Beiträge von Phonhaus

    Hi,

    dieses Jahr nicht mehr wegen Ronja, aber möglicherweise verschlägt es uns nächstes Jahr mal wieder zum Wandern in die Rhön, dann würde ich mal auf Dich zukommen.

    In Gersfeld gibt es eine Pilzsachverständige, den Namen schicke ich Dir per PN, falls Du magst. Gucken kann man aber auch hier, da ist es öffentlich:

    Deutsche Gesellschaft für Mykologie - Pilzsachverständige

    Ob und inwieweit in Bereichen gesammelt werden darf, die zum Naturpark gehören, kann ich Dir jetzt aber nicht sagen.

    So, ich hatte ja versprochen, zu „Herzfaden“ zu berichten: Was etwas schwierig ist, weil ich mir selbst noch nicht ganz schlüssig bin. Das Buch läuft auf mehreren Ebenen.

    Geschrieben ist es in netter, wohlklingender einfacher Sprache. Ein Jugendroman eben. Der eine - obwohl eigentlich zwei - mal schöne, mal traurige Coming of Age Geschichte (so sagt man heute wohl) erzählt. Eine realistisch, eine etwas märchenhaft. Die realistische Geschichte ist die der Hannelore Oehmichen (Marschall) und die Entstehung der Augsburger Puppenkiste aus einer Zeit des Grauens heraus. Die Andere bleibt ohne Namen. Das Grauen wird geschildert, bleibt aber angedeutet. Ganz wie ein Jugendbuch.

    Doch die Geschichte hat Borsten und Widerhaken, die nicht unbedingt an Jugendliche gerichtet sind. Die die Dialektik und Ambivalenz aufscheinen lassen an der Tat, das Theater der Nachkriegszeit die Unschuld und Grazie zu retten, indem man Marionetten zu Darstellern macht. In dem Versuch, die „verführten“ Nachkriegsjugendlichen mit Märchen wieder an ihre (eigentliche??) Kultur anzuknüpfen. Die Flucht vor dem, dem man insgeheim doch ein Gesicht verliehen hat.

    Neben dem kindlichen Vergnügen an der Erinnerung (das Andere vermutlich ausgeprägter empfinden als ich, Märchen und Marionetten haben nach wie vor Platz in meinem Leben), sind es diese Haken, die die Geschichte lesenswert machen. Sie machen aus einer netten Geschichte ein gutes Buch. Wenn auch - meiner bescheidenen Meinung nach - kein Großartiges :smile:

    Einen Satz möchte ich da lassen:

    „Das hat er eigentlich schön gesagt“ flüstert Hatü Michel zu.

    „Ja, aber so schön darf man es nicht sagen.“

    Ich wünsche eine gute Nacht.

    Madam unerschütterlich :herzen1:

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    Lachs auf Blattspinat mit ACE-Safransauce überbacken, dazu Rosmarinkartoffeln aus dem Backofen und Salat ohne Salat:

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    Und wenn man dem Göttergatten knapp ein halbes Jahr nach Ostern eine Freude machen möchte, macht man das:

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    Danke, hört sich doch schon gut an :smile: Gibts denn auf dem Platz oder im Bekanntenkreis Hunde, die er gut kennt und mit denen er auch mal spielt? Oder flitzt er mal, hat dolle 5 Minuten oder so? Das sind hier so probate Mittel zum Stressabbau. Oder mal was zu Kauen, da die Madam aber in der Hitzeperiode etwas zu viel zugelegt hat - Schande über unsere Häupter - ist das strikt rationiert.