicht. Ich beneide grad keinen um den Job.

    Ja, das ist es ja.

    Darum eben ein übergeordnetes Kontrollorgan aus bezahlten Leuten. Müssten ja keine 100 Leute sein, sondern nur eine Handvoll die eben 1 oder 2mal im Jahr unangemeldete Kontrollbesuche in den Tierheimen machen um zu gucken ob man sich an die Regeln hält.

    Damit könnte man sowas verhindern, gleichzeitig könnte man es auch als Art Gütesiegel nehmen. Müsste sich dann halt nur rumsprechen das es viel besser ist wenn Vereine das "XY Siegel" haben und die besser unterstützt werden.

    Wird aber garantiert nicht umgesetzt werden. Nicht unbedingt weil es nicht machbar wäre, sondern eher weil da zuwenige ein Interesse haben an so einer Instanz.

    Und weil die ein Stück weit auch das Problem haben, dass die Ämter, wenn sie schnell und hart sanktionieren, aber auch die Tiere an der Backe haben und dann auch sie gefragt sind, eine Lösung für die Unterbringung zu finden.


    Und da fängt die Katze grad schon wieder an ihren Schwanz zu jagen.

    Laut den Kommentaren in dem Post auf derSeite von Tom Bode ist der erste Schritt, zu gucken, auf wen man sich für die Vermittlung konzentrieren kann. Die Beschreibungen für die Homepage seien in Arbeit. Hilfsangebote von anderen Vereinen seien willkommen, man könne eine Nachricht schreiben, dass da geguckt und geplant werden kann. Und dass die Hunde nicht von jetzt auf gleich weg müssen. Einer ist ja auch schon bei SinL gelandet.


    Konkreteres bis gestern Abend zumindest nicht.

    Aoleon


    Da bin ich völlig bei Dir. Bin außerdem selbst teils Einer.

    Doch die „Buchhalter“ mit der Bereitschaft, sich ehrenamtlich zu engagieren bzw. für wenig Geld im Tierschutz zu arbeiten (und dann müssten das ein Buchhalter mit ner Ausbildung zum Tierpfleger sein, weil „nur“ Verwaltung können sich viele Vereine nicht leisten) sind auch nicht so üppig vorhanden.


    Und Rabatz im Verein ist eine häufige Begleiterscheinung, wenns nur Ehrenamtler sind.

    FozzyDogbone

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    Weiß ich. Auch aus eigener Erfahrung. Wobei ich mich mittlerweile außer mit dem Portemonnaie zurück gezogen habe.

    Gut gemeint ist nicht immer gut gemacht. Und gar nichts gemacht ist nicht immer gut gemeint :smile: Man nimmt die, die da sind und das, was da ist.


    Ja, auch denke auch, das öfter „Nein“ besser gewesen wäre. Aber ich weiß auch - und zwar verdammt gut - dass das von Außen einfacher gesagt als von Innen gemacht ist.

    Und ich will hier keine Lanze für eine Person brechen. Aber für das Bewusstsein, dass das eigentliche Thema - das Thema, an dem man arbeiten kann - nicht mit Geschimpfe über eine Person und Spekulation über ihre Motive, ihren Charakter und ihren Gesundheitszustand lösen kann. Und das finde ich wiederum dermaßen auf der Hand liegend, dass ich die teils recht heftigen Reaktionen darauf auch nicht so ganz verstehe.


    HF ist für mich eine gerade sehr traurige Einzelerscheinung, aber ein noch viel traurigeres gesellschaftliches Phänomen :( :

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    Ich kanns hier nicht umgehen. Muss aber auch eingestehen, dass ich nicht mag. Zum Einen wegen meiner Pilzleidenschaft und zum Anderen brät mir Ronja im Moment auf den Feldern :hot:


    Aber tatsächlich ist bei uns für Hunde die Chance im Feld auch nicht gering, was zu erwischen :( :


    Gottseidank haben mit uns die hiesigen Jäger auch keinen Stress (mehr), die kennen uns und unsere Hunde gut.

    mairi


    Da sage ich auch gar nichts gegen :smile: Nur wie vorher gesagt: Der menschliche Charakter - egal jetzt bei wem - ist für mich bei all den Variablen Diejenige, die ich am wenigsten ändern kann. Strukturen kann ich ändern.


    Und in anderen Strukturen können dann auch wieder Charaktere anders funktionieren.