Beiträge von Phonhaus

    Wenn jetzt die Spenden versiegen, wird es für die Hunde aber auch wieder enger. Wie man es dreht und wendet - jetzt ist es erstmal völlig verfahren.

    Nochmal zur Beschlagnahmung der Hunde: Vor etwa 10 Jahren gabs mal ein Papier des Deutschen Tierschutzbunds, nachdem im Schnitt Tierheime um die 200 Euro pro Monat pro untergebrachtem Hund erhalten, Dauer je nach Vertrag. Wobei ich meine, mich dunkel zu erinnern, dass bei beschlagnahmten Tieren hier die Verweildauer bezahlt wurde, aber ich mag mich irren. Die Kostenbeteiligung wurde schon damals als nicht bedarfsdeckend erachtet, knapp das Doppelte wäre für angemessen gehalten worden.

    Keine Ahnung, wie hoch die üblichen Sätze aktuell sind, aber sie dürften höher sein. Dazu kommt die Last und der Verwaltungsaufwand, geeignete Stellen zu finden (die Wildtierhilfe kann das sicher nicht stemmen) und dass diese Hunde schwierig bis kaum vermittelbar sind. Dass der Landkreis erstmal vermeidet, sich das ans Bein zu binden, ist auch irgendwo verständlich.

    Ohne Hilfe von Außen wirds nicht gehen.

    Ganz einfache Sache hier: Sobald ich mich mit meinen Hunden in der Natur bewege, sind wir im Wohnzimmer anderer Lebewesen und versuchen, so wenig Schaden wie möglich zu hinterlassen. Da wir keinen Lagerschuppen oder Ähnliches haben, ist auf dem Grundstück auch nix zu regulieren. Und in 30 Jahren hier wohnen hatten wir genau einmal eine Maus und einmal eine Ratte im Haus - die haben wir selbst rausgescheucht.

    Und wenn sich mal ein Siebenschläfer unter unserem Dach oder im Gartenhäuschen einnistet stört das hier keinen.

    Ronjas Jagdbedürfnis war mit Dummyarbeit voll zu befriedigen. Ja - hat Einsatz für mich bedeutet.

    Und unser ursprünglicher in der Kindheit auf sich alleine gestellter und selbstversorgender Straßenhund Lilly ist sehr glücklich mit ihrem gefüllten Napf und den weichen Kuschelgelegenheiten hier. Die lässt sich ohne Probleme von der Jagd abhalten und wirkt dadurch nicht besonders gestresst.

    Achtung - nicht artgerecht gehaltener Hund

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    Katzen wirds übrigens aus den geschilderten Gründen hier nicht mehr geben.

    Schnell geht da leider gar nichts - weder beim alleine Schlafen noch beim Alleinbleiben grundsätzlich. Wenn Ihr das jetzt rigoros durchdrücken wollt, manifestiert sich möglicherweise ein dauerhaftes Problem.

    Sorgt dafür, dass der Hund erstmal in Eurer Nähe schlafe kann und baut über die Trenngitter kurze selbstverständliche „Alleinbleibmomente“ in den Alltag ein - dann, wenn es gerade entspannt und harmonisch läuft.

    Von Eurem Zusammenleben erfährt man nichts weiter, das macht jeden genaueren Rat schwierig.

    Die letzten Tage waren cool und die Seniora fit. Jetzt wirds leider wieder zu heiß :( :

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    Aber auch das liegt ja in der Natur der Sache. Frau Bokr selbst hat für einen öffentlichkeitswirksamen Ruf gesorgt, das Interesse ist also da. Emotionsträchtig ist das Thema ohnehin. Und die Missstände sind ja nun da und kein Einzelfall - es lohnt sich da also auch, dass die Öffentlichkeit ein kritisches Auge darauf wirft. Das meiner Meinung nach am falschen Ende anfängt und aufhört, aber dazu habe ich ja schon genug gesagt.

    Wenn möglichst viele Hunde mit möglichst wenig zusätzlicher Misere aus dem Schlamassel raus sollen, dann wir Unterstützung von woanders gefordert sein. Daher ist eine Info wichtig.

