Beiträge von Phonhaus

    @Juno2013

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    Punkt ist auch: Es gibt ja ne Ursache dafür, die Kraft in dem Bereich zu sehr oder falsch einzusetzen. Und die geht nicht weg davon, dass man den Muskel lahmlegt. Möglicherweise fließt die Kraft dann einfach woanders hin. Resp. versucht man die künstlich erzeugt Schwäche zu kompensieren, und wenn die Wirkung der Lähmung nachlässt (die ist doch hoffentlich reversibel, oder?), kanns dann mit Pauken und Trompeten wieder kommen.

    Es besteht natürlich die Chance, dass der Körper in der Zwischenzeit lernt, die betreffenden Partien zu entspannen, Schmerz und Anspannung sind ja auch ein Teufelskreis. Aber dafür gibts auch andere Möglichkeiten. Die halt zeitaufwändig sind. Sicher auch nicht bei jedem Patienten funktionieren, aber Nervengift sollte da echt nur mit äußerster Vorsicht angedacht sein.

    Hi,

    dieses Buch wurde über die CreateSpace Independent Publishing Plattform erstellt, also tatsächlich als Book On Demand. Wenn Du nach der ISBN suchst, findest Du bei justbooks die entsprechenden Angaben.

    Vermutlich ist das Buch dann in einen regulären Printkatalog übernommen und mit neuem Layout versehen und wahrscheinlich auch nochmal lektoriert worden.

    @Juno2013

    Er ist Logopäde mit einem Hang zu Stimm-, Sprech- und Artikulationsstörungen bei Erwachsenen und hat es recht oft auch mit Verspannungen und Fehlstellungen im muskulären Bereich der Atem- und Sprechorgane zu tun. Auch mit Knirschern logischerweise. Die vorgeschlagene Lösung entspricht wohl nicht so ganz seinem Ansatz.

    Ich hab ja auch meine Vorlieben ... und mit viel Zeit und Suche bekäme ich vielleicht einen Hund aus dieser Rasse, der nicht viel zu schwer, kurznasig, befaltet und mit diversen genetisch bedingten Erkrankungen geschlagen ist. Nur:

    Damit würde ich die Zucht dieser Hunde am Leben halten. Und das will ich nicht. Denn für den Einen gibts die vielen Anderen.

    Ist so bisschen eine Gretchenfrage: Verantwortungsvolle Zucht unterstützen und die Kollateralschäden auf dem Weg dahin in Kauf nehmen versus die Rasse nicht mehr züchten.

    So Leid es mir irgendwo tut, mein Weg im fiktiven „Wünsch Dir was“ ist, diese Rassen nicht mehr zu züchten.

    Hmh. Schon unser erster Hund kam vom Tierschutz, vielleicht hat das mein Wissen geprägt. Es ist jetzt 39 Jahre her, dass die einzog und mit ihr der Austausch der eher sehr liebevollen als organisatorisch kompetenten Vermittlerin und Vorreiterin des Themas Tierschutz hier im Kreis (altes Thema :D).

    Bereits damals war das Qualzuchtthema bekannt und in diesen Kreisen thematisiert. Es gab den kritischen Blick auf die Dackelzucht (da gabs massig die mittlerweile gsd. verschwundenen Bockwürstchen auf Krummstummelbeinen) und die Schäferhundezucht. Der Basset stand im Visier. Frenchies waren damals hier noch überhaupt kein Thema, aber schon Anfang der 80er wurde die Zucht bei Möpsen und Pekinesen massiv kritisiert. Auch bei der Deutschen Dogge gabs schon kritische Stimmen zum „immer größer.“ Ist sehr lange her, aber das sind die Beispiele, die mir einfallen. Mit 12-13 habe ich Flyer dazu an der Schule verteilt.

    Es war halt ein Inselthema.

    Da läuft gerade recht wahrscheinlich Einiges recht hastig zusammenimprovisiert - auch von Amtsseite aus. Gerade um zu vermeiden, dass die HhF jetzt Schlag auf Fall aufgelöst und die Hunde eingezogen werden müssen.

    Hier wurde vermutlich ganz pragmatisch geschaut, wer die Kompetenzen und möglicherweise die Bereitschaft hat zu helfen, und diese Personen wurden angesprochen. Und die dafür notwendigen Regelungen dann erarbeitet, möglicherweise auch teils im Nachgang.

    Verwunderlich finde ich das gar nicht. Es gab ja auch die Gegenbeispiele, wo erst eine hieb- und stichfeste Lösung erarbeitet werden sollte, bevor den Zuständen ein Ende gesetzt wurde. Mit der entsprechenden Dauer. Und der Frage hinterher, warum nicht im Sinne der Tiere schneller gehandelt wurde.

    Ich finds überhaupt merkwürdig bei einem Lebewesen, das man in seine Familie aufnimmt - und genau darum geht es den meisten heutigen Hundehaltern ja - von „retten“ zu sprechen.

    Klar rührt es mich irgendwo an, wenn ich von „Unerwünschten, Übriggebliebenen und möglichen Todeskandidaten“ lese. Und natürlich ist das mit ein Motiv für mich für die Übernahme von Tierschutzhunden. Jetzt mal egal, ob In- oder Ausland. Das hat für mich was mit dem Respekt vor Leben zu tun, aber nicht mit einem Rettungsgedanken.

    Aber wenn hier ein Hund einzieht, dann deshalb, weil ich einen Gefährten möchte. Weil wir dem Hund was zu bieten haben und uns auch etwas von ihm erwarten. Der darf ruhig seinen eigenen Kopf und seine Macken haben. Ich bin da scheints auch etwas flexibler als viele, was das Wesen angeht. Hauptsache, wir kommen bei ein paar grundlegenden Themen überein und er findet sein Plätzchen.

    Naja, nun: Auch bei dem Bericht hätte ich gerne die andere Seite gelesen :smile:

    Und ich kenne schon sehr viele Tierheime, in denen angesichts der Bedingungen sehr professionell gearbeitet wird, Für den Rest meiner Einschätzung verweise ich au einen meiner letzten Beiträge hier zum Anforderungsprofil :D Hoch qualifizierte Topleute werden durch die Rahmenbedingungen nicht unbedingt ermutigt, sich als Tierpfleger zu bewerben. Essei denn, es ist eine Herzensangelegenheit. Und das birgt Gefahren...