    Dass der Kanal Facebook nun nicht die günstigste Plattform dafür ist: Klar. Und dass es zusätzlich dann auch nicht glücklich (wiewohl auch nicht selten) ist, dass da zwei ausgeprägte Köpfe nicht unter einen Hut kommen und das dann auch da kommuniziert wird: Nun ja. Schickt viel Energie dorthin, wo sie nicht gebraucht wird.

    Sehr, sehr traurig.

    ich kann nicht verstehen, warum die hunde nicht einfach bis 40 resthunde eingezogen werden.

    Daa sind dann knapp unter 100 hunde. Ich bin sehr sicher, die können kurzfristig verteilt werden, bewertet und dann über den Verbleib entschieden. Den allergrößten teil kann (vor allem in kleinen stückuzahlen) in jedem th mit ausgebildetem Personal zu mindest kurzfristig besser gehalten und gehändelt werden,als dort wo sie jetzt sind.

    das wär mal was für die hund Katze maus/ medien ts Community. Mit spenden und Öffentlichkeit für angemessene Unterbringung sorgen.

    Problem dabei ist, soweit ich weiß: Wenn das Vet.-Amt der Kommune die Hunde jetzt einzieht, dann sind sie ab dem Zeitpunkt auch das Problem dieser Kommune (und der Steuerzahler dieser Kommune). Dann müssen die auch ab sofort für die Unterbringung der Hunde aufkommen und sie finanzieren - Dauer und Summe je nach Vertrag. Und die vertragliche Unterbringungsmöglichkeit - die Wildtierauffangstation - ist mit ziemlicher Sicherheit darauf nicht eingerichtet.

    Das könnte ein Hintergrund für - möglicherweise, noch ist es ja nicht offiziell - zugedrückte Augen sein.

    Wir haben uns auch gegen ein MRT beschrieben, da unsere Tierärztin unmissverständlich davon abgeraten hat. Mit der Begründung, dass wir im Fall eines Tumors zwar Gewissheit, aber nichts gewonnen hätten außer der Entscheidung, ob wir sie nochmal aufwachen lassen. Während Fahrt in die Klinik und Narkose im Fall eines Vestibularsyndroms nochmal „draufgehauen“ hätten. Bei Ronja war die Diagnose anfangs auch nicht klar, der Nystagmus kam erst nach 2 Tagen.

    Also haben wir auf Vestibularsyndrom behandeln lassen, was im Nachgang die richtige Entscheidung war. Und beobachten seitdem halt, ob sich was am Zustand ändert oder sie Schmerzsymptome oder Lebensunlust zeigt.

    Ist aber - toitoitoi - noch nicht so.

    Das Problem beim Vestibularsyndrom ist, dass die Diagnose nicht direkt positiv gestellt werden kann - nichtmal über die Ursache ist man sich zu 100% sicher - sondern dass sie anhand der typischen Symptome und des Ausschlusses anderer Erkrankungen mit ähnlichen Symptomen gestellt wird. Und wenn er schon Karsivan bekommt, kann man meines Wissens nach nicht viel präventiv tun.

    Es gibt aus der Humanmedizin ein Medikament gegen Schwindel, dass haben wir auf unserer inneren Liste für den Fall, dass Ronja eine neue Attacke bekommen und sich nicht gut erholen sollte. Da es mit Tieren nicht wirklich ausgetestet ist, ist das für uns aber eine Notfallmaßnahme.

    Ansonsten würde ich mal beobachten, ob es da Muster gibt und ggf. auslösende Situationen. Bei uns liegen aktuell Schmutzfangmatten für den alten Hund aus, weil sie darauf am Besten Grip hat. Die bleiben jetzt auch für den Rest ihres Lebens liegen. Wir schauen, dass sie viel trinkt, geben ihr beim Aufwachen und beim Aufstehen Zeit, achten darauf, dass die Muskulatur nicht allzu sehr abbaut, haben eine Nachtbeleuchtung für sie und vermeiden unnötige Autofahrten. Unterstützend bekommt sie neben der „offiziellen“ Medikation Gingko und Seniorenkräuter.

    Edit: Gerade Deinen Nachtrag gelesen. Denkst Du über ein neues MRT nach